Hitori Nakano

Beschreibung
Hitori Nakano ist ein anerkannter Name, der mit der Originalgeschichte mehrerer Manga- und Medienadaptionen des japanischen Phänomens Densha Otoko (Train Man) in Verbindung gebracht wird. Der Name steht nicht für eine einzelne Person, sondern ist ein kollektives Pseudonym. Er leitet sich von der Phrase naka no hitori ab, was so viel wie einer von diesen Leuten bedeutet und sich auf die anonymen Teilnehmer des Internetforums 2Channel bezieht, deren Beiträge die Grundlage der Originalgeschichte bildeten. Daher dient Hitori Nakano als offizieller Urhebervermerk für die Erzählung, die aus dieser Online-Community hervorging.

Zu den unter dem Namen Hitori Nakano geführten Werken gehören mehrere Manga-Adaptionen der Densha Otoko-Geschichte. Ein solcher Manga ist Densha Otoko - Ganbare Dokuotoko!, eine dreibändige Serie, die ab 2005 von Akita Shoten veröffentlicht und von Daisuke Dōke illustriert wurde. Ein weiterer ist Train Man: A Shojo Manga, ein einbändiger Manga, der 2005 von Kodansha veröffentlicht und von Machiko Ocha illustriert wurde. Über Manga hinaus erstreckt sich die Nennung auch auf andere Medien, wobei Hitori Nakano als ursprünglicher Schöpfer der Live-Action-Filmadaption und als Urheber der Originalgeschichte der Live-Action-Fernsehserie aufgeführt wird.

Die künstlerische Identität, die mit Hitori Nakano verbunden ist, ist untrennbar mit dem Ursprung der Densha Otoko-Geschichte selbst verbunden. Diese Erzählung entstand aus einem Thread von 2004 auf 2Channel, in dem ein anonymer Nutzer, beschrieben als schüchterner Otaku, Ratschläge von anderen Nutzern einholte, wie er eine mögliche Romanze mit einer Frau angehen sollte, die er in einem Zug verteidigt hatte. Die kollektiven Ratschläge und die Ermutigung der Online-Community bildeten den Kern der Geschichte, wodurch die Verwendung eines kollektiven Pseudonyms die kollaborativen und anonymen Ursprünge direkt widerspiegelt. Dieser Ursprung verleiht Hitori Nakano eine einzigartige Stellung in der Branche als Repräsentation von nutzergenerierten Inhalten, die in Mainstream-Medien übergehen.
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