Heinz Theo Branding
Beschreibung
Heinz Theo Branding war ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher, geboren am 4. Februar 1928 in Bielefeld, Deutschland. Er begann seine künstlerische Laufbahn als Theaterschauspieler am Theater Bielefeld, bevor er zahlreiche Engagements an anderen deutschsprachigen Bühnen übernahm, darunter die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. Ab Anfang der 1960er Jahre trat er auch als Filmschauspieler in Film- und Fernsehproduktionen auf, spielte in Bühnenstück-Adaptionen wie Eugene O’Neills „Eis“ und als Malvolio in „Viola und Sebastian“ sowie in Fernsehfilmen und Gastrollen in Serien. Trotz dieser Filmarbeit blieb sein Hauptaugenmerk auf dem Theater und zunehmend auf der Synchronarbeit.
Branding war ab 1970 umfangreich in der Synchronisation tätig und lieh einer Vielzahl internationaler Schauspieler in Film und Fernsehen seine deutsche Stimme. Laut der deutschen Synchronkartei übernahm er über 700 Sprechrollen, andere Quellen nennen mehr als 1200. Seine markante Stimme war als deutsche Synchronstimme zahlreicher bekannter Charakterdarsteller zu hören, darunter Will Geer als Grandpa Sam Walton in der Serie „Die Waltons“, Ed Asner als Lou Grant, Brian Dennehy als Sheriff Will Teasle in „Rambo“ und Anthony Hopkins als Adolf Hitler in „Der Bunker“. Nach dem Tod von Eduard Wandrey wurde er der zweite Stammsprecher für die Zeichentrickfigur Fred Feuerstein, eine Rolle, die er besonders schätzte. Seine Sprecharbeit erstreckte sich auch auf Animation und Hörspiele, wie den Erzähler in „Conan der Barbar“, den Maestro in der Bildungsreihe „Es war einmal … das Leben“ und den Weihnachtsmann in zwei Benjamin-Blümchen-Hörspielfolgen. Im Bereich Anime wirkte Branding an der deutschen Synchronisation mehrerer Serien und Filme mit. Besonders erwähnenswert ist seine Stimme für den Charakter 008 / Pyunma im Film „Cyborg 009 Gekijō Ban: Chō Ginga Densetsu“. Weitere Anime-Synchronrollen umfassten Bulwar in „Captain Future“, Wildhüter in „Kimba der weiße Löwe“, den Erzähler in „Pollyanna“ und Herrn Stellmann in „Rascal der Waschbär“.
Brandings Karriere war geprägt von seinem Wandel vom ausgebildeten Bühnenschauspieler zu einem der beschäftigtsten und bekanntesten Synchronsprecher im deutschen Fernsehen der 1970er und 1980er Jahre. Seine Stimme wurde als tief und markant beschrieben, oft mit Seufzern und Freuderufen verziert, und sein Markenzeichen war ein herzliches Lachen. Zu Beginn des neuen Jahrtausends zog er sich aus dem Synchrongeschäft zurück, eine seiner letzten Rollen war ein Gastauftritt von Burt Young in der Serie „Die Sopranos“, die 2002 in Deutschland ausgestrahlt wurde. Heinz Theo Branding verstarb am 4. Mai 2013 in Löhne, Deutschland.
Branding war ab 1970 umfangreich in der Synchronisation tätig und lieh einer Vielzahl internationaler Schauspieler in Film und Fernsehen seine deutsche Stimme. Laut der deutschen Synchronkartei übernahm er über 700 Sprechrollen, andere Quellen nennen mehr als 1200. Seine markante Stimme war als deutsche Synchronstimme zahlreicher bekannter Charakterdarsteller zu hören, darunter Will Geer als Grandpa Sam Walton in der Serie „Die Waltons“, Ed Asner als Lou Grant, Brian Dennehy als Sheriff Will Teasle in „Rambo“ und Anthony Hopkins als Adolf Hitler in „Der Bunker“. Nach dem Tod von Eduard Wandrey wurde er der zweite Stammsprecher für die Zeichentrickfigur Fred Feuerstein, eine Rolle, die er besonders schätzte. Seine Sprecharbeit erstreckte sich auch auf Animation und Hörspiele, wie den Erzähler in „Conan der Barbar“, den Maestro in der Bildungsreihe „Es war einmal … das Leben“ und den Weihnachtsmann in zwei Benjamin-Blümchen-Hörspielfolgen. Im Bereich Anime wirkte Branding an der deutschen Synchronisation mehrerer Serien und Filme mit. Besonders erwähnenswert ist seine Stimme für den Charakter 008 / Pyunma im Film „Cyborg 009 Gekijō Ban: Chō Ginga Densetsu“. Weitere Anime-Synchronrollen umfassten Bulwar in „Captain Future“, Wildhüter in „Kimba der weiße Löwe“, den Erzähler in „Pollyanna“ und Herrn Stellmann in „Rascal der Waschbär“.
Brandings Karriere war geprägt von seinem Wandel vom ausgebildeten Bühnenschauspieler zu einem der beschäftigtsten und bekanntesten Synchronsprecher im deutschen Fernsehen der 1970er und 1980er Jahre. Seine Stimme wurde als tief und markant beschrieben, oft mit Seufzern und Freuderufen verziert, und sein Markenzeichen war ein herzliches Lachen. Zu Beginn des neuen Jahrtausends zog er sich aus dem Synchrongeschäft zurück, eine seiner letzten Rollen war ein Gastauftritt von Burt Young in der Serie „Die Sopranos“, die 2002 in Deutschland ausgestrahlt wurde. Heinz Theo Branding verstarb am 4. Mai 2013 in Löhne, Deutschland.
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- DeutschAnime-Übersicht: Cyborg 009 Gekijō Ban: Chō Ginga Densetsu