Elf Princess Rane

Daten

  • Veröffentlichung: 1995
  • Regie: Daichi Akitaro
  • Charakterdesign: Masudate Toshohide

Zur Serie

Die japanische Serie entstand im Jahre 1995. Bei dem Anime-Projekt führte der Regisseur Daichi Akitaro Regie, für den die Verfilmung um die kleinen Elfen und die Abenteuerer in keinster Weise, sein Erstlingswerk war. Die netten Zeichnungen, welche den einzelnen Charakteren ihr Leben einhauchte, stammen vom Zeichner Masudate Toshohide. Insgesamt verfolgt die Geschichte einen recht verworrenen Storyfaden so, dass der Zuschauer konzentriert bei der Sache bleiben muss um der Geschichte folgen zu können.

Handlung

Teil 1

Takarada Gou ist auf der Suche nach einem sagenumwobenen Schatz. Da dies zu seinen Hobbys gehört, ist dies eigentlich nichts Besonderes. Bei diesem Mal vermutet er in einem Tempel einen recht sorgfältig versteckten Haufen voller Glückstäfelchen. Bei einem kleinen Missgeschick, stützt jedoch einer der Haufen in sich zusammen. Diese Missetat bleibt nicht unentdeckt. Prompt erscheint ein Priester mit seinen Helfershelfern und bestraft ihn. Gou gibt sich nicht damit zufrieden und setzt zur Flucht an. Dies gestaltet sich jedoch als recht schwierig, denn der Tempel befindet sich auf einem 30 stöckigen Wolkenkratzer. Bei seinem Fluchtversuch stürzt der Held natürlich auch prompt in die Tiefe! Da das pfiffige Kerlchen hat jedoch seinen Gleitschirm dabei, so dass ihm der Sturz im freien Fall nichts ausmacht. Als nach seinem Unfall die kleine Elfe Reen vor ihm steht und zu alledem dies noch splitterfasernackt ist er ein wenig perplex.

Reen erzählt diesem auch prompt, dass er auserwählt ihr Auserwählter sei. Auch als er ihr erklärt, dass er das gar nicht sein möchte, lässt sie sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen. So gibt er sich geschlagen und akzeptiert sein Schicksal schlicht und ergreifend. Problematisch ist nur die Tatsache, dass Reen ein unglaubliches Kauderwelsch von sich gibt so, dass er eigentlich überhaupt nichts versteht.

Als er seine Reise in die Tiefe fortsetzt trifft er auf seine kleine Schwester Natsuki, die ihn glücklicherweise aus einer misslichen Situation mit Hilfe ihres Gleiters errettet. Seine andere Schwester Hakuri, arbeitet für Maris Vater, ein an einem Geheimprojekt der Regierung beteiligter Millionär. Diese erhält den Auftrag Gou observieren. Als Gou Reen nach Hause bringt, werden die beiden von Maris verfolgt, die die kleine Elfe selbst gern in ihrem Besitz hätte. Gou ist so mit seinen Gedanken in seinem nächsten Schatz vertieft, dass er dies zunächst überhaupt nicht bemerkt.

Bei Gou angekommen besorgen die beiden Reen zunächst erst einmal Kleidung, glücklicherweise kann sich diese nach Lust und Laune in Gous Elfensammlung austoben und findet auch prompt etwas in ihrer passenden Grösse.

Auch Maris ist mittlerweile zu dem kleinen Trupp dazu gestossen. Als endlich ein wenig Ruhe eingekehrt ist erklärt Reen, dass sie auf der Suche nach dem Schatz der vier Herzen ist und recht deutlich fühle, dass sich der Schatz in dieser Welt befinden müsse. Reen ist weiter der festen Überzeugung, dass Gou die Person ist, die sie zu dem Schatz führen werde. Leider bliebe da immer noch das Problem, dass Reen für Maris und Gou nur unverständliches Kauderwelsch plappert und sie somit kein einziges Wort von dem, was die kleine Elfe von sich gibt verstehen.

Ärgerlicherweise interpretiert Gou Reens Worte völlig anders, als sie gemeint sind und so schwingt sich Gou auf sein Fahhrad. Maris folgt im prompt und den beiden erscheint eine weitere Elfe, die es scheinbar auf Reen abgesehen hat. Doch bevor etwas Schlimmeres passieren kann, schnappt sich Maris die unbekannte Elfe und nimmt sie mit zu sich nach Hause.

Einzig und allein Natsuki ist ein wenig verärgert, denn an sämtlichen spannenden Orten soll es ihr als Feuerwehrfrau verwehrt bleiben Nachforschungen anzustellen. Ihrer Schwester soll dieses Glück jedoch zu Teil werden, da sie im Auftrag von Maris Vater fast überall Einlass erhält. Als sie jedoch ihren Vorgesetzten auf eine recht temperamentvolle Art und Weise bittet, kann er ihr diesen Wunsch jedoch unmöglich abschlagen.

Derweil hat Maris ein recht schlechtes Gewissen, da sie ihre kleine Elfe, die in Wahrheit eine kleine Hexe ist, etwas rüde behandelt hat. Um ihr wieder etwas Leben einzuhauchen, übergiesst sie das kleine Wesen daher mit einer recht gehörigen Portion Wasser, was jedoch lediglich dazu führt, dass sich die Kleider der kleinen Hexe in ein Hauch von Nichts auflösen. Zunächst bekommt Maris einen grossen Schreck, doch als Riin, so der Name der kleinen Hexe, ihr erklärt, dass sie sich neue herbeizaubern könne, ist sie auch prompt wieder beruhigt.

Während Rjin und Maris sich versuchen ein wenig besser kennen zu lernen, sind Gou und Reen derweil fleissig mit der Schatzsuche beschäftigt. Leider reden die beiden konsequent aneinander vorbei so, dass das Chaos quasi vorprogrammiert ist. Gou glaubt, dass er einen gigantischen Stein versetzen müsse, und zwar so, dass die ganze Stadt ihn sehen könne. Würde er dies tun solle ein Wunder geschehen.

Derweil läuft das Yumenokata-Projekt auf Hochtouren. Dass dies heimlich von Natsuki überwacht wird, ahnt man nicht. Zur gleichen Zeit, versucht Haruki ihre Schwester und die Truppe der Feuerwehr auszutricksen. Auch der Priester, der zu Beginn gegen Gou kämpfte scheint irgendwie mit den Machenschaften in Verbindung zu stehen. Er verfolgt jedoch derweil einen ganz anderen Plan. Er plant, die ganze Stadt in einen Vergnügungspark zu verwandeln. Seinen Plan beginnt er, indem eine gigantische Achterbahn in den Himmel startet und dort mit einem noch nie zuvor gesehenen Feuerwerk ihre Schleifen im Himmel dreht.

Inzwischen hat auch Gou seinen Stein so platziert, dass er sichtbar für alle in der Stadt, auf dem Tempel im Wolkenkratzer wie ein Monument am Himmel thront. Leider steht der Stein nicht so stabil wie er sollte, denn irgendwie löst er sich aus seiner Verankerung und der Stein stürzt Meterweit in die Tiefe. Dort zerschellt er mit einem gellenden Krachen auf dem Boden und seine Einzelteile landen unerwarteter Weise in den Achterbahnwagons und bringen so das Yumenokata-Projekt zum scheitern. Gou wird als Held gefeiert, obwohl es eigentlich gar nicht seine Absicht war die Stadt zu retten. Doch dies mag noch lange nicht sein letztes Abenteuer gewesen sein.

Teil 2

Es begibt sich, dass Reen und Gou wieder einmal unterwegs auf Schatzsuche sind. Unverhofft bricht unter ihnen jedoch plötzlich der Boden ein und die beiden landen in einem geheimen Gleiterhanger Yumenokatas, der auch prompt bei dieser Gelegenheit explodiert. Dies ist recht ärgerlich, denn Takuma hat eine neues Geheimprojekt zum Geburtstag von Maris vorbeireitet. Kaum scheint dies fertig, meldet sich auch prompt Haruki bei Takuma und bittet diesen ihre den Feuerwehrtruppe ein wenig aufzuheitern, da sie recht hart arbeiten würden. Takuma lässt sich nicht lange lumpen und kommt dem Wunsch Harukis auch direkt nach. Diese ist von seinen Worten derart begeistert, dass sie gar nicht weiss, was sie noch sagen soll.

Rjiin und Maris haben sich mittlerweile angefreundet und die kleine Hexe, lässt es ich nun gut bei Maris gegehn. Gelegentlich fällt ihr immer mal wieder ein, dass es ja eigentlich ihr Auftrag war Reen zu töten jedoch Maris gelingt es immer wieder Rjin davon abzuhalten, da sie Rjin erklärt, wie sehr ihr Gou am Herzen liegen und sie daher bitten würde die Übergriffe auf Reen zu lassen. Ein wenig verwundert fragt sie sich schliesslich wo Gou denn nun stecken würde an ihrem besonderen Tag, ihrem Geburstag!

Gou ein wenig verwirrt, hat sich derweil die Pläne des Yumenokata Projektes aus dem Computer organisiert, da er erneut in der Stadt einen Schatz vermutet. Sorgen bereitet ihm die Tatsache, dass beim Umbau der Stadt die Schätze für immer verloren seien, da es äusserste Schwierigkeiten bereiten würde diese noch zu finden.

Während Gous Schwestern Kazuki, Yuuki und Saki für ihren Auftritt proben und vor dem Haus posieren, wälzt Gou wieder einmal sein Schatz-Buch. Dort fand er eine Weiseheit eines Priesters, indem es heisst: „Wenn der Phönix fliegt, soll man der freundlichen Nymphe eine Blume schenken“. Leider ergeben die Worte zunächst für ihn keinen Sinn. Jedoch ist er der festen Überzeugung, dass es sich dabei um Hinweise zu einem Schatz handeln müsse. Kurzerhand verliert er keine Zeit, springt auf sein Fahrrad und macht sich auf dem Weg zum Phönixberg. Doch auch dieses Abenteuer soll er nicht allein erleben. Auf dem Weg dorthin wird er von Maris und Rjin eingeholt. Ihr Vater hat von Takuma auf dem Berg eine heisse Badequelle inklusive eines Observatoriums gebaut, welches nun den klangvollen Namen „Roter Phönix“ trägt. Da alleine Baden jedoch nicht wirklich spassig erscheint, lädt Maris Gou prompt ein mit ihr zu kommen.

Was Maris jedoch ein wenig ihren Ehrentag vermiest, ist die Tatsache, dass ihr eigener Vater offensichtlich ihren Geburtstag vergessen hat. Umso erfreuter ist sie, als sie bemerkt, dass Takuma an sie gedacht hat und ihr einen gigantischen Glückwunsch auf der Wiese hinterlassen hat, die sie von Observatorium aus erblicken kann. Als gäbe es nun nichts Schöneres auf der Welt, habe sich mitterlweile doch noch ein ganzer Pulk von Menschen eingefunden. Ihr Vater, Reen, Rjin und Haruki sind ebenfalls angekommen. Doch Gou nervt Maris dermassen mit seiner Schatzsuche, dass Maris ihn kurzerhand vor die Türe befördern lässt. Als Gou den Berg hinabrast passiert ihm jedoch ein Missgeschick. Bei seiner rasanten Talfahrt zerstört er versehentlich Takumas Blumengrüsse für Maris.

Bei ihrem Bad haben Haruki und Maris endlich mal etwas Zeit sich zu unterhalten. Bei dem Gespräch fragt Haruki, wieso Maris sich nicht einen netteren Freund als ausgerechnet Gou sucht. Diese zuckt jedoch nur mit den Schultern. Aber auch Hakuris Liebe zu Takuma soll nicht erwidert werden, denn dieser hat offensichtlich nur Augen für Maris. In der Zwischenzeit bahnt sich ein Drama an, denn Rjin hat endlich Reen gefunden und möchte nun endlich ihre Mission erfüllen. Leider muss sie feststellen, dass sie Reen nicht töten kann, da sie offensichtlich die einzige ist die um das Geheimnis der „vier Herzen“ kennt. Reen bemerkt jedoch überhaupt nicht Rjins wahre Absichten und freut sich einfach nur Rjin wieder zu sehen.

Just in diesem Moment startet der Phönix und die beiden Elfen beginnen zu leuchten. Auch Gou hebt versehentlich mit ihnen ab. Unterwegs zerstören sie dabei erneut Takumas Blumengrüsse und landen direkt auf der Badekugel von Maris und Haruki. Als die Kugel bei der Landung des Phönix abbricht, rast diese den Berg, wie Gou zuvor ebenfalls hinab und zerstört dabei wieder die Beete Takumas, die er gerade wieder für Maris hergerichtet hat. Dabei fliegen die Rosen kreuz und quer in der Landschaft herum. Von den Geburtstagswünschen scheint nun nichts mehr übrig geblieben zu sein. Just in diesem Moment schnappt sich Gou eine Rose, denn ihm kommt wieder der Spruch aus seinem Buch in den Sinn, „Wenn der Phönix fliegt, dann soll er der freundlichen Nymphe eine Blume schenken. Maris ist daraufhin überglücklich und verzeiht Gou seine Missetaten, da sie glaubt, dass er ihren Geburtstag doch nicht vergessen habe.