Eiko Hisamura

Beschreibung
Eiko Hisamura, geboren am 13. Juni 1954 in Yokohama, Präfektur Kanagawa, ist eine erfahrene japanische Synchronsprecherin und Bühnenschauspielerin. Sie ist der bürgerliche Name der Künstlerin, die weithin unter ihrem Mädchennamen Eiko Yamada bekannt ist, den sie beruflich viele Jahre sowohl vor als auch nach ihrer Ehe verwendete. Ihre Karriere begann 1977, und sie ist seit 2015 beim Talentmanagement-Unternehmen 81 Produce unter Vertrag, nachdem sie zuvor bei Aoni Production tätig war und auch als freischaffende Künstlerin arbeitete.

Hisamura ist vor allem für ihre umfangreiche Arbeit an den World Masterpiece Theater-Fernsehserien von Nippon Animation bekannt, wo sie die Schauspielerin mit den meisten Auftritten ist. Ihre Besetzung als Titelfigur in Anne mit den roten Haaren im Jahr 1979 markierte einen bedeutenden Beginn dieser Verbindung, eine Rolle, die sie aufgrund der Vision von Regisseur Isao Takahata für die Figur gegenüber anderen Kandidaten erhielt. Sie sprach später weitere Hauptrollen in der Reihe, darunter Jo March in sowohl Kleine Frauen als auch Kleine Frauen II: Jos Jungs. Ihre Vielseitigkeit zeigt sich auch in ihrer Darstellung der Antagonistin Lavinia Herbert in Eine kleine Prinzessin, eine Rolle, die so effektiv war, dass sie damals negative Reaktionen der Zuschauer hervorrief.

Über das World Masterpiece Theater hinaus ist ihre Filmografie vielfältig und erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und Genres. Sie sprach den jungen Taro Misaki in der originalen Captain Tsubasa-Serie und lieh der wiederkehrenden Figur Mai in der Dragon Ball-Reihe ihre Stimme, eine Rolle, die sie in jüngeren Filmen wie Dragon Ball Z: Battle of Gods erneut übernahm. Ihre Fähigkeit, junge männliche Charaktere darzustellen, zeigt sich auch in Rollen wie Shotaro Kaneda in Tetsujin 28-go und dem titelgebenden Hund in Ginga: Nagareboshi Gin. 1988 legte sie aufgrund einer Schwangerschaft eine kurze Pause von der Synchronarbeit ein, was dazu führte, dass ihre Figur in der Serie Biriken, Gariken vorübergehend aus der Handlung geschrieben wurde. Ihre spätere Karriere umfasst Synchronarbeit in Videospielen, wie Nastasha Romanenko in Metal Gear Solid, sowie die japanische Synchronisation ausländischer Filme und Fernsehserien. In Anerkennung ihrer langjährigen Beiträge zur Branche erhielt sie 2024 bei den 18. Seiyu Awards einen Verdienstpreis.
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