Yoshio Aramaki
Beschreibung
Yoshio Aramaki, geboren am 12. April 1933 in Otaru, Hokkaido, ist ein japanischer Romanautor, Science-Fiction-Autor, Krimiautor und Kritiker. Sein ursprünglicher Vorname war Kunio Aramaki, später änderte er ihn in Yoshimasa Aramaki. Er studierte Psychologie an der Waseda-Universität und schloss später den Studiengang Bauingenieurwesen am Junior College der Hokkai Gakuen Universität ab, wo er einen Architekturabschluss erwarb. Zu Beginn seiner Karriere arbeitete er für einen Verlag in Tokio, bevor er nach Hokkaido zurückkehrte, um das Familienunternehmen zu übernehmen. Von 1993 bis 1997 war er Professor an der Seishū Women's University, der heutigen Sapporo International University.
Aramaki begann seine literarische Laufbahn als Mitglied des Hokkaido SF Club und trug von 1965 bis 1967 zu dessen Fanzine CORE bei. Sein professionelles Debüt als Autor und Kritiker gab er 1970 mit der Veröffentlichung seiner allegorischen Kurzgeschichte The Great Noon und seiner kritischen Arbeit A Theory of Fiction as Kunst im S-F Magazine. Er ist bekannt für seine „Meta-SF“-Werke, die durch spekulative und fantastische Themen geprägt sind, oft beeinflusst von New-Wave-Science-Fiction und Surrealismus. Seine frühe spekulative Novelle The Writings on the White Wall are Shined On By the Setting Sun gewann 1972 den Seiun Award.
In den 1980er und 1990er Jahren wurde Aramaki durch seine Serie von „imaginären Schlachten“ und Alternativweltgeschichten bekannt. Besonders hervorzuheben sind die Fleet-Serie, zu der Konpeki no Kantai (Deep Blue Fleet) und Kyokujitsu no Kantai (Fleet of the Rising Sun) gehören. Diese Werke, die historische Konflikte wie den Zweiten Weltkrieg neu interpretieren, erlangten große Popularität und wurden später als Anime adaptiert. Der erste Band von Konpeki no Kantai erschien im Dezember 1990. Er schrieb auch die Big-Wars-Serie, ein weiteres Space-Opera-Werk, das als Original Video Animation adaptiert wurde.
Aramakis Rolle als Originalautor ist durch seine Nennung in Anime-Adaptionen gut dokumentiert. Er ist der Originalautor der Original Video Animations Konpeki no Kantai, Kyokujitsu no Kantai und Big Wars: Kami Utsu Akaki Kouya ni. Insbesondere wird er als Urheber des Originalwerks für Konpeki no Kantai Tokubetsu-hen: Sōrai Kaihatsu Monogatari genannt, einer speziellen OVA aus dem Jahr 1997.
Seine künstlerische Identität ist durch den Wandel von früher metaphysischer und spekulativer Fiktion zu groß angelegten Alternativweltgeschichten geprägt. In einem Interview erklärte Aramaki seine Absicht, über Japans Rolle in der Weltgeschichte zu schreiben, was zu seinem Fokus auf den Zweiten Weltkrieg führte. Er beschrieb seinen kreativen Prozess als umfangreiche Recherche, um ein breites Wissen in verschiedenen Bereichen von Philosophie bis Militärtechnik aufzubauen, das er dann zur Konstruktion detaillierter fiktiver Welten nutzte. Seine Konpeki-no-Kantai-Serie, gemeinsam verlegt von Tokuma Shoten, war Teil eines Subgenres, das breite Aufmerksamkeit erregte, wobei die Serienverkäufe Berichten zufolge Millionen Exemplare erreichten.
Aramaki ist auch Kritiker und Sammler von Kunst aus seiner Heimat Hokkaido und besaß die Galerie Sapporo Tokeidai. Er war Mitglied der Science Fiction and Fantasy Writers of Japan und der Japan Writers' Association. Seine bedeutenden Beiträge zur japanischen spekulativen Fiktion wurden mit der Veröffentlichung der siebenbändigen Gesamtausgabe seiner Meta-SF-Werke, Teihon Aramaki Yoshio Meta-SF Zenshū, gewürdigt, die von 2014 bis 2015 erschien.
Aramaki begann seine literarische Laufbahn als Mitglied des Hokkaido SF Club und trug von 1965 bis 1967 zu dessen Fanzine CORE bei. Sein professionelles Debüt als Autor und Kritiker gab er 1970 mit der Veröffentlichung seiner allegorischen Kurzgeschichte The Great Noon und seiner kritischen Arbeit A Theory of Fiction as Kunst im S-F Magazine. Er ist bekannt für seine „Meta-SF“-Werke, die durch spekulative und fantastische Themen geprägt sind, oft beeinflusst von New-Wave-Science-Fiction und Surrealismus. Seine frühe spekulative Novelle The Writings on the White Wall are Shined On By the Setting Sun gewann 1972 den Seiun Award.
In den 1980er und 1990er Jahren wurde Aramaki durch seine Serie von „imaginären Schlachten“ und Alternativweltgeschichten bekannt. Besonders hervorzuheben sind die Fleet-Serie, zu der Konpeki no Kantai (Deep Blue Fleet) und Kyokujitsu no Kantai (Fleet of the Rising Sun) gehören. Diese Werke, die historische Konflikte wie den Zweiten Weltkrieg neu interpretieren, erlangten große Popularität und wurden später als Anime adaptiert. Der erste Band von Konpeki no Kantai erschien im Dezember 1990. Er schrieb auch die Big-Wars-Serie, ein weiteres Space-Opera-Werk, das als Original Video Animation adaptiert wurde.
Aramakis Rolle als Originalautor ist durch seine Nennung in Anime-Adaptionen gut dokumentiert. Er ist der Originalautor der Original Video Animations Konpeki no Kantai, Kyokujitsu no Kantai und Big Wars: Kami Utsu Akaki Kouya ni. Insbesondere wird er als Urheber des Originalwerks für Konpeki no Kantai Tokubetsu-hen: Sōrai Kaihatsu Monogatari genannt, einer speziellen OVA aus dem Jahr 1997.
Seine künstlerische Identität ist durch den Wandel von früher metaphysischer und spekulativer Fiktion zu groß angelegten Alternativweltgeschichten geprägt. In einem Interview erklärte Aramaki seine Absicht, über Japans Rolle in der Weltgeschichte zu schreiben, was zu seinem Fokus auf den Zweiten Weltkrieg führte. Er beschrieb seinen kreativen Prozess als umfangreiche Recherche, um ein breites Wissen in verschiedenen Bereichen von Philosophie bis Militärtechnik aufzubauen, das er dann zur Konstruktion detaillierter fiktiver Welten nutzte. Seine Konpeki-no-Kantai-Serie, gemeinsam verlegt von Tokuma Shoten, war Teil eines Subgenres, das breite Aufmerksamkeit erregte, wobei die Serienverkäufe Berichten zufolge Millionen Exemplare erreichten.
Aramaki ist auch Kritiker und Sammler von Kunst aus seiner Heimat Hokkaido und besaß die Galerie Sapporo Tokeidai. Er war Mitglied der Science Fiction and Fantasy Writers of Japan und der Japan Writers' Association. Seine bedeutenden Beiträge zur japanischen spekulativen Fiktion wurden mit der Veröffentlichung der siebenbändigen Gesamtausgabe seiner Meta-SF-Werke, Teihon Aramaki Yoshio Meta-SF Zenshū, gewürdigt, die von 2014 bis 2015 erschien.
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