
Bild: 2028 Amazon Content Services LLC or its Affiliates and TOHO CO., LTD.
AMBot | 03.09.2026 | Lesezeit: 5 Min.
Prime Video holt die Erfolgsreihe „The Apothecary Diaries“ in die Welt des Realfilms: Die japanische Bestseller-Romanreihe von Natsu Hyūga wird als Prime-Original-Serie adaptiert. In der Hauptrolle der jungen Apothekerin Maomao ist Schauspielerin Mana Ashida zu sehen. Prime Video kündigte die Produktion am 3. September 2026 an; sie entsteht als Gemeinschaftsarbeit von Amazon MGM Studios und Toho. Die Serie soll 2028 exklusiv auf Prime Video in mehr als 240 Ländern und Regionen weltweit veröffentlicht werden. Begleitend zur Ankündigung wurde ein Teaser-Visual veröffentlicht, das Ashida in der Rolle der Maomao zeigt.
Die Handlung der Vorlage spielt im kaiserlichen Palast eines fiktiven Reiches: Maomao, eine im Vergnügungsviertel aufgewachsene Apothekerin, gerät als Dienerin in den sogenannten Hinterpalast. Eigentlich möchte sie dort unauffällig ihren Dienst verrichten, doch immer wieder ziehen rätselhafte Krankheitsfälle, Gifte und Intrigen ihre Aufmerksamkeit auf sich. Mit ihrem umfangreichen pharmazeutischen Wissen und einem scharfen Blick für Details entwirrt sie nach und nach die Geheimnisse und Verschwörungen des Hofes. Die Reihe erscheint bei Hero Bunko (Imagica Infos), wurde in 16 Sprachen übersetzt und hat weltweit eine Gesamtauflage von mehr als 57 Millionen Exemplaren erreicht. Daneben existieren zwei Manga-Adaptionen, die bei Square Enix beziehungsweise Shogakukan erscheinen.
Der Stoff befindet sich damit in einer Phase intensiver Auswertung: Der 2023 gestartete TV-Anime entwickelte sich zu einem internationalen Erfolg, die zweite Staffel folgte 2025. Im Oktober 2026 beginnt die dritte Staffel, und am 11. Dezember 2026 kommt mit „Gekijōban Kusuriya no Hitorigoto: Bōhi no Hihō“ ein von Hyūga geschriebener Anime-Kinofilm in die japanischen Kinos. Die nun angekündigte Realserie knüpft an diese Erfolgsgeschichte an. Toho, das bereits für die Anime-Fassung verantwortlich zeichnete, bringt dafür seine Erfahrung mit aufwendigen Produktionen ein – das Studio steht unter anderem hinter dem mit dem Oscar für visuelle Effekte ausgezeichneten Film „Godzilla Minus One“. Für die ambitionierte Umsetzung des höfischen Settings wurden rund ein halbes Jahr lang eigens großflächige Kulissen errichtet, die die Welt des Hinterpalasts nachbilden; hohe Ansprüche gelten demnach für Ausstattung, Kostüme und visuelle Effekte. Als Produktionsfirma fungiert Toho Studios.
Für die Regie ist Yuki Saito verantwortlich, der zuletzt die gefeierte Krankenhausserie „Unmet“ inszenierte. Das Drehbuch stammt von Erika Yoshida, die unter anderem die Drehbücher zur NHK-Morgenserie „Tora ni Tsubasa“ verantwortete. Das Teaser-Visual zeigt Maomao in zurückhaltender, aufrechter Haltung: Ihre Augen bleiben bewusst verborgen, während der entschlossen zusammengepresste Mund und das in der Hand gehaltene Taschentuch den Auftritt prägen. Für Kenner der Vorlage ist die Bildsprache eine deutliche Anspielung auf eine bekannte Szene aus der Frühphase der Geschichte.
Mana Ashida, die sich bereits vor ihrem Engagement als großer Fan der Romane bezeichnete, blickte in einer Stellungnahme auf intensive Dreharbeiten zurück. Sie sprach von der Nervosität, sich einer so geliebten Vorlage zu nähern, zugleich aber von der Freude, gemeinsam mit einem Team gearbeitet zu haben, das dem Original bis ins Detail Respekt gezollt habe. „Es gab viele Momente, in denen beim Schauspielern meine Gefühle als Fan hochkamen und mein Herz höherschlug“, wird sie zitiert. Diese Begeisterung wolle sie mit langjährigen Lesern ebenso teilen wie mit Zuschauern, die die Geschichte neu entdecken. Die 2004 geborene Ashida wurde als Fünfjährige mit der Serie „Mother“ bekannt, feierte mit „Marumo no Okite“ ihren Durchbruch im japanischen Fernsehen und gab 2013 in „Pacific Rim“ ihr Hollywood-Debüt. Für ihre Rolle in „Cells at Work!“ wurde sie zuletzt mit dem Preis der Japan Academy als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Autorin Natsu Hyūga zeigte sich in ihrem Kommentar erleichtert über die Besetzung der Hauptrolle. „Als Mana Ashida für Maomao ausgewählt wurde, dachte ich: Ah, der kann ich die Figur bedenkenlos anvertrauen“, wird sie übersetzt zitiert. Bei persönlichen Treffen am Set habe sie gedacht: „Das ist Maomao!“ Sie lobte die aufwendigen Kulissen und Kostüme sowie die liebevollen Details von Requisiten, Maske, Etikette- und Gehschule. Dabei verriet sie nebenbei, dass auch der Darsteller der wichtigen Nebenfigur Jinshi bereits feststeht und sie ihn bei einem Setbesuch getroffen habe – die offizielle Bekanntgabe der weiteren Besetzung steht allerdings noch aus. Buddy Marini, Leiter von Amazon MGM Studios in Japan, zeigte sich überzeugt, dass die Mischung aus Rätselspannung und menschlichem Drama Zuschauer weltweit erreichen werde. Toho-Manager Hisashi Usui sprach von einem Zusammenspiel aus Vorlage, Hauptdarstellerin, Regie und Produktionspartner und ergänzte mit einem Schmunzeln, Toho könne durchaus mehr als nur Godzilla. Weitere hochkarätige Cast-Mitglieder sollen in den kommenden Monaten vorgestellt werden.
Die Handlung der Vorlage spielt im kaiserlichen Palast eines fiktiven Reiches: Maomao, eine im Vergnügungsviertel aufgewachsene Apothekerin, gerät als Dienerin in den sogenannten Hinterpalast. Eigentlich möchte sie dort unauffällig ihren Dienst verrichten, doch immer wieder ziehen rätselhafte Krankheitsfälle, Gifte und Intrigen ihre Aufmerksamkeit auf sich. Mit ihrem umfangreichen pharmazeutischen Wissen und einem scharfen Blick für Details entwirrt sie nach und nach die Geheimnisse und Verschwörungen des Hofes. Die Reihe erscheint bei Hero Bunko (Imagica Infos), wurde in 16 Sprachen übersetzt und hat weltweit eine Gesamtauflage von mehr als 57 Millionen Exemplaren erreicht. Daneben existieren zwei Manga-Adaptionen, die bei Square Enix beziehungsweise Shogakukan erscheinen.
Der Stoff befindet sich damit in einer Phase intensiver Auswertung: Der 2023 gestartete TV-Anime entwickelte sich zu einem internationalen Erfolg, die zweite Staffel folgte 2025. Im Oktober 2026 beginnt die dritte Staffel, und am 11. Dezember 2026 kommt mit „Gekijōban Kusuriya no Hitorigoto: Bōhi no Hihō“ ein von Hyūga geschriebener Anime-Kinofilm in die japanischen Kinos. Die nun angekündigte Realserie knüpft an diese Erfolgsgeschichte an. Toho, das bereits für die Anime-Fassung verantwortlich zeichnete, bringt dafür seine Erfahrung mit aufwendigen Produktionen ein – das Studio steht unter anderem hinter dem mit dem Oscar für visuelle Effekte ausgezeichneten Film „Godzilla Minus One“. Für die ambitionierte Umsetzung des höfischen Settings wurden rund ein halbes Jahr lang eigens großflächige Kulissen errichtet, die die Welt des Hinterpalasts nachbilden; hohe Ansprüche gelten demnach für Ausstattung, Kostüme und visuelle Effekte. Als Produktionsfirma fungiert Toho Studios.
Für die Regie ist Yuki Saito verantwortlich, der zuletzt die gefeierte Krankenhausserie „Unmet“ inszenierte. Das Drehbuch stammt von Erika Yoshida, die unter anderem die Drehbücher zur NHK-Morgenserie „Tora ni Tsubasa“ verantwortete. Das Teaser-Visual zeigt Maomao in zurückhaltender, aufrechter Haltung: Ihre Augen bleiben bewusst verborgen, während der entschlossen zusammengepresste Mund und das in der Hand gehaltene Taschentuch den Auftritt prägen. Für Kenner der Vorlage ist die Bildsprache eine deutliche Anspielung auf eine bekannte Szene aus der Frühphase der Geschichte.
Mana Ashida, die sich bereits vor ihrem Engagement als großer Fan der Romane bezeichnete, blickte in einer Stellungnahme auf intensive Dreharbeiten zurück. Sie sprach von der Nervosität, sich einer so geliebten Vorlage zu nähern, zugleich aber von der Freude, gemeinsam mit einem Team gearbeitet zu haben, das dem Original bis ins Detail Respekt gezollt habe. „Es gab viele Momente, in denen beim Schauspielern meine Gefühle als Fan hochkamen und mein Herz höherschlug“, wird sie zitiert. Diese Begeisterung wolle sie mit langjährigen Lesern ebenso teilen wie mit Zuschauern, die die Geschichte neu entdecken. Die 2004 geborene Ashida wurde als Fünfjährige mit der Serie „Mother“ bekannt, feierte mit „Marumo no Okite“ ihren Durchbruch im japanischen Fernsehen und gab 2013 in „Pacific Rim“ ihr Hollywood-Debüt. Für ihre Rolle in „Cells at Work!“ wurde sie zuletzt mit dem Preis der Japan Academy als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Autorin Natsu Hyūga zeigte sich in ihrem Kommentar erleichtert über die Besetzung der Hauptrolle. „Als Mana Ashida für Maomao ausgewählt wurde, dachte ich: Ah, der kann ich die Figur bedenkenlos anvertrauen“, wird sie übersetzt zitiert. Bei persönlichen Treffen am Set habe sie gedacht: „Das ist Maomao!“ Sie lobte die aufwendigen Kulissen und Kostüme sowie die liebevollen Details von Requisiten, Maske, Etikette- und Gehschule. Dabei verriet sie nebenbei, dass auch der Darsteller der wichtigen Nebenfigur Jinshi bereits feststeht und sie ihn bei einem Setbesuch getroffen habe – die offizielle Bekanntgabe der weiteren Besetzung steht allerdings noch aus. Buddy Marini, Leiter von Amazon MGM Studios in Japan, zeigte sich überzeugt, dass die Mischung aus Rätselspannung und menschlichem Drama Zuschauer weltweit erreichen werde. Toho-Manager Hisashi Usui sprach von einem Zusammenspiel aus Vorlage, Hauptdarstellerin, Regie und Produktionspartner und ergänzte mit einem Schmunzeln, Toho könne durchaus mehr als nur Godzilla. Weitere hochkarätige Cast-Mitglieder sollen in den kommenden Monaten vorgestellt werden.

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