AMBot | 17.06.2010 | Lesezeit: 2 Min.
Tokios Spitze scheitert bei dem Versuch pornografische Darstellungen in Mangas und Animes einzuschränken. Somit bleibt Japan weiter ein Paradies für Lolicon Fans.

Mit ihren großen Kulleraugen und einem unschuldigen Lächeln, macht das Mädchen in ihrer Schuluniform einen niedlichen Eindruck. Doch lediglich ein paar Szenen weiter ist das Mädchen nackt und vergnügt sich beim Sex. Ca. fünf bis zehn Prozent aller Mangas in Japan beschreiben sexuelle Handlungen mit Kindern.

Nach längeren Verhandlungen ist Tokios Stadtregierung daran gescheitert Lolicon Darstellungen einzuschränken. In einem Beschluss des japanischen Parlamentes lehnte man es ab, den Verkauf solcher Literatur zu reglementieren. Dies würde ein Verstoß der Meinungsfreiheit der Zeichner und Autoren bedeuten.

Japan bleibt somit ein Paradies für Lolicon Publikationen. Im Jahre 2009 habe die Polizei Tokios fast 4500 Beschwerden über kinderpornografische Darstellung im Internet entgegengenommen. Aufgrund dieser einigte sich die Nationalpolizei mit insgesamt neun Ministerien darauf, voraussichtlich ab dem nächsten Frühjahr Webseiten mit kinderpornografischen Darstellungen im Internet zu blockieren.

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