Dominique Chauby

Beschreibung
Dominique Chauby ist eine französische Schauspielerin, die vor allem für ihre umfangreiche Arbeit im Synchronisieren bekannt ist. Sie lieh von den 1980er bis zu den 1990er Jahren zahlreichen Charakteren in Live-Action-Fernsehserien, Filmen und Animationsproduktionen ihre französische Stimme. Geboren in Paris, ist ihre Karriere durch eine produktive Tätigkeit in der Synchronarbeit geprägt, obwohl sie auch Engagements im Theater und in Fernsehrollen vor der Kamera vorweisen kann.

Im Bereich Anime und Animation ist Chauby für ihre Arbeit an mehreren Titeln bekannt. Sie sprach die Rolle der Judy in der Animationsproduktion Papa Longues Jambes. Sie lieh auch Taishi Takamura in der OVA-Serie Kishin Heidan ihre Stimme. Ihre weiteren Anime-Engagements umfassen Rollen in verschiedenen Serien und Filmen, wie zum Beispiel die Synchronisation von Miki in Le Monde des Ténèbres, Muriel Passia in Smash, Mme Ulysse in Le Monde Enchanté de Lalabel und mehreren Charakteren einschließlich Adriana in Cœur.

Über ihre spezifische Anime-Arbeit hinaus war Chaubys Synchronkarriere weitaus umfangreicher und umfasste eine breite Palette berühmter Animationsfilme und Fernsehserien. Sie ist bekannt als die regelmäßige französische Synchronsprecherin der Schauspielerin Holly Marie Combs in Serien wie Un drôle de shérif und den ersten beiden Staffeln von Charmed. Ihre Arbeit in der Animationssynchronisation beinhaltet die französische Stimme für Lady in der zweiten Synchronfassung des Disney-Klassikers La Belle et le Clochard und für Javotte in der zweiten Synchronfassung von 1991 von Cendrillon. Ihr Portfolio umfasst auch Rollen in Serien wie Les Petites Sorcières, Enigma und den französischen Synchronfassungen von Live-Action-Serien wie Alerte à Malibu und Chicago Hope.

Anfang der 2000er Jahre zog Chauby nach Australien, wo sie ihre Schauspielkarriere fortsetzte, einschließlich eines Auftritts in der Fernsehserie Cas de divorce. Ihr Werk stellt einen bedeutenden Beitrag zur französischen Synchronisation während einer lebendigen Ära für die Branche dar und brachte eine Vielzahl internationaler Charaktere zu französischsprachigem Publikum.
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