Tatsuhito Okuda

Beschreibung
Tatsuhito Okuda, geboren am 10. August 1968 in der Präfektur Tokio, Japan, ist ein Schauspieler, der vor allem für seine Arbeit in Realfilm-Fernsehserien und -Filmen bekannt ist und nicht als Synchronsprecher für Anime. Er ist 169 cm groß und besuchte die Doshisha-Universität. Obwohl er oft mit dem Death Note-Franchise in Verbindung gebracht wird, bedarf seine Rolle häufig einer Klarstellung. Er sprach nicht Hirokazu Ukita; diese Figur wurde von einem anderen Schauspieler, Ikuji Nakamura, dargestellt. Stattdessen spielte Okuda im Realfilm Death Note von 2006 und dessen Fortsetzung Death Note: The Last Name die Rolle des Detektivs Shuichi Aizawa, eines Mitglieds der japanischen Task Force, die Kira ermittelt. Seine Karriere reicht weit über diese einzelne Rolle hinaus, mit einem umfangreichen Werk im japanischen Fernsehen. Er hatte prominente wiederkehrende Rollen in der langlebigen Detektivserie Aibou (auch bekannt als Partners), wo er ab 2002 über mehrere Staffeln hinweg Figuren wie Detective Kohei Sawada und Officer Umezawa spielte. Er hatte auch eine bemerkenswerte Rolle im medizinischen Drama Der weiße Turm von 2003. Im Bereich Tokusatsu, zu dem Realfilm-Spezialeffektproduktionen gehören, hat Okuda bedeutende Beiträge geleistet. Er spielte die Figur Narutaki sowohl in Kamen Rider Decade (2009) als auch in Samurai Sentai Shinkenger (2009) und porträtierte außerdem Doctor G im Crossover-Film Kamen Rider × Super Sentai: Super Hero Taisen von 2012. Zu seinen umfangreichen Fernsehcredits gehören Auftritte in beliebten Dramen wie Mr. Brain, JIN (als Ryojin Matsumoto), Tokyo Dogs, Crisis: Special Security Squad und Naoki Hanzawa. Er hatte auch eine Rolle im Oscar-prämierten Film Nokan – Die Kunst des Ausklangs. Seine Karriere zeigt einen Fokus auf Charakterdarstellung, mit häufigen Auftritten in Gastrollen und Nebenrollen in einer Vielzahl von Genres. Durch seine Arbeit an langlebigen Franchises wie Aibou und Kamen Rider hat er wiederholt mit vielen Regisseuren und Schauspielern zusammengearbeitet und ist zu einem vertrauten Gesicht in der japanischen Unterhaltungsindustrie geworden. Bemerkenswerterweise liegen die meisten seiner beruflichen Credits in Realfilmproduktionen, ohne nennenswertes oder umfassend dokumentiertes Werk speziell als Anime-Synchronsprecher.
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