Peter Laird
Beschreibung
Peter Laird ist ein US-amerikanischer Comicautor und -zeichner, der vor allem als Mitschöpfer der Teenage Mutant Ninja Turtles bekannt ist. Geboren als Peter Alan Laird am 27. Januar 1954 in North Adams, Massachusetts, entwickelte er früh ein Interesse an Comics und las Titel wie Superman, Batman und The Incredible Hulk, wobei der Künstler Jack Kirby einen bedeutenden Einfluss auf seine Arbeit hatte. Vor seinem Durchbruch im Comicbereich verdiente Laird seinen Lebensunterhalt mit Illustrationen für eine lokale Zeitung in Dover, New Hampshire, sowie für verschiedene Fanzines.
Im Mai 1984 veröffentlichten Laird und sein kreativer Partner Kevin Eastman die erste Ausgabe der Teenage Mutant Ninja Turtles im Eigenverlag über ihre eigene Firma, Mirage Studios. Der Name Mirage Studios wurde gewählt, weil es kein physisches Studio gab, sondern nur Küchentische und Sofas mit Zeichenbrettern. Die erste Auflage des 40-seitigen Schwarz-Weiß-Comics betrug 3.000 Exemplare, die größtenteils durch einen Kredit von Eastmans Onkel finanziert wurde. Der unerwartete Erfolg der Teenage Mutant Ninja Turtles entwickelte sich zu einem großen Multimedia-Franchise, das zahlreiche Comic-Ableger, Zeichentrickserien, Filme, Videospiele und Spielzeuge umfasst.
Obwohl Laird im traditionellen japanischen Sinne kein Anime- oder Manga-Schöpfer ist, wurden seine ursprünglichen Comicwerke in japanische Animationsproduktionen adaptiert. Ein Beispiel dafür ist der Anime-Film Teenage Mutant Ninja Turtles: Legend of the Supermutants, auch bekannt als Mutant Turtles: Chōjin Densetsu-hen, für den Laird als Urheber des zugrundeliegenden Comicmaterials genannt wurde. Dies zeigt, dass seine Autorenschaft in das Anime-Medium adaptiert wurde, anstatt dass er direkt Manga- oder Anime-Werke schuf.
Über das Teenage Mutant Ninja Turtles-Franchise hinaus hat Laird an anderen Comicprojekten gearbeitet, darunter Stupid Heroes und die Graphic-Novel-Trilogie Planet Racers, die er mit dem Künstler Jim Lawson schuf. Seine künstlerischen Rollen umfassten das Schreiben, Bleistiftzeichnen, Tuschen, Kolorieren, Lettering und Redigieren. Laird gründete außerdem die Xeric Foundation, eine gemeinnützige Organisation, die Zuschüsse zur Unterstützung von selbstveröffentlichenden Comic-Schöpfern vergibt. Diese Stiftung wurde als Möglichkeit gegründet, der Comic-Community etwas zurückzugeben, basierend auf seinen eigenen Erfahrungen mit der Selbstveröffentlichung der Teenage Mutant Ninja Turtles.
Was sein Engagement bei Zeichentrickadaptionen betrifft, war Laird an der ursprünglichen Teenage Mutant Ninja Turtles-Zeichentrickserie nur minimal beteiligt. Bei späteren Animationsprojekten übernahm er jedoch eine aktivere Rolle, indem er als Berater fungierte und Handlungskonzepte, Entwürfe, Drehbücher und Charakterdesigns überprüfte. Er hat insbesondere seine Missbilligung bestimmter Franchise-Erweiterungen zum Ausdruck gebracht, wie etwa der weiblichen Schildkröte Venus aus der Serie Ninja Turtles: The Next Mutation.
Laird verkaufte das Teenage Mutant Ninja Turtles-Franchise am 19. Oktober 2009 an Viacom, die Muttergesellschaft von Nickelodeon. Im Rahmen der Vereinbarung behielt er sich das Recht vor, bis zu 18 Schwarz-Weiß-Comics pro Jahr auf Basis des Franchise zu erstellen und zu veröffentlichen. Eastman hatte zuvor im Jahr 2000 seinen Anteil am Franchise an Laird und die Mirage Group verkauft, wobei Laird am 1. März 2008 Eastmans verbleibende Rechte und Anteile aufkaufte.
Im Mai 1984 veröffentlichten Laird und sein kreativer Partner Kevin Eastman die erste Ausgabe der Teenage Mutant Ninja Turtles im Eigenverlag über ihre eigene Firma, Mirage Studios. Der Name Mirage Studios wurde gewählt, weil es kein physisches Studio gab, sondern nur Küchentische und Sofas mit Zeichenbrettern. Die erste Auflage des 40-seitigen Schwarz-Weiß-Comics betrug 3.000 Exemplare, die größtenteils durch einen Kredit von Eastmans Onkel finanziert wurde. Der unerwartete Erfolg der Teenage Mutant Ninja Turtles entwickelte sich zu einem großen Multimedia-Franchise, das zahlreiche Comic-Ableger, Zeichentrickserien, Filme, Videospiele und Spielzeuge umfasst.
Obwohl Laird im traditionellen japanischen Sinne kein Anime- oder Manga-Schöpfer ist, wurden seine ursprünglichen Comicwerke in japanische Animationsproduktionen adaptiert. Ein Beispiel dafür ist der Anime-Film Teenage Mutant Ninja Turtles: Legend of the Supermutants, auch bekannt als Mutant Turtles: Chōjin Densetsu-hen, für den Laird als Urheber des zugrundeliegenden Comicmaterials genannt wurde. Dies zeigt, dass seine Autorenschaft in das Anime-Medium adaptiert wurde, anstatt dass er direkt Manga- oder Anime-Werke schuf.
Über das Teenage Mutant Ninja Turtles-Franchise hinaus hat Laird an anderen Comicprojekten gearbeitet, darunter Stupid Heroes und die Graphic-Novel-Trilogie Planet Racers, die er mit dem Künstler Jim Lawson schuf. Seine künstlerischen Rollen umfassten das Schreiben, Bleistiftzeichnen, Tuschen, Kolorieren, Lettering und Redigieren. Laird gründete außerdem die Xeric Foundation, eine gemeinnützige Organisation, die Zuschüsse zur Unterstützung von selbstveröffentlichenden Comic-Schöpfern vergibt. Diese Stiftung wurde als Möglichkeit gegründet, der Comic-Community etwas zurückzugeben, basierend auf seinen eigenen Erfahrungen mit der Selbstveröffentlichung der Teenage Mutant Ninja Turtles.
Was sein Engagement bei Zeichentrickadaptionen betrifft, war Laird an der ursprünglichen Teenage Mutant Ninja Turtles-Zeichentrickserie nur minimal beteiligt. Bei späteren Animationsprojekten übernahm er jedoch eine aktivere Rolle, indem er als Berater fungierte und Handlungskonzepte, Entwürfe, Drehbücher und Charakterdesigns überprüfte. Er hat insbesondere seine Missbilligung bestimmter Franchise-Erweiterungen zum Ausdruck gebracht, wie etwa der weiblichen Schildkröte Venus aus der Serie Ninja Turtles: The Next Mutation.
Laird verkaufte das Teenage Mutant Ninja Turtles-Franchise am 19. Oktober 2009 an Viacom, die Muttergesellschaft von Nickelodeon. Im Rahmen der Vereinbarung behielt er sich das Recht vor, bis zu 18 Schwarz-Weiß-Comics pro Jahr auf Basis des Franchise zu erstellen und zu veröffentlichen. Eastman hatte zuvor im Jahr 2000 seinen Anteil am Franchise an Laird und die Mirage Group verkauft, wobei Laird am 1. März 2008 Eastmans verbleibende Rechte und Anteile aufkaufte.
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