Yumi Hikita

Beschreibung
Yumi Hikita ist eine japanische Synchronsprecherin, die bei Arts Vision unter Vertrag steht. Sie wurde am 2. Juni 1965 in Tokio geboren. Ihr bürgerlicher Name ist Inaba Yumi, und sie war früher unter dem Künstlernamen Kozakura Yumi bekannt.

Hikitas Karriere begann in den frühen 1990er Jahren. Zu ihren frühen Sprechrollen gehören Mirei Gyaret im Original Video Animation (OVA) Inferious Planet War History Gaiden: Condition Green von 1991 und Natasha im Film Super Dimensional Fortress Macross II: The Movie von 1992. Während des gesamten Jahrzehnts trat sie in verschiedenen Anime-Serien und OVAs auf. Bemerkenswerte Rollen aus dieser Zeit sind Natsuko Masaki im OVA Dōkyūsei: Climax von 1994, Maya in der Serie The Erotic Temptress von 1994, Naoko Kondo in Hyper Police (1997) und verschiedene Charaktere in den Crayon Shin-chan-Filmen, wie etwa eine Rennkönigin in Crayon Shin-chan: Blitzkrieg! Pig's Hoof's Secret Mission (1998) und Goshogake in Crayon Shin-chan: Explosion! The Hot Spring's Feel Good Final Battle (1999).

In den 2000er Jahren baute Hikita ihren umfangreichen Lebenslauf weiter aus. Sie sprach die Figur Benizakura / Beni no Miroku in der Sakura-Wars-Reihe und trat in der Fernsehserie Sakura Wars von 2000 und dem Spiel Sakura Wars: Atsuki Chishio Ni von 2003 auf. Sie war auch die Stimme von Madeleine in der Astro-Boy-Serie von 2003 und Diana im Anime Kiba von 2006. Hikita ist seit Mitte der 1990er Jahre langjährig mit der Detective-Conan-Reihe verbunden und sprach zahlreiche Neben- und Hintergrundcharaktere in der Fernsehserie und den Filmen. Weitere bedeutende Rollen sind Angolmois in Kuromajyo-san ga Tōru!! (2012) und Takami Renno in Detective Conan. Ihre Arbeit erstreckte sich auch auf Videospiele, wie die Rolle der Riana Molyu im PlayStation-2-Remake von Tales of Destiny aus dem Jahr 2006.

Neben Anime war Hikita auch in der Synchronisation ausländischer Filme und Fernsehdramen aktiv und lieh Schauspielerinnen wie Toni Collette, Meg Ryan und Goldie Hawn ihre japanische Stimme. Sie sang auch Titellieder für einige ihrer Projekte, darunter den Ending-Song Ai wo Subete für Condition Green und den Opening-Song Dreamy My Love für God Mazinger. Zu ihrer Arbeit gehörte auch die Erzählung für Fernsehsendungen und Planetarien. Hikita absolvierte ihre Ausbildung an der Watanabe Music School und der Kunio Suzuki Pop School und war vor ihrem Wechsel zu Arts Vision bei Production Baobab unter Vertrag.
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