Louisa May Alcott
Beschreibung
Louisa May Alcott wird als ursprüngliche Schöpferin mehrerer Anime- und Manga-Werke anerkannt und dient als namentlich genannte Quellenautorin für mehrere japanische Animationsfernsehserien. Als amerikanische Romanautorin, geboren am 29. November 1832 und im 19. Jahrhundert aktiv, ist Alcott vor allem für ihre literarischen Werke bekannt, insbesondere für den 1868 veröffentlichten Roman Little Women. Ihr Schreiben, das oft auf ihren eigenen Kindheitserfahrungen in Concord, Massachusetts, basiert, wurde zur Grundlage für zahlreiche Adaptionen in verschiedenen Medien, einschließlich Anime.
Alcott ist keine Anime- oder Manga-Schöpferin im Sinne der eigenständigen Produktion illustrierter Werke; vielmehr rührt ihr Status als „ursprüngliche Schöpferin“ in diesem Kontext von japanischen Produktionen her, die ihre Romane adaptierten. Die bedeutendste davon ist die japanische Animationsfernsehserie Tales of Little Women aus dem Jahr 1987, auch bekannt als Ai no Wakakusa Monogatari. Diese 48-teilige Serie, produziert von Nippon Animation, wurde auf Fuji Television im Rahmen des renommierten World Masterpiece Theater-Franchise ausgestrahlt. Die Serie wurde von Fumio Kurokawa inszeniert und von Akira Miyazaki für den Bildschirm adaptiert, wobei Alcott als Autorin des ursprünglichen Quellenmaterials genannt wird.
Vor der Serie von 1987 wurden zwei weitere bemerkenswerte Anime-Adaptionen von Alcotts Werk produziert. Ein Fernsehspecial mit dem Titel Wakakusa Monogatari wurde 1980 ausgestrahlt, koproduziert von Toei Animation und Kokusai Eiga-sha. Darauf folgte 1981 eine 26-teilige Fernsehserie, bekannt als Wakakusa no Yon Shimai oder Little Women's Four Sisters. Diese Adaption von 1981 wurde von Kazuya Miyazaki inszeniert und von Toei Animation produziert, ausgestrahlt auf Tokyo Channel 12. Beide Produktionen nennen Alcott als ursprüngliche Autorin des Quellenromans. Eine Fortsetzungsserie, Little Women II: Jo's Boys, auch bekannt als Wakakusa Monogatari: Nan to Jo-sensei, startete 1993 und setzte die Adaption von Alcotts Fortsetzungen ihres Originalwerks fort.
Zusätzlich zu diesen direkten Romanadaptionen wurde Alcott selbst als Figur in originalen Anime-Werken dargestellt. Sie erscheint in der Anime- und Manga-Serie Bungo Stray Dogs, in der Figuren nach realen literarischen Persönlichkeiten benannt und von ihnen inspiriert sind. In dieser Serie wird Louisa May Alcott als junge Stratege mit einer Fähigkeit namens Little Women porträtiert. Dies unterstreicht weiterhin ihre anhaltende kulturelle Bedeutung im japanischen Anime und Manga, wo sie sowohl als Quellenautorin als auch als literarische Inspirationsfigur anerkannt wird.
Alcott ist keine Anime- oder Manga-Schöpferin im Sinne der eigenständigen Produktion illustrierter Werke; vielmehr rührt ihr Status als „ursprüngliche Schöpferin“ in diesem Kontext von japanischen Produktionen her, die ihre Romane adaptierten. Die bedeutendste davon ist die japanische Animationsfernsehserie Tales of Little Women aus dem Jahr 1987, auch bekannt als Ai no Wakakusa Monogatari. Diese 48-teilige Serie, produziert von Nippon Animation, wurde auf Fuji Television im Rahmen des renommierten World Masterpiece Theater-Franchise ausgestrahlt. Die Serie wurde von Fumio Kurokawa inszeniert und von Akira Miyazaki für den Bildschirm adaptiert, wobei Alcott als Autorin des ursprünglichen Quellenmaterials genannt wird.
Vor der Serie von 1987 wurden zwei weitere bemerkenswerte Anime-Adaptionen von Alcotts Werk produziert. Ein Fernsehspecial mit dem Titel Wakakusa Monogatari wurde 1980 ausgestrahlt, koproduziert von Toei Animation und Kokusai Eiga-sha. Darauf folgte 1981 eine 26-teilige Fernsehserie, bekannt als Wakakusa no Yon Shimai oder Little Women's Four Sisters. Diese Adaption von 1981 wurde von Kazuya Miyazaki inszeniert und von Toei Animation produziert, ausgestrahlt auf Tokyo Channel 12. Beide Produktionen nennen Alcott als ursprüngliche Autorin des Quellenromans. Eine Fortsetzungsserie, Little Women II: Jo's Boys, auch bekannt als Wakakusa Monogatari: Nan to Jo-sensei, startete 1993 und setzte die Adaption von Alcotts Fortsetzungen ihres Originalwerks fort.
Zusätzlich zu diesen direkten Romanadaptionen wurde Alcott selbst als Figur in originalen Anime-Werken dargestellt. Sie erscheint in der Anime- und Manga-Serie Bungo Stray Dogs, in der Figuren nach realen literarischen Persönlichkeiten benannt und von ihnen inspiriert sind. In dieser Serie wird Louisa May Alcott als junge Stratege mit einer Fähigkeit namens Little Women porträtiert. Dies unterstreicht weiterhin ihre anhaltende kulturelle Bedeutung im japanischen Anime und Manga, wo sie sowohl als Quellenautorin als auch als literarische Inspirationsfigur anerkannt wird.
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