Michiru Hōjō
Beschreibung
Michiru Hōjō war eine japanische Schauspielerin und Synchronsprecherin, geboren am 9. Februar 1930 in Odawara, Präfektur Kanagawa. Sie verstarb am 6. September 2018. Ihr Vater war der Dramatiker und Autor Hideji Hōjō. Sie war bei der Talentagentur Rokugeisha unter Vertrag.
Hōjōs Karriere begann auf der Bühne, wo sie mit Theatergruppen wie Shinkokugeki und Gekidan Wakajishi auftrat. Ihre erste Synchronsprecherrolle hatte sie 1957 in der japanischen Synchronisation der Fernsehserie Champion the Wonder Horse, in der sie einen Jungen sprach. Dies markierte den Beginn einer produktiven Zeit in der Synchronarbeit, insbesondere bei der Synchronisation ausländischer Produktionen und früher Anime.
Zu ihren bekanntesten Rollen gehören zwei Hauptrollen in klassischen Anime-Serien. Sie sprach Hayato Azuma in der Serie Zero-sen Hayato von 1964 und die Titelrolle des Shadar in der Serie Bōken Shōnen Shadar von 1967. Ihre umfangreiche Arbeit in der Fernsehsynchronisation umfasste die Darstellung der ikonischen Rolle des Jeff Miller in der langjährigen japanischen Version von Lassie, die von 1957 bis 1966 ausgestrahlt wurde. Sie lieh auch Mark McCain in The Rifleman ihre Stimme, einer Westernserie, die von 1960 bis 1963 in Japan ausgestrahlt wurde.
Hōjō spezialisierte sich auf die Darstellung junger Jungenfiguren, eine Nische, von der sie glaubte, dass sie ihren Fähigkeiten entsprach. Sie war der Meinung, dass der Schlüssel nicht darin lag, ihre Stimme künstlich männlich klingen zu lassen, sondern darin, den Geist und die Denkweise eines Jungen vollständig zu verkörpern. Weitere bedeutende Synchronsprecherrollen umfassten Haji im Anime Kagaku Shōnen J.Q. und einen jungen Atlas in der Version von Tetsuwan Atom (Astro Boy) von 1980. Ihre Arbeit erstreckte sich auch auf Animationsfilme, da sie Kai in einer japanischen Synchronisation von Die Schneekönigin sprach.
In den 1980er Jahren zog sich Hōjō von der Synchronsprechertätigkeit zurück, um sich auf die Bühnenarbeit zu konzentrieren, und beendete schließlich ihre Tätigkeit als Schauspielerin nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1996.
Hōjōs Karriere begann auf der Bühne, wo sie mit Theatergruppen wie Shinkokugeki und Gekidan Wakajishi auftrat. Ihre erste Synchronsprecherrolle hatte sie 1957 in der japanischen Synchronisation der Fernsehserie Champion the Wonder Horse, in der sie einen Jungen sprach. Dies markierte den Beginn einer produktiven Zeit in der Synchronarbeit, insbesondere bei der Synchronisation ausländischer Produktionen und früher Anime.
Zu ihren bekanntesten Rollen gehören zwei Hauptrollen in klassischen Anime-Serien. Sie sprach Hayato Azuma in der Serie Zero-sen Hayato von 1964 und die Titelrolle des Shadar in der Serie Bōken Shōnen Shadar von 1967. Ihre umfangreiche Arbeit in der Fernsehsynchronisation umfasste die Darstellung der ikonischen Rolle des Jeff Miller in der langjährigen japanischen Version von Lassie, die von 1957 bis 1966 ausgestrahlt wurde. Sie lieh auch Mark McCain in The Rifleman ihre Stimme, einer Westernserie, die von 1960 bis 1963 in Japan ausgestrahlt wurde.
Hōjō spezialisierte sich auf die Darstellung junger Jungenfiguren, eine Nische, von der sie glaubte, dass sie ihren Fähigkeiten entsprach. Sie war der Meinung, dass der Schlüssel nicht darin lag, ihre Stimme künstlich männlich klingen zu lassen, sondern darin, den Geist und die Denkweise eines Jungen vollständig zu verkörpern. Weitere bedeutende Synchronsprecherrollen umfassten Haji im Anime Kagaku Shōnen J.Q. und einen jungen Atlas in der Version von Tetsuwan Atom (Astro Boy) von 1980. Ihre Arbeit erstreckte sich auch auf Animationsfilme, da sie Kai in einer japanischen Synchronisation von Die Schneekönigin sprach.
In den 1980er Jahren zog sich Hōjō von der Synchronsprechertätigkeit zurück, um sich auf die Bühnenarbeit zu konzentrieren, und beendete schließlich ihre Tätigkeit als Schauspielerin nach dem Tod ihres Vaters im Jahr 1996.
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- JapanischAnime-Übersicht: Bōken Shōnen Shadar