Berserk

Daten

  • Herkunft: Japan
  • Zeichner: Kentaro Miura
  • Genre: Manga, Anime, Seinen
  • Veröffentlichung: 1997 – 2004
  • Auszeichnung 2002 Osamu-Tezuka-Kulturpreis

Zum Manga

Das japanische Manga ist der Feder des Zeichners Kentaro Miura entsprungen und dem Seinen Genre zuzuordnen, da seine komplexen, freizüg bis erotischen und brutalen Handlungen sich eindeutig an die Zielgruppe männlicher Erwachsener richtet. 2002 erhielt der Zeichner Kentaro Minura für seine exzellenten Zeichnungen den Osamu-Tezuka-Kulturpreis. Das Manga diente später noch als Grundlage für weitere Verfilmungen.

Story

Erzählt wird in verschiedenen Episoden des Mangas, die Geschichte des jungen Söldner Guts. Dieser lebt in einer Welt die sich durchaus mit dem mittelalterlichen Europa vergleichen lässt. Die Zeit, die Gut als Waisenjunge unter der Obhut des Söldnerführer Gambino verbracht hat, mag für seinen Charakter wohl die entscheidenste Phase gewesen sein. Guts erscheint ihm eher wie ein unliebsamer Parasit. Schon sehr früh muss Guts lernen sich auf dem Schlachtfeld zu profilieren. Dort scheint seine übermässige Kraft ein recht auffälliges Merkmal zu sein.

Als Gambino seinen Ziehsohn für eine einzige Nacht an einen befreundeten Söldner verkauft, sorgt diese Vergewaltigung an dem Jungen schliesslich dafür, dass er Zeit seines Lebens ein gestörtes Verhältnis zur Sexualität aufweist. Folge um Folge spitzt sich ausschlaggebender, aufgrund dieser Folgenschweren Nacht, das Verhältnis zwischen Vater und Sohn immer mehr zu und endet schliesslich mit einem tödlichen Unfall. Guts flieht und trifft auf eine Gruppe, die sich der "Bande der Falken" nennt.

Bei den Falken, einer Gruppe von jungen Kriegern, lernt Guts ihren Anführer Griffith kennen, der ihn im Kampf besiegt. Es scheint vom ersten Augenblick eine Bindung zwischen den Beiden zu existieren. Zunächst scheint sich der Freundschaft der beiden nichts entgegenstellen zu können. Um jedoch ein besserer Krieger zu werden, entschliesst sich Guts von der Bande der Falken zu trennen, damit er seinen eigenen Weg gehen kann.

Griffith begeht kurzer Zeit nach dem Abgang von Guts einen grossen Fehler und wird vom König von Midland in ein Verliess gesperrt.

Aufgrund der tragischen Ereignisse, die Griffith in Gefangenschaft und Folter erleiden musste, offert er seine Freunde in einem damönischen Ritual. Er setzte seinen Traum, ein Köngreich zu besitzen, vor seine Freunde. Bis auf Guts, der einen Arm verlor und die seither traumatisierte Kjaskar, finden alle Mitglieder der Bande der Falken einen grausamen Tod.

Von Hass durch den Verrats Griffith getrieben hat Guts fortan nur noch das Ziel alle Damönen und natürlich Griffith selbst zu töten. Innerhalb des Rituals wurden er und Kjaskar mit einem Symbol gebrandmarkt. Dieses Mal ist eine Art Fluch der Geister und Damönen anzieht. Sie leben dadurch permanent als Menschenopfer zwischen Tod und Leben.