A Chinese Ghost Story

Daten

  • Herkunft: China
  • Originaltitel: Sinnui yauwan
  • Erstausstrahlung: 1987 – 1991
  • Regie: Ching Siu-Tung
  • Drehbuch: Kai-Chi Yun
  • Musik: Romeo Diaz, James Wong
  • Serienumfang / Filmteile: Trilogie

Zur Serie

Die chinesische Trilogie „Sinnui yauwan“ ist weltweit bekannt geworden unter dem Titel „A Chinese Ghost Story“. Durch seine gelungen Mischung von verschiedenen Stilelementen von Fantasy, buddhistischer und taotistischer Tradition, gelingt dem Drehbuchautor Kai-Chi Yun eine Gradwanderung zwischen Horror und Komödie und zieht so den Zuschauer in allen drei Teilen in seinen Bann. Bereits in den Jahren 1987 bis 1991 erschien der Film in Asien. Deutschland musste jedoch noch ein wenig warten bis die Story auch in den deutschen Kinos erschien.

Erzählt wird dabei die Romanze zwischen einem Geist und einem jungen Gelehrten, der sich auf einer Reise in ein das junge Mädchen verliebt, welches jedoch zunächst nicht greifbar scheint.

Handlung

Teil I

Man schreibt das Zeitalter des alten Chinas. Dem gelehrten Tsai-Shen kommen seine sämtlichen Schuldbriefe abhanden. Somit befindet er sich vor dem Ruin. Auf seiner Wanderung gerät der Verzweifelte auch noch in ein Unwetter und flüchtet sich somit in einen alten Tempel. Dort begegnet er einem mysteriösen Mädchen, welches ihm auf Anhieb den Kopf verdreht. Nach und nach stellt sich heraus, dass es sich bei der wunderschönen Frau im einen Geist handelt, der unter der tyrannischen Hand einer wesentlich grösseren Macht steht, die sich Tsai hätte je erträumen lassen. Von Liebe getrieben versucht Tsai die unbekannte Schönheit zu retten und stellt sich um ihre Gunst zu erlangen, jeglichen Gefahren.

Teil II

Im zweiten Teil der Chinese Ghost Story wird auch hier wieder der Part des schüchternen Jungen aufgegriffen. Auch hier gilt wieder, für das Gute sich dem Bösen zu stellen. Man schreibt das Jahr der Jahrtausendwende. Der schüchterne Steuereintreiber arbeitet am Hofe des Kaisers von China. Zu Unrecht wird der junge Liang von den korrupten Behörden des Kaisers verfolgt. Mit Hilfe einer Rebellengruppe, die es sich zum Ziel gemacht haben, den unschuldig eingekerten Minuster Fu zu befreien, gelingt Liang die Flucht. Zunächst müssen die Rebellen und Liang jedoch den teuflischen Dämonen besiegen, der am Hofe sein Unwesen treibt.

Teil III

Im dritten und letzten Teil der Trilogie wird die Geschichte des jungen Mönchs Fong erzählt. Er und sein Meister übernachten auf einer ihrer Wanderungen versehentlich in einem unbehaglichen Wäldchen. Zu spät erst bemerken die Zwei, dass es sich dabei um einen Geisterwald handelt. Bei einem Angriff übernatürlicher Wesen, stellt sich Fongs Meister wacker den unbekannten Kräften. Fong selbst scheint jedoch in den Bann einer wunderschönen Fee geraten zu sein, die wie im ersten Teil der Trilogie auch, von einer grösseren Kraft beherrscht wird. An dieser Stelle wird die Handlung der ersten Geschichte erneut aufgegriffen und neu interpretiert.