Soubi Yamamoto

Beschreibung
Soubi Yamamoto ist eine japanische Anime-Regisseurin, Drehbuchautorin und Manga-Zeichnerin, die 1990 in der Präfektur Hiroshima geboren wurde. Ihr Interesse an Animation wurde in der Mittelschule geweckt, nachdem sie Makoto Shinkais Voices of a Distant Star gesehen hatte, was sie dazu inspirierte, eine Karriere als Creatorin anzustreben. Sie begann bereits als Studentin mit der Produktion von Independent-Animationsfilmen und debütierte 2009 mit Sekaikei Sekai Ron.

Yamamoto erlangte große Anerkennung als ursprüngliche Creatorin, Drehbuchautorin und Regisseurin der Kono Danshi oder This Boy-Reihe von Original Video Animations. Ihr Debüt als Drehbuchautorin und Regisseurin gab sie 2011 mit dem achtundzwanzigminütigen Film Kono Danshi, Uchū-jin to Tatakaemasu, auch bekannt als This Boy Can Fight Aliens. Im folgenden Jahr veröffentlichte sie den zweiten Teil, Kono Danshi, Ningyō Hiroimashita, oder This Boy Caught a Merman. 2014 setzte sie die Reihe mit Kono Danshi, Sekika ni Nayandemasu fort, das unter dem Titel This Boy Suffers from Crystallization läuft. Diese Werke entstanden in Zusammenarbeit mit CoMix Wave Films, dem Unternehmen, das für die Veröffentlichung der Filme von Makoto Shinkai bekannt ist.

Neben ihren Original Video Animation-Projekten weitete Yamamoto ihre Tätigkeit auf die Regie von Fernsehserien aus. 2013 inszenierte sie ihre erste Fernseh-Anime-Serie, Meganebu. Später kehrte sie zum Kono Danshi-Franchise für eine vierteilige Fernseh-Anime-Serie zurück, Kono Danshi, Mahō ga Oshigoto Desu, die 2016 ausgestrahlt wurde.

Ihre künstlerische Identität ist durch einen Fokus auf intime, charaktergetriebene Geschichten mit einer kleinen Anzahl von Protagonisten geprägt. In einem Interview nannte sie den Einfluss von Boys-Love-Titeln, die gezeigt hätten, dass fesselnde Erzählungen um eine Beziehung zwischen zwei Personen aufgebaut werden können. Sie hat auch die Wirkung des Sekai-kei-Genres diskutiert, eines Erzählstils, der sich auf eine Beziehung zwischen zwei Individuen konzentriert, die das Schicksal der Welt bestimmt. Yamamoto merkte an, dass sie Sekai-kei-Erzählungen zwar schön findet, aber bewusst darauf abzielt, dass ihre eigenen Geschichten positiver enden und die Güte einer weiteren Welt einbeziehen. Ihr Produktionsstil ist besonders hands-on; für ihre frühen Werke übernahm sie einen großen Teil der Animation, Regie und des Schreibens selbst und nutzte Software wie Adobe Photoshop, After Effects und RETAS. Ihr visueller Stil ist für seine lebendigen Farben und vielfältigen Texturen bekannt.
Works