Yuriko Hishimi

Beschreibung
Yuriko Hishimi, geboren am 10. Juni 1947 in Tokio, Japan, ist eine japanische Darstellerin, deren Hauptkarriere als Realfilmschauspielerin verlief, obwohl sie auch ausgewählte Synchronsprechrollen für Anime und Animationsproduktionen übernommen hat. Sie begann ihre Unterhaltungskarriere, nachdem sie als Halbfinalistin des von Toho gesponserten Miss-Tokio-Wettbewerbs ausgewählt wurde, trat dem Unternehmen als neue Schauspielerin bei und absolvierte eine Ausbildung an der Toho-Schauspielschule, bevor sie 1966 in dem Film „Punch Yarō“ debütierte. Hishimi ist weithin bekannt für ihre Realfilmdarstellung von Anne Yuri in der 1967 ausgestrahlten Ultra-Serie „Ultraseven“, einer Rolle, die ihr öffentliches Profil maßgeblich geprägt hat und in den folgenden Jahrzehnten zu zahlreichen Rückkehrern in das Franchise führte. Ihre Arbeit als Synchronsprecherin ist im Vergleich zu ihrer umfangreichen Leinwandkarriere begrenzt, die Auftritte in Tokusatsu-Produktionen wie „Mirrorman“, „Ultraman Leo“ und späteren Einträgen der Ultra-Serie umfasst.

Im Bereich der Synchronsprecherarbeit ist Hishimi für die Rolle der Erzählerin in der Anime-Serie „Hell Girl: Fourth Twilight“ bekannt, die 2017 ausgestrahlt wurde und ein bemerkenswertes Beispiel ihrer Arbeit als Sprechdarstellerin darstellt. Zu ihren weiteren Synchronsprechrollen gehören die Rolle der Yuri im 2008 erschienenen Animationsfilm „The Sky Crawlers“ unter der Regie von Mamoru Oshii sowie eine Rolle im Animationsprojekt „Gate Keepers“ aus dem Jahr 2000 und dessen Fortsetzung „Gate Keepers 21“ aus dem Jahr 2002. Sie trat auch als sie selbst in der 2007 veröffentlichten animierten Anthologieserie „Ani*Kuri15“ auf. In ihrer späteren Karriere hat sie ihre berühmte Realfilmrolle als Anne Yuri in Projekten wie „Ultraseven X“ aus dem Jahr 2007 und dem Film „Superior 8 Ultra Brothers“ aus dem Jahr 2008 wieder aufgenommen, während sie weiterhin Synchronsprecharbeiten in Anime-Produktionen annahm. In der Realfilm-Tokusatsu-Serie „Garo: Makai Senki“ aus dem Jahr 2011 spielte sie die Figur Grace, was die Überschneidung zwischen ihrer Leinwand- und Synchronsprecharbeit weiter demonstriert.
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