Mitsuo Hashimoto

Beschreibung
Mitsuo Hashimoto, geboren am 5. November 1955 in Sayama, Präfektur Saitama, Japan, ist ein Manga-Zeichner und der Illustrator mehrerer langlaufender Seinen- und Shonen-Manga-Serien. Er begann seine Karriere Mitte der 1970er Jahre, nachdem er 1976 für sein Werk Mīnya no Negai eine ehrenvolle Erwähnung bei den 11. Tezuka Awards erhalten hatte. Hashimoto debütierte professionell im folgenden Jahr in einer Sonderausgabe des Weekly Shōnen Jump mit The Two Are Rivals. Sein bedeutendstes und prägendstes Werk ist Tsukiji Uogashi Sandaime, ein Koch- und Drama-Manga, der von November 2000 bis April 2014 in Shogakukans Big Comic Magazin veröffentlicht wurde und 42 Sammelbände umfasst. Für diese Serie fungierte Hashimoto ausschließlich als Zeichner und arbeitete mit mehreren Autoren zusammen: Ken'ichi Ōishi für den ersten Band, Masaharu Nabeshima für die Bände zwei bis zwanzig und Kazuto Kuwa ab Band einundzwanzig. Der Manga konzentriert sich auf das Leben und den Handel im berühmten Tsukiji-Fischmarkt in Tokio und folgt einem Protagonisten, der Inhaber eines Fischgroßhandels in dritter Generation wird. Die Serie war populär genug, um eine Realfilm-Adaption zu inspirieren, die am 7. Juni 2008 in Japan unter der Regie von Shingo Matsubara und produziert vom Studio Shochiku veröffentlicht wurde. Neben Tsukiji Uogashi Sandaime umfassen Hashimotos weitere Werke als Zeichner Itsumo Hōkago, Ganbare! Donbe und Station, wobei letzteres von Ken'ichi Ōishi geschrieben wurde. Er arbeitete auch mit dem Autor Yūji Nishi an Fūfu Seikatsu und Radio no Tantei zusammen. Als Manga-Zeichner ist Hashimoto zu unterscheiden von dem gleichnamigen Anime-Regisseur und Storyboard-Künstler, der für seine Arbeit an den Fernsehserien Dragon Ball und Dr. Slump bekannt ist. Der Manga-Zeichner Hashimoto hat den Großteil seiner Werke über Shogakukan veröffentlicht, hauptsächlich in Seinen-Magazinen wie Big Comic und Big Comic Original, und hat eine Karriere aufgebaut, die durch die Adaption geschriebener Szenarien in serielle grafische Fiktion geprägt ist, anstatt eigene Geschichten zu entwickeln.
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