Kinto Tamura
Beschreibung
Kinto Tamura war ein japanischer Schauspieler und Synchronsprecher, geboren am 29. September 1928 in der Präfektur Tokio. Er war Mitglied der Bungakuza-Theaterkompanie. Tamura verstarb am 30. Dezember 2015. Er absolvierte die Aoyama-Gakuin-Berufsschule, bevor er seine Schauspielkarriere begann.
Tamura begann seine Bühnenkarriere im November 1947, als er der Theaterkompanie Bungakuza beitrat und sein Debüt als alter obdachloser Mann in einer Produktion mit dem Titel „Sono Hito wo Shirazu“ gab. Nach einer kurzen Pause kehrte er 1957 zur Kompanie zurück und blieb für den Rest seines Lebens ein aktives Mitglied. Seine Karriere erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte und umfasste verschiedene Medien, darunter Fernsehdramen, Spielfilme, Bühnenauftritte und Synchronsprechertätigkeiten. Sein Filmdebüt gab er 1964 im Film „Three Outlaw Samurai“. Seine unverwechselbare Stimme wurde als warmer, hoher Bariton beschrieben.
Im Bereich Anime ist Kinto Tamura vielleicht am besten dafür bekannt, die Stimme von Coco in der klassischen Serie „Leo the Lion“, auch bekannt als „Kimba, der weiße Löwe“ (Jungle Emperor Leo), gesprochen zu haben. Zu seinen weiteren bedeutenden Fernsehanimationen gehörten Chingensai in „Ranma ½ Nettōhen“, Bertrand in „Dog of Flanders“ (Flanders no Inu), Hansuke in „Kamui the Ninja“, Sumito-sensei in „Like the Clouds, Like the Wind“, ein unbenannter Kaiser in „Time Bokan“, Bernard in „Norakuro“ sowie Rollen in Serien wie „Andersen Monogatari“ und „The Animal Treasure Island“. Er trat auch in der OVA „Sakura Wars: Ouka Kenran“ als Kenjiji auf.
Neben japanischen Animationen hatte Tamura eine umfangreiche Karriere als Synchronsprecher für ausländische Filme und Serien ins Japanische. Besonders bekannt war er für seine wiederkehrende Rolle als Professor Flitwick in der japanischen Synchronisation der „Harry Potter“-Filmreihe, eine Rolle, die nach seinem Tod von Mutsumi Sasaki übernommen wurde. Zu seinen weiteren bemerkenswerten Synchronarbeiten gehörten Admiral Ackbar in „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ sowie Rollen in „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, „Die Höllenfahrt der Poseidon“ und „Rocky V“.
In japanischen Live-Action-Produktionen trat er in verschiedenen Fernsehdramen auf, darunter NHKs Taiga-Drama-Serie, „Onino Kyo Hanka-cho“ und „Saturday Drama: The 900-Minute Blank—Shinyama Incident“. Zu seinen Filmauftritten gehörten Rollen in „Kiga Kaikyo“ (Die Meerenge des Hungers) und „Boyhood“. Auf der Bühne trat er in zahlreichen Produktionen mit der Bungakuza-Kompanie auf, darunter Stücke wie „Thunderheart“, „Soil“, „The Lion“, „Hometown“ und „Japanese Education 1970“.
Während seiner gesamten Karriere wurde Tamura für seine Vielseitigkeit und seine Fähigkeit gelobt, ältere, weise oder skurrile Charaktere darzustellen. Er war bekannt für seine Bescheidenheit und sein freundliches Auftreten gegenüber jüngeren Schauspielern. Zu seinen Hobbys gehörten Volksmusik und Fotografie.
Tamura begann seine Bühnenkarriere im November 1947, als er der Theaterkompanie Bungakuza beitrat und sein Debüt als alter obdachloser Mann in einer Produktion mit dem Titel „Sono Hito wo Shirazu“ gab. Nach einer kurzen Pause kehrte er 1957 zur Kompanie zurück und blieb für den Rest seines Lebens ein aktives Mitglied. Seine Karriere erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte und umfasste verschiedene Medien, darunter Fernsehdramen, Spielfilme, Bühnenauftritte und Synchronsprechertätigkeiten. Sein Filmdebüt gab er 1964 im Film „Three Outlaw Samurai“. Seine unverwechselbare Stimme wurde als warmer, hoher Bariton beschrieben.
Im Bereich Anime ist Kinto Tamura vielleicht am besten dafür bekannt, die Stimme von Coco in der klassischen Serie „Leo the Lion“, auch bekannt als „Kimba, der weiße Löwe“ (Jungle Emperor Leo), gesprochen zu haben. Zu seinen weiteren bedeutenden Fernsehanimationen gehörten Chingensai in „Ranma ½ Nettōhen“, Bertrand in „Dog of Flanders“ (Flanders no Inu), Hansuke in „Kamui the Ninja“, Sumito-sensei in „Like the Clouds, Like the Wind“, ein unbenannter Kaiser in „Time Bokan“, Bernard in „Norakuro“ sowie Rollen in Serien wie „Andersen Monogatari“ und „The Animal Treasure Island“. Er trat auch in der OVA „Sakura Wars: Ouka Kenran“ als Kenjiji auf.
Neben japanischen Animationen hatte Tamura eine umfangreiche Karriere als Synchronsprecher für ausländische Filme und Serien ins Japanische. Besonders bekannt war er für seine wiederkehrende Rolle als Professor Flitwick in der japanischen Synchronisation der „Harry Potter“-Filmreihe, eine Rolle, die nach seinem Tod von Mutsumi Sasaki übernommen wurde. Zu seinen weiteren bemerkenswerten Synchronarbeiten gehörten Admiral Ackbar in „Star Wars: Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ sowie Rollen in „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, „Die Höllenfahrt der Poseidon“ und „Rocky V“.
In japanischen Live-Action-Produktionen trat er in verschiedenen Fernsehdramen auf, darunter NHKs Taiga-Drama-Serie, „Onino Kyo Hanka-cho“ und „Saturday Drama: The 900-Minute Blank—Shinyama Incident“. Zu seinen Filmauftritten gehörten Rollen in „Kiga Kaikyo“ (Die Meerenge des Hungers) und „Boyhood“. Auf der Bühne trat er in zahlreichen Produktionen mit der Bungakuza-Kompanie auf, darunter Stücke wie „Thunderheart“, „Soil“, „The Lion“, „Hometown“ und „Japanese Education 1970“.
Während seiner gesamten Karriere wurde Tamura für seine Vielseitigkeit und seine Fähigkeit gelobt, ältere, weise oder skurrile Charaktere darzustellen. Er war bekannt für seine Bescheidenheit und sein freundliches Auftreten gegenüber jüngeren Schauspielern. Zu seinen Hobbys gehörten Volksmusik und Fotografie.
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- JapanischAnime-Übersicht: Leo the Lion