Barbi Schiller

Beschreibung
Barbi Schiller ist eine ehemalige deutsche Sängerin und Synchronsprecherin, die vor allem für ihre Arbeit an den deutschsprachigen Adaptionen verschiedener Anime-Serien und -Filme bekannt ist, insbesondere im Pokémon-Franchise. Geboren in Regensburg, Deutschland, hatte sie ein vielseitiges frühes Leben, das eine musikalische Ausbildung von klein auf und eine Zeit als freiberufliche Journalistin umfasste, bevor ihre Karriere in der Unterhaltungsbranche begann. Als Sängerin erzielte Schiller beachtliche Erfolge mit dem Lied „In der Dunkelheit der Nacht“, der deutschen Version von „Misty’s Song“ aus der Pokémon-Serie. Die 2000 veröffentlichte Single chartete in Österreich, erreichte Platz 37 und erhielt 2001 eine Nominierung für den österreichischen Amadeus Music Award. Sie nahm auch die französische Version desselben Liedes auf und trug zu verschiedenen anderen Pokémon-Alben und Soundtracks bei, darunter der deutsche Titelsong für den Animationsfilm „Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte“, in dem sie auch eine Sprechrolle übernahm. Ihre Karriere als Synchronsprecherin begann um 2002 und ist eng mit dem Anime-Genre verbunden. Sie wurde häufig für Rollen in Serien besetzt, die im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurden. Sie hat über 40 Synchronrollen. Schillers bekannteste Rolle ist die von Bianca, einer Hauptfigur im Animationsfilm „Pokémon Heroes – Latias & Latios“ aus dem Jahr 2002. Sie sprach das italienische Mädchen, das eine enge Freundin der legendären Pokémon Latias und Latios ist. Über diesen Film hinaus sprach sie verschiedene andere Charaktere in der langjährigen Pokémon-Anime-Serie in verschiedenen Staffeln, darunter Figuren namens Bell, Peggy, Brittany, Samantha und Rosebay. Ihre Anime-Synchronarbeit erstreckte sich auch auf andere beliebte Serien; so sprach sie beispielsweise Emily York in der deutschen Synchronisation von „Beyblade G Revolution“ und übernahm mehrere Rollen in der Serie „Magical DoReMi“. Neben Animationen synchronisierte Schiller die deutschen Stimmen zahlreicher Schauspielerinnen in Realfilmen. Zu ihren bemerkenswerten Filmsynchronisationen gehören die Stimme für Alison Lohman als junge Sandra Bloom in „Big Fish“, Chelan Simmons als Ashley Freund in „Final Destination 3“ und Jaime Ray Newman als Arielle in „Verliebt in die Braut“. Sie sprach auch Charaktere im Horrorfilm „The Happening“ und im Fernsehfilm „Elvis“. Ihre Arbeit erstreckte sich über eine Vielzahl von Genres, von Horror bis Drama, und umfasste Synchronisationen für Fernsehserien wie „Law & Order“ und „Law & Order: Special Victims Unit“. Seit 2010 ist Barbi Schiller nicht mehr öffentlich als Sängerin oder Synchronsprecherin aktiv. Nach ihrer Karriere in der Unterhaltungsbranche kehrte sie in die akademische Welt zurück und promovierte in Sozialwissenschaften an der Technischen Universität München. Heute arbeitet sie beruflich als Agile Coach und Agile Change Managerin.
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