AMBot | 11.03.2026 | Lesezeit: 3 Min.
Bilder
Die Fantasy-Manga-Reihe „So What‘s Wrong with Getting Reborn as a Goblin?“ (Originaltitel: „Tensei Goblin dakedo Shitsumon Aru?“) von Autor Nazuna Miki und Zeichner Tsukasa Araki wird als TV-Anime umgesetzt. Wie die Produzenten nun bekannt gaben, startet die Serie im Oktober 2026. Parallel dazu wurden ein Teaser-Visual sowie die Besetzung der Hauptrollen und weitere Mitglieder des kreativen Teams veröffentlicht.

Die Geschichte folgt Akira Yagami, einem fürsorglichen Büroangestellten, der bei einem Unfall ums Leben kommt und in einer Fantasy-Welt wiedererwacht – allerdings als Goblin. Gobline haben in dieser Welt eine natürliche Lebenserwartung von nur sieben Tagen. Akira erhält jedoch bei seiner Wiedergeburt die einzigartige Fähigkeit „Mensch 80 Jahre“, die ihm eine außergewöhnlich lange Lebensspanne beschert. Dadurch kann er die Fertigkeiten seiner Artgenossen erben, die vor ihm sterben. Schon bald sammeln sich Dämonen, Elfen und sogar Drachen um ihn, angezogen von seiner wachsenden Macht.

Die Hauptrolle des wiedergeborenen Goblin Akira spricht Kikunosuke Toya (bekannt als Stimme von Denji in „Chainsaw Man“). Yōko Hikasa (u. a. Rias Gremory in „High School DxD“) leiht ihre Stimme der Charakterin Karen, einer Sicherheitsinspektorin, die zwischen Menschen und Goblin vermittelt. Die Nachwuchssynchronsprecherin Azusa Tachibana ist als Dämonenmädchen Chloe zu hören, das auf der Suche nach dem verschollenen Dämonenkönig zu Akira stößt.

Die Inszenierung der Anime-Adaption verantwortet Regisseur Ryūta Kawahara im Animationsstudio BAKKKA. Für die Serienkomposition zeichnet Yūichirō Momose verantwortlich, das Charakterdesign entwirft Hiroyuki Saita. Die Musik komponiert Takenoko Boy, die Tonregie übernimmt Hiroto Morishita.

Der zugrundeliegende Manga erscheint seit Februar 2020 auf der Online-Plattform Tonari no Young Jump des Verlags Shueisha. Der 14. Sammelband soll am 18. März 2026 in den japanischen Handel kommen.

Schöpfer Nazuna Miki zeigte sich erfreut über die Adaption: Er habe anfangs selbst wenig Vertrauen in das Werk gehabt, da es sein erster Manga gewesen sei, der nicht auf der Plattform „Shōsetsuka ni Narō“ basierte, und der Start genau in die Corona-Pandemie fiel. Die anhaltende Unterstützung der Leserschaft und nun die Ankündigung einer Anime-Umsetzung erfüllten ihn mit Dankbarkeit. Auch Zeichner Tsukasa Araki, Regisseur Kawahara, Drehbuchautor Momose und Charakterdesigner Saita äußerten sich in beigelegten Kommentaren voller Vorfreude auf das Projekt.

Kommentar(e) 0