Henri Virlojeux
Beschreibung
Henri Virlojeux war ein französischer Schauspieler, dessen umfangreiche Karriere in Film, Fernsehen und Theater bemerkenswerte Synchronarbeiten für Animationsproduktionen umfasste, insbesondere bei Synchronrollen für den französischen Markt. Er wurde am 22. März 1924 in Nevers, Frankreich, geboren. Ursprünglich erwog er eine juristische Laufbahn, entschied sich jedoch für die Schauspielerei, studierte unter dem renommierten Theaterpraktiker Charles Dullin und trat in Pariser Kabaretts auf. Seine Bühnenkarriere führte zu Zusammenarbeiten mit prominenten Persönlichkeiten wie Robert Hossein und Jacqueline Maillan.
Virlojeux wirkte in seiner jahrzehntelangen Karriere in etwa fünfzig Filmen und rund hundert Fernsehproduktionen mit. Seine Filmrollen umfassten Auftritte in François Truffauts Klassiker Sie küssten und sie schlugen ihn (1959) und der prestigeträchtigen Fernsehverfilmung von Die unseligen Könige (1972), in der er Papst Johannes XXII. spielte. Er war auch in Filmen wie Der Dumme (1965) und Das Tattoo (1968) zu sehen.
Während er ein bekanntes Gesicht auf der Leinwand war, war Henri Virlojeux auch ein äußerst aktiver Synchronsprecher, der seine unverwechselbare Stimme zahlreichen Charakteren in französischen Synchronfassungen von Realfilmen und Animationswerken lieh. Im Bereich der Animation ist er für seine Rolle als Stimme des weisen alten Straßenhundes Grodo in der japanischen Anime-Serie Hoero! Bun Bun bekannt, die in Frankreich unter dem Titel Tchaou et Grodo ab 1984 ausgestrahlt wurde. Diese Serie bleibt eines seiner bekanntesten Werke in der Animationssynchronisation.
Seine anderen bedeutenden Animationssynchronrollen waren hauptsächlich in französischen Produktionen und Synchronfassungen. Besonders erwähnenswert ist seine Synchronisation der Figur Professor Bienlein im Animationsfilm Tim und Struppi und der See der Haie von 1972. Er gehörte auch zum Sprecherensemble mehrerer anderer klassischer Animationsfilme, darunter Aladin und die Wunderlampe (1970) und die Asterix-Filme, in denen er den Druiden Miraculix und den Hypnotiseur Iris in Asterix erobert Rom (1976) sprach. Später in seiner Karriere sprach er den Erzähler in der französischen Synchronfassung des Animationsfilms In einem Land vor unserer Zeit (1988).
Über Animation hinaus war Virlojeux' Synchronarbeit umfangreich und umfasste einige der ikonischsten Rollen des Kinos. Er war die französische Stimme von Großmoff Tarkin im originalen Krieg der Sterne (1977) und synchronisierte später Imperator Palpatine in Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983). Seine anderen bemerkenswerten Synchronisationsarbeiten umfassen Lionel Jeffries' Figur Großvater Potts in Tschitti Tschitti Bäng Bäng (1968) sowie verschiedene Rollen in Filmen von Regisseuren wie Stanley Kubrick, darunter Barry Lyndon (1975). Er wirkte auch an Hörspielaufnahmen klassischer Theaterstücke mit und demonstrierte seine stimmliche Bandbreite in Werken von Aristophanes und Plautus.
Henri Virlojeux verstarb am 19. Dezember 1995 in Paris, Frankreich. Sein Vermächtnis ist das eines produktiven und vielseitigen Schauspielers, dessen Stimme französischen Zuschauern über Generationen hinweg vertraut wurde, sei es durch seine Realfilmauftritte, seine Erzählungen oder seine unvergesslichen Charakterstimmen in beliebten Animationsfilmen und -serien.
Virlojeux wirkte in seiner jahrzehntelangen Karriere in etwa fünfzig Filmen und rund hundert Fernsehproduktionen mit. Seine Filmrollen umfassten Auftritte in François Truffauts Klassiker Sie küssten und sie schlugen ihn (1959) und der prestigeträchtigen Fernsehverfilmung von Die unseligen Könige (1972), in der er Papst Johannes XXII. spielte. Er war auch in Filmen wie Der Dumme (1965) und Das Tattoo (1968) zu sehen.
Während er ein bekanntes Gesicht auf der Leinwand war, war Henri Virlojeux auch ein äußerst aktiver Synchronsprecher, der seine unverwechselbare Stimme zahlreichen Charakteren in französischen Synchronfassungen von Realfilmen und Animationswerken lieh. Im Bereich der Animation ist er für seine Rolle als Stimme des weisen alten Straßenhundes Grodo in der japanischen Anime-Serie Hoero! Bun Bun bekannt, die in Frankreich unter dem Titel Tchaou et Grodo ab 1984 ausgestrahlt wurde. Diese Serie bleibt eines seiner bekanntesten Werke in der Animationssynchronisation.
Seine anderen bedeutenden Animationssynchronrollen waren hauptsächlich in französischen Produktionen und Synchronfassungen. Besonders erwähnenswert ist seine Synchronisation der Figur Professor Bienlein im Animationsfilm Tim und Struppi und der See der Haie von 1972. Er gehörte auch zum Sprecherensemble mehrerer anderer klassischer Animationsfilme, darunter Aladin und die Wunderlampe (1970) und die Asterix-Filme, in denen er den Druiden Miraculix und den Hypnotiseur Iris in Asterix erobert Rom (1976) sprach. Später in seiner Karriere sprach er den Erzähler in der französischen Synchronfassung des Animationsfilms In einem Land vor unserer Zeit (1988).
Über Animation hinaus war Virlojeux' Synchronarbeit umfangreich und umfasste einige der ikonischsten Rollen des Kinos. Er war die französische Stimme von Großmoff Tarkin im originalen Krieg der Sterne (1977) und synchronisierte später Imperator Palpatine in Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983). Seine anderen bemerkenswerten Synchronisationsarbeiten umfassen Lionel Jeffries' Figur Großvater Potts in Tschitti Tschitti Bäng Bäng (1968) sowie verschiedene Rollen in Filmen von Regisseuren wie Stanley Kubrick, darunter Barry Lyndon (1975). Er wirkte auch an Hörspielaufnahmen klassischer Theaterstücke mit und demonstrierte seine stimmliche Bandbreite in Werken von Aristophanes und Plautus.
Henri Virlojeux verstarb am 19. Dezember 1995 in Paris, Frankreich. Sein Vermächtnis ist das eines produktiven und vielseitigen Schauspielers, dessen Stimme französischen Zuschauern über Generationen hinweg vertraut wurde, sei es durch seine Realfilmauftritte, seine Erzählungen oder seine unvergesslichen Charakterstimmen in beliebten Animationsfilmen und -serien.
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