Patricia St. John
Beschreibung
Patricia St. John war eine britische Autorin, und ihre Verbindung zum Anime besteht ausschließlich darin, dass sie die ursprüngliche Vorlage für eine spätere Animationsserie verfasste. Sie war selbst keine Anime- oder Manga-Schöpferin. Ihr vollständiger Name war Patricia Mary St. John, geboren am 5. April 1919 in Southampton, England, und sie starb am 15. August 1993. Von Beruf war sie eine evangelikale Schriftstellerin und Missionskrankenschwester, die einen Großteil ihres Lebens in Marokko arbeitete. Sie war eine produktive Autorin von Kinderbüchern, oft mit christlichem Thema.
Ihr bekanntestes Werk im Anime-Kontext ist der Kinderroman Treasures of the Snow, erstmals veröffentlicht 1950. Dieses Buch diente als Grundlage für die japanische Anime-Fernsehserie The Alps Story: My Annette aus dem Jahr 1983. Die Serie wurde vom Studio Nippon Animation produziert, unter der Regie von Kōzō Kusuba, und umfasste 48 Episoden auf Fuji TV. Sie gehört zur renommierten World Masterpiece Theater (Calpis Children's Theater)-Reihe, einer langjährigen Serie von Anime-Adaptionen westlicher Kinderbücher. Die Handlung spielt im Schweizer Bergdorf Rossinière und basiert auf St. Johns Erinnerungen an ein Jahr, das sie als Jugendliche im alpinen Schweiz verbrachte.
Die thematischen Inhalte ihrer Schriften, insbesondere von Treasures of the Snow, drehen sich oft um Vergebung, Freundschaft und moralisches Wachstum vor dem Hintergrund des Alltagslebens. Die Anime-Adaption ist dafür bekannt, einen starken christlich-moralischen Ton beizubehalten, der charakteristisch für St. Johns ursprüngliches literarisches Werk ist. Neben dieser einen Anime-Adaption wurde ihr Roman 1979 auch als Realfilm mit dem Titel A Treasure in the Snow verfilmt.
Patricia St. Johns Bedeutung für die Anime-Branche liegt nicht als ursprüngliche Schöpferin, sondern als Quellenautorin. Ihr Werk wurde Teil des World Masterpiece Theater-Franchises, das maßgeblich dazu beigetragen hat, klassische Kinderliteratur einem breiten japanischen Publikum nahezubringen. Ihre Identität als britische Missionsschriftstellerin, deren Werk in eine bedeutende japanische Animationsserie adaptiert wurde, stellt sie in eine ausgewählte Gruppe westlicher Autoren, deren Geschichten für diese Serie ausgewählt wurden, darunter Persönlichkeiten wie Lucy Maud Montgomery und Johanna Spyri. Es gibt jedoch keine Hinweise oder Aufzeichnungen darüber, dass sie direkt an der Produktion der Anime-Adaption beteiligt war, noch schuf sie andere Originalwerke speziell für das Anime- oder Manga-Medium.
Ihr bekanntestes Werk im Anime-Kontext ist der Kinderroman Treasures of the Snow, erstmals veröffentlicht 1950. Dieses Buch diente als Grundlage für die japanische Anime-Fernsehserie The Alps Story: My Annette aus dem Jahr 1983. Die Serie wurde vom Studio Nippon Animation produziert, unter der Regie von Kōzō Kusuba, und umfasste 48 Episoden auf Fuji TV. Sie gehört zur renommierten World Masterpiece Theater (Calpis Children's Theater)-Reihe, einer langjährigen Serie von Anime-Adaptionen westlicher Kinderbücher. Die Handlung spielt im Schweizer Bergdorf Rossinière und basiert auf St. Johns Erinnerungen an ein Jahr, das sie als Jugendliche im alpinen Schweiz verbrachte.
Die thematischen Inhalte ihrer Schriften, insbesondere von Treasures of the Snow, drehen sich oft um Vergebung, Freundschaft und moralisches Wachstum vor dem Hintergrund des Alltagslebens. Die Anime-Adaption ist dafür bekannt, einen starken christlich-moralischen Ton beizubehalten, der charakteristisch für St. Johns ursprüngliches literarisches Werk ist. Neben dieser einen Anime-Adaption wurde ihr Roman 1979 auch als Realfilm mit dem Titel A Treasure in the Snow verfilmt.
Patricia St. Johns Bedeutung für die Anime-Branche liegt nicht als ursprüngliche Schöpferin, sondern als Quellenautorin. Ihr Werk wurde Teil des World Masterpiece Theater-Franchises, das maßgeblich dazu beigetragen hat, klassische Kinderliteratur einem breiten japanischen Publikum nahezubringen. Ihre Identität als britische Missionsschriftstellerin, deren Werk in eine bedeutende japanische Animationsserie adaptiert wurde, stellt sie in eine ausgewählte Gruppe westlicher Autoren, deren Geschichten für diese Serie ausgewählt wurden, darunter Persönlichkeiten wie Lucy Maud Montgomery und Johanna Spyri. Es gibt jedoch keine Hinweise oder Aufzeichnungen darüber, dass sie direkt an der Produktion der Anime-Adaption beteiligt war, noch schuf sie andere Originalwerke speziell für das Anime- oder Manga-Medium.
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