Kazue Tsunogae

Beschreibung
Kazue Tsunogae war eine japanische Schauspielerin, deren Karriere Arbeiten in Film, Fernsehen und Synchronsprechen für Anime umfasste. Ihr professioneller Name wird auf Japanisch am häufigsten als 角替和枝 geschrieben. Tsunogae wurde am 21. Oktober 1954 in der Präfektur Shizuoka, Japan, geboren. Sie starb am 27. Oktober 2018 in Tokio im Alter von 64 Jahren.

Sie begann ihre Karriere in der Unterhaltungsindustrie in den 1980er Jahren als Synchronsprecherin, bevor sie zu Arbeiten in Realfilmen und Fernsehdramen wechselte. Im Laufe ihrer Karriere trat sie in einer breiten Palette von Produktionen über mehrere Genres hinweg auf.

Eine ihrer bemerkenswerten Filmrollen war die der Sudo im Horrorfilm Ring 0: Birthday aus dem Jahr 2000, einem Prequel zum gefeierten japanischen Horrorfilm Ring. In Ring 0 spielte Tsunogae Frau Sudo, eine ehemalige Lehrerin der zentralen Figur Sadako Yamamura. Die Figur wird von einem Reporter interviewt, der Sadakos Vergangenheit untersucht, und erklärt die psychologischen und übernatürlichen Kräfte, die die tragische Figur geprägt haben.

Tsunogae war auch für ihre umfangreiche Arbeit im japanischen Fernsehen bekannt. Sie trat 1999 in dem beliebten Drama The Witch's Condition auf, das oft als einer ihrer frühen Durchbruchsrollen genannt wird. Zu ihren weiteren Fernsehcredits gehören die langjährige Polizeiserie Aibou: Tokyo Detective Duo, in der sie eine wiederkehrende Rolle hatte, und die Superhelden-Tokusatsu-Serie Kamen Rider Ryuki, in der sie die Figur Sanako Kanzaki spielte. In der juristischen Komödie Legal High 2 trat sie als Akiko Matsumatsu auf. Sie gastierte auch als Vermieterin im Kochdrama Otoko Meshi im Jahr 2016.

Ihre Filmografie umfasst vielfältige Rollen im japanischen Kino. Sie hatte eine Nebenrolle im Film Ghost Pub von 1994 und trat im gefeierten Drama 0.5 mm von 2014 auf. Tsunogae war auch im Film Accident von 2002, im Film The Tale of Akane von 2007 und in der Komödie The Inugami Family's Funeral von 2017 zu sehen. Weitere Filmcredits umfassen den Kaiju-Film Gamera 2: Attack of Legion (1996), den Kamen Rider 555 Kinofilm Paradise Lost (2003) und das Drama Diner (2019), das nach ihrem Tod veröffentlicht wurde.

Während ihrer Karriere arbeitete Tsunogae häufig mit mehreren japanischen Schauspielern zusammen, darunter Akira Emoto, Yōji Tanaka, Haruko Wanibuchi und andere. Ihre beruflichen Verbindungen bestanden zur Talentagentur KNOCKOUT. Tsunogaes Karriere erstreckte sich über etwa vier Jahrzehnte von den späten 1980er Jahren bis zu ihrem Tod im Jahr 2018, in denen sie sich als zuverlässige Nebendarstellerin sowohl im Fernsehen als auch im Film etablierte.
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