Claude Bertrand
Beschreibung
Claude Bertrand war ein französischer Schauspieler und Synchronsprecher, geboren als Claude Ernest Bertrand am 24. März 1919 in Gréasque, Frankreich. Er starb am 14. Dezember 1986 in Montpellier im Alter von 67 Jahren. Obwohl er eine Karriere in Film und Fernsehen hatte, ist er vor allem für seine umfangreiche und einflussreiche Synchronarbeit bekannt. Schon in jungen Jahren begeisterte er sich für das Theater und wurde am Conservatoire national d’art dramatique de Paris aufgenommen. Er begann seine Bühnenkarriere 1946 mit Hintergrundarbeiten am Théâtre du Vieux-Colombier, bevor er 1948 sein Filmdebüt gab.
Bertrand wurde in den 1960er und 1970er Jahren zu einer bedeutenden Figur in der französischen Synchronisation. Er war bekannt als die regelmäßige französische Stimme mehrerer großer Hollywood- und internationaler Schauspieler. Er lieh Roger Moore seine französische Stimme, insbesondere in der James-Bond-Filmreihe von 1973 bis 1985, sowie anderen Schauspielern wie Bud Spencer, Burt Lancaster, John Wayne und Charles Bronson. Seine Fähigkeit, seine stimmliche Darbietung anzupassen, war bemerkenswert: Er verwendete eine tiefe, schwere Stimme für Schauspieler wie Bud Spencer und einen sanfteren, vornehmen englischen Ton für Roger Moore.
In der Welt der Animation und des Anime sprach Claude Bertrand zahlreiche ikonische Charaktere. Besonders in Erinnerung bleibt er für seine Arbeit an Disney-Produktionen, wo er die französische Stimme von Balu in „Das Dschungelbuch“, Thomas O'Malley in „Aristocats“ und Little John in „Robin Hood“ war. Er war auch die Stimme von Kapitän Haddock in den animierten Tintin-Filmen „Der Sonnentempel“ und „Der Haifischsee“. In japanischen Anime-Serien, die für das französische Publikum adaptiert wurden, sprach er Banta in „Goldorak“ und Doktor Zero in „Albator, le corsaire de l'espace“ (bekannt als „Space Pirate Captain Harlock“). Er trug auch Stimmen zu anderen animierten Serien bei, darunter Charaktere in „Scooby-Doo“ und als Le Teigneux in „Il était une fois... l'Homme“.
Neben der Synchronisation trat Bertrand im französischen Fernsehen auf, darunter in Episoden der Serie „Les Cinq Dernières Minutes“ und in Aufführungen des Theaterübertragungsprogramms „Au théâtre ce soir“. 1979 reduzierte er seine beruflichen Aktivitäten, reiste aber weiterhin nach Paris für Synchronarbeiten. Sein Vermächtnis ist geprägt von seiner produktiven und gefeierten Stimmarbeit, die ihn durch seine Rollen in internationalen Realfilmen und animierten Klassikern zu einer vertrauten und beliebten Figur in der französischen Populärkultur machte.
Bertrand wurde in den 1960er und 1970er Jahren zu einer bedeutenden Figur in der französischen Synchronisation. Er war bekannt als die regelmäßige französische Stimme mehrerer großer Hollywood- und internationaler Schauspieler. Er lieh Roger Moore seine französische Stimme, insbesondere in der James-Bond-Filmreihe von 1973 bis 1985, sowie anderen Schauspielern wie Bud Spencer, Burt Lancaster, John Wayne und Charles Bronson. Seine Fähigkeit, seine stimmliche Darbietung anzupassen, war bemerkenswert: Er verwendete eine tiefe, schwere Stimme für Schauspieler wie Bud Spencer und einen sanfteren, vornehmen englischen Ton für Roger Moore.
In der Welt der Animation und des Anime sprach Claude Bertrand zahlreiche ikonische Charaktere. Besonders in Erinnerung bleibt er für seine Arbeit an Disney-Produktionen, wo er die französische Stimme von Balu in „Das Dschungelbuch“, Thomas O'Malley in „Aristocats“ und Little John in „Robin Hood“ war. Er war auch die Stimme von Kapitän Haddock in den animierten Tintin-Filmen „Der Sonnentempel“ und „Der Haifischsee“. In japanischen Anime-Serien, die für das französische Publikum adaptiert wurden, sprach er Banta in „Goldorak“ und Doktor Zero in „Albator, le corsaire de l'espace“ (bekannt als „Space Pirate Captain Harlock“). Er trug auch Stimmen zu anderen animierten Serien bei, darunter Charaktere in „Scooby-Doo“ und als Le Teigneux in „Il était une fois... l'Homme“.
Neben der Synchronisation trat Bertrand im französischen Fernsehen auf, darunter in Episoden der Serie „Les Cinq Dernières Minutes“ und in Aufführungen des Theaterübertragungsprogramms „Au théâtre ce soir“. 1979 reduzierte er seine beruflichen Aktivitäten, reiste aber weiterhin nach Paris für Synchronarbeiten. Sein Vermächtnis ist geprägt von seiner produktiven und gefeierten Stimmarbeit, die ihn durch seine Rollen in internationalen Realfilmen und animierten Klassikern zu einer vertrauten und beliebten Figur in der französischen Populärkultur machte.
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