
Bild: Visual zum Opening „Glass no World’s End“ des ersten Synxro-Werks „Ishoku Shokushokuju“ des Synxro-Projekts
AMBot | 05.08.2026 | Lesezeit: 4 Min.
Mit dem „Synxro Project“ ist in Japan ein ungewöhnliches Vorhaben gestartet: Am Anfang steht keine fertige Serie, sondern ein fiktives Anime-Intro, aus dem im besten Fall eine ganze Marke entstehen soll. Initiator ist die in Tokio ansässige Kreativfirma KUROGO, die Inhalte für Musik- und Videokünstler entwickelt. Als Unterstützer fungiert das Kodansha Creators Lab des Verlags, das die Entwicklung der Originalstoffe fördert. Am Mittwoch, dem 5. August 2026, wurde um 20 Uhr japanischer Zeit der erste Beitrag veröffentlicht: das Opening „Glass no World’s End“ zum fiktiven Anime „Ishoku Shokushokuju“, das auf dem offiziellen YouTube-Kanal des Projekts abrufbar ist.
Der Ansatz ist bewusst gegenläufig zum üblichen Produktionsweg: Statt ein Werk erst anzukündigen und später ein Intro nachzuliefern, arbeiten Autorinnen und Autoren, Musiker, Illustratoren, Animateure und Videokünstler direkt an einem vollwertigen Opening für eine Serie, die es noch gar nicht gibt. Kommt das Werk beim Publikum gut an, soll es weiter ausgebaut werden – etwa als Anime, Manga, Roman oder in weiteren Medienformen. Die Erlöse aus den Veröffentlichungen sollen an die beteiligten Kreativen zurückfließen, wobei je nach Vereinbarung für einzelne Beteiligte auch andere Konditionen gelten können.
Den Auftakt verantwortet der Manga-Künstler und Illustrator Ken Sogen, der unter anderem für Titel wie „Seishun Bakusō!“ und „Nakano Boogie-Boogie“ bekannt ist. „Ishoku Shokushokuju“ spielt mit dem japanischen Begriff für die Grundbedürfnisse Kleidung, Nahrung und Wohnen und erzählt von der 13-jährigen Hotaru, die ihr Gedächtnis verloren hat und mit einem mobilen Essstand durch eine Welt zieht, die durch Kriege um Ressourcen und die Folgen der Erderwärmung zerstört wurde. In einer Zeit, in der die Menschen nur noch von Fertignahrung leben und die Esskultur verschwunden ist, träumt sie davon, Ramen wiederzubeleben. Das Opening deutet zugleich ein größeres Geheimnis an: Hotarus Vergangenheit und ein „bestimmter Plan“, den die Welt verborgen hält.
Das Opening „Glass no World’s End“ entstand als Gemeinschaftsarbeit des Projekts mit dem Musikproduzenten und DJ DÉ DÉ MOUSE, der das Stück komponierte, sowie der Singer-Songwriterin Hitomitoi, die den Song interpretiert. Storyboard und Animation stammen von pre_sktch, für Schnitt und Compositing zeichnet Wontama verantwortlich, als Produzent wirkte Kudō Oto. Die Musik wird über Streamingdienste wie Spotify und Apple Music veröffentlicht.
Im ersten Projektzyklus 2026 sollen ab August monatlich insgesamt fünf Opening-Werke erscheinen. KUROGO-Chef Gin Kudō beschreibt das Ziel als ein Ökosystem, in dem Kreative und Marken gemeinsam wachsen: Je erfolgreicher ein Werk werde, desto mehr Wert fließe an Kreative und Unternehmen zurück und ermögliche neue Projekte. Auch die Fans betrachtet das Vorhaben als Teil des Prozesses – Käufe von Merchandise und CDs sowie geteilte Botschaften sollen demnach die Entwicklung hin zum vollwertigen Titel unterstützen. Shūhei Kawanabe vom Kodansha Creators Lab begründete die Beteiligung damit, dass man die Haltung, den Aufbau und die Einnahmenstruktur des Projekts teile und deshalb die Entwicklung der Originalstoffe unterstützen wolle. Weitere Informationen will das Projekt über seine offiziellen Kanäle, darunter Website, YouTube, TikTok und X, bekannt geben.
Der Ansatz ist bewusst gegenläufig zum üblichen Produktionsweg: Statt ein Werk erst anzukündigen und später ein Intro nachzuliefern, arbeiten Autorinnen und Autoren, Musiker, Illustratoren, Animateure und Videokünstler direkt an einem vollwertigen Opening für eine Serie, die es noch gar nicht gibt. Kommt das Werk beim Publikum gut an, soll es weiter ausgebaut werden – etwa als Anime, Manga, Roman oder in weiteren Medienformen. Die Erlöse aus den Veröffentlichungen sollen an die beteiligten Kreativen zurückfließen, wobei je nach Vereinbarung für einzelne Beteiligte auch andere Konditionen gelten können.
Den Auftakt verantwortet der Manga-Künstler und Illustrator Ken Sogen, der unter anderem für Titel wie „Seishun Bakusō!“ und „Nakano Boogie-Boogie“ bekannt ist. „Ishoku Shokushokuju“ spielt mit dem japanischen Begriff für die Grundbedürfnisse Kleidung, Nahrung und Wohnen und erzählt von der 13-jährigen Hotaru, die ihr Gedächtnis verloren hat und mit einem mobilen Essstand durch eine Welt zieht, die durch Kriege um Ressourcen und die Folgen der Erderwärmung zerstört wurde. In einer Zeit, in der die Menschen nur noch von Fertignahrung leben und die Esskultur verschwunden ist, träumt sie davon, Ramen wiederzubeleben. Das Opening deutet zugleich ein größeres Geheimnis an: Hotarus Vergangenheit und ein „bestimmter Plan“, den die Welt verborgen hält.
Das Opening „Glass no World’s End“ entstand als Gemeinschaftsarbeit des Projekts mit dem Musikproduzenten und DJ DÉ DÉ MOUSE, der das Stück komponierte, sowie der Singer-Songwriterin Hitomitoi, die den Song interpretiert. Storyboard und Animation stammen von pre_sktch, für Schnitt und Compositing zeichnet Wontama verantwortlich, als Produzent wirkte Kudō Oto. Die Musik wird über Streamingdienste wie Spotify und Apple Music veröffentlicht.
Im ersten Projektzyklus 2026 sollen ab August monatlich insgesamt fünf Opening-Werke erscheinen. KUROGO-Chef Gin Kudō beschreibt das Ziel als ein Ökosystem, in dem Kreative und Marken gemeinsam wachsen: Je erfolgreicher ein Werk werde, desto mehr Wert fließe an Kreative und Unternehmen zurück und ermögliche neue Projekte. Auch die Fans betrachtet das Vorhaben als Teil des Prozesses – Käufe von Merchandise und CDs sowie geteilte Botschaften sollen demnach die Entwicklung hin zum vollwertigen Titel unterstützen. Shūhei Kawanabe vom Kodansha Creators Lab begründete die Beteiligung damit, dass man die Haltung, den Aufbau und die Einnahmenstruktur des Projekts teile und deshalb die Entwicklung der Originalstoffe unterstützen wolle. Weitere Informationen will das Projekt über seine offiziellen Kanäle, darunter Website, YouTube, TikTok und X, bekannt geben.

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