Charming Junkie

"Dein Gesicht macht mir Angst"!

Mit diesen offenen, aber harten Worten wurde gerade ein Herz gebrochen, nämlich das von Naka. Soeben hatte sie ihrem großen Schwarm gestanden, das sie seit langer Zeit in ihn verliebt ist und er hat ihr diese grausame Abfuhr verpasst. Und das, obwohl Naka ihr schönstes Lächeln aufgelegt hatte. Leider ist es aber so, das Naka immer dann, wenn sie nervös ist, so verkrampft, das ihr Gesicht sich in eine echte Gangstervisage verwandelt. Dann bekommt sie noch an den Kopf geworfen, das ihr Liebster ausgerechnet das angesagte Model Umi toll findet, ein niedliches Mädchen, das lächelt wie eine "schöne Blume".

Doch Naka hat nicht vor, ihre Zuneigung deswegen gleich aufzugeben, ganz im Gegenteil. Sie geht zum Angriff über und meldet sich kurzerhand bei der Modelagentur an, bei der auch Umi beschäftigt ist, um sich von ihr abzuschauen, wie man relaxt und zauberhaft wird. Ein Wunder eigentlich, das die Agentur sie überhaupt engagiert, denn in ihrer zukünftigen Zeit in der Agentur wird Naka nicht ein einziges Mal gebucht. Und das mit dem zauberhaft werden, klappt auch nicht so, wie sie sich das vorgestellt hatte. Doch eines Tages kommt ihr der Zufall zu Hilfe. Naka und Umi werden zu einem Casting geschickt für die bekannte Modelinie "Junk", Naka als Model und Umi als Jurymitglied. Als Naka dort ankommt, wird sie von Umi über den Haufen gerannt, weil die spät dran ist und Umi verliert einen Patientenausweis vom Arzt. Auf dem macht Naka eine unglaubliche Entdeckung: Umi ist in Wirklichkeit ein Junge. Als die zurückkommt, um sich ihren Ausweis wiederzuholen, konfrontiert Naka sie damit und um ihr Geheimnis zu wahren, schließen die beiden einen Pakt: Umi besorgt ihrer Kollegin Aufträge, wenn diese die Klappe hält. Außerdem hilft sie Naka bei dem kleinen Problem mit der Ganovenvisage, damit diese bald einen neuen Versuch bei ihrem Sempai starten kann, der dann hoffentlich ein schöneres Ende hat. Sofern sie das dann überhaupt noch will. Aus der anfänglich eher praktisch veranlagten Beziehung, in der Umi ihren/ seinen Hang zum Kommandieren wunderbar ausleben kann, entwickelt sich nach einiger Zeit eine gegenseitige Zuneigung, die schon bald erste Auswirkungen zeigt.

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