Fushigi Yuugi

Die 15jährige Miaka Yuuki hat das selbe Problem wie viele andere japanische Jugendliche in ihrem Alter auch: Die Aufnahmeprüfungen für die Oberstufe stehen bevor. Allerdings ist Miaka nicht gerade gut in der Schule, und da sie auf Wunsch ihrer Mutter eine Eliteschule besuchen will, muss sie nach dem regulären Unterricht noch Nachhilfestunden nehmen. Doch ihr normales Leben endet jäh, als sie mit ihrer besten Freundin Yui in die Bibliothek geht. Dort stossen die beiden auf ein altes chinesisches Buch mit dem Titel “Das Reich der vier Götter”. Kaum schlagen sie es auf und beginnen zu lesen, gibt es ein Erdbeben und als die beiden sich wieder beruhigt haben, finden sie sich in einer verlassenen Gegend wieder. Die beiden verwirrten Mädchen werden daraufhin von Räubern angegriffen, werden aber von einem jungen Mann mit einem Zeichen auf der Stirn und beeindruckenden Kampfkünsten gerettet. Noch ehe sich Miaka und Yui bedanken können, sitzen sie wieder in der Bibliothek.

Die beiden nehmen den Vorfall nicht alzu ernst und haben ihn nach einigen Tagen wieder vergessen. Als sich aber Miaka mit ihrer Mutter eines abends streitet und sie daraufhin wütend aus der Wohnung stürmt, landet sie wieder vor der Bibliothek. Sie beschliesst, noch einmal einen Blick in das Buch zu werfen und wird wiederum von ihm in eine die andere Welt gezogen. Dort angekommen, denkt sie erst einmal nicht daran, wieder umzukehren und will sich stattdessen auf die Suche nach dem Jungen machen, der sie und Yui damals gerettet hat.

Kurz darauf stellt sie fest, dass die Welt, in der sie sich befindet, dem alten China sehr ähnelt, hat aber keine Zeit, sich deswegen Gedanken zu machen. Sie hat in einer Menschenmenge den Jungen erspäht und will ihm folgen, verliert ihn aber in der Menge. Sie lässt sich von einem fremden Mann in eine Gasse locken, da dieser behauptet hat, ein Freund des Gesuchten zu sein. Allerdings findet sie sich inmitten von ein paar Strassenräubern wieder, und kurz bevor sie vergewaltigt werden kann, wird sie wieder einmal gerettet - und zwar von dem selben Jungen, der sie und Yui damals vor den Räubern bewahrt hat. Da Miaka allein in dieser Welt ist, bittet sie ihren Retter darum, ihn begleiten zu dürfen. Er erwidert aus Spass, dass er damit einverstanden wäre, wenn sie ihm einen oder zwei Rubine aus der Krone des Kaisers von Kounan (so der Name des Landes), dessen Kolonne gerade vorbeifährt, besorgt. Natürlich lassen das die kaiserlichen Wachen nicht einfach so zu, und so landen Miaka und der Junge, der sich als Tamahome vorstellt, im Gefängnis. Den beiden gelingt es zu fliehen, sie verlieren sich jedoch in den Gängen des Palastes. Während Tamahome wieder gefangen genommen wird, lernt Miaka ein hübsche junge Frau namens Hotohori kennen, die ihr hilft, sich vor den Wachen zu verstecken. Aus ihrem Versteck heraus sieht sie den gefesselten Tamahome, der gerade abgeführt wird. Sie kann nicht tatenlos zusehen, springt aus ihrem Versteck und es kommt zu einem Handgemenge mit den Wachen. Nachdem Tamahomes Zeichen auf der Stirn aufleuchtet, als er Miaka beschützen will, mischt sich Hotohori ein. “Sie” entpuppt sich als der Kaiser höchstpersönlich und verbietet den Wachen, Miaka und Tamahome weiterhin nachzustellen. Später schenkt der Kaiser den beiden die Freiheit, hat aber gleichzeitig eine Bitte: Miaka soll das Land als Hüterin des Suzaku beschützen. Denn eine alte Legende des Landes besagt, dass bei Gefahr ein Mädchen aus einer anderen Welt erscheinen und Kounan durch die Kraft des Suzaku beschützen wird. Miaka willigt ein, denn mit der Kraft des Suzaku lassen sich drei Wünsche erfüllen, und somit wäre es für sie kein Problem, die Aufnahmeprüfungen zu schaffen. Ihre Aufgabe besteht nun darin, die sieben Krieger des Suzaku zu finden. Mit Tamahome und Hotohori hat sie schon zwei, bald gesellt sich als Dritte Nuriko, eine Hofdame des Kaisers, dazu.

Nun muss sie also die restlichen vier Krieger finden. Allerdings bleibt es nicht allein bei diesem Problem, denn in der kleinen Gruppe kommt es bald zu Streitigkeiten, da Nuriko eifersüchtig auf Miaka ist, weil sich der Kaiser offensichtlich in die Hüterin verliebt hat.

Auf der Suche nach den restlichen Kriegern wird der Zusammenhalt der Krieger auf einige harte Proben gestellt, genauso wie die Liebe, die sich langsam zwischen Tamahome und Miaka entwickelt...

Wer nichts für Herz-Schmerz und tragische Dialoge übrig hat, sollte “Fushigi Yuugi” wohl besser meiden. Alle anderen sei zumindest einmal Probelesen zu empfehlen, denn “Fushigi Yuugi” bietet alle Elemente, die einen guten Shoujo-Manga ausmachen: eine spannende und witzige Story, sympathische Charaktere und eine dramatische Romanze.