Roberta Petteruti

Beschreibung
Roberta Petteruti ist eine italienische Sängerin und Gesangskünstlerin, deren Arbeit in der Anime-Industrie sich hauptsächlich auf Titelmelodien und Charakterlieder konzentriert und nicht auf traditionelle Synchronsprechertätigkeiten. Ihr bedeutendster Beitrag zur Anime-Synchronisation erfolgte durch die Studio-Ghibli-Produktion Ronja, die Räubertochter aus dem Jahr 2014. In dieser Serie wurde die Sprechstimme der Figur Lovis zwar von der Schauspielerin Valentina Mari gesprochen, aber Petteruti wurde speziell für die Gesangsstimme der Figur genannt.

Über ihre begrenzte Synchronrolle in Ronja, die Räubertochter hinaus hat Petteruti eine bedeutende Karriere als Interpretin von Titelmelodien für Zeichentrickserien aufgebaut. Ihre Stimme war in mehreren einprägsamen Vor- und Abspannmelodien für italienische Anime-Ausstrahlungen zu hören, darunter Daltanius, Lalabel, Fantaman, Chobin, Babil Junior und Gordian. Diese Aufnahmen haben sie zu einer anerkannten Persönlichkeit der italienischen Popkultur gemacht, insbesondere beim Publikum, das in der Ära, als diese Serien ursprünglich ausgestrahlt wurden, mit Zeichentrickprogrammen aufgewachsen ist.

Petteruti begann bereits in jungen Jahren mit privatem Gesangsunterricht und arbeitete zu Beginn ihrer Karriere mit der italienischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt RAI zusammen. Sie trat in ikonischen Fernsehprogrammen wie Pronto Raffaella, Domenica In und Buonasera Raffaella auf, wo sie gemeinsam mit internationalen Künstlern wie Stevie Wonder, Tina Turner, Liza Minnelli und Ella Fitzgerald auftrat. Ihre Vielseitigkeit als Sängerin führte auch zu Zusammenarbeiten mit prominenten italienischen Musikern wie Renato Zero, Francesco De Gregori, Gianni Morandi und Loretta Goggi sowie zu Theaterarbeit mit Gigi Proietti. Darüber hinaus war sie mehrere Jahre lang als Sängerin für das Orchester des Sanremo-Festivals tätig. Informationen über andere größere Synchronrollen, wiederkehrende berufliche Kooperationen innerhalb der Anime-Synchronbranche oder formale Auszeichnungen und Erfolge, die spezifisch für die Synchronarbeit sind, liegen nicht vor.
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