Ganbare Kickers

Daten

  • Herkunft: Japan
  • Japanischer Alternativtitel: Ganabre! Kickers
  • Englischer Alternativtitel: Fight! Kickers
  • Deutscher Titel: Kickers
  • Genre: Komödie, Drama, Sport, Shounen
  • Serienumfang: 23 Episoden
  • Veröffentlichung: 1986
  • Titelsong: “Kimi wa nagareboshi" von Tomomi Nishimura
  • Endingtheme: “Ginga no Shônen" von Tomomi Nishimura
  • Regie: Akira Sugino
  • Drehbuch: Hiroshi Kaneko, Isao Shizutani, Sukehiro Tomita
  • Musik: Jun Irie
  • Charakterdesign: Takeshi Ozaka

Zur Serie

Die in Japan entstandene Serie „Ganabre! Kickers“ wurde im Jahre 1986 erstmalig veröffentlicht. Der bahnbrechende Erfolg lies nicht lange auf sich warten. Schon kurzer Zeit später sendeten diverse TV-Sender „Fight! Kickers“, so der englische Titel der Serie vor allem in Europa den Serien-Knüller. In den insgesamt 23 Episoden des Sport-Animes wird vor allem die Geschichte einer Fussballmannschaft, sowie ihrer Protagonisten erzählt. Den Titelsong „Kimi nagareboshi" sowie das Endingtheme “Ginga no Shônen" wurden von dem Musiker und Komponisten Tomomi Nishimura geschrieben. Für das musikalische Thema zur Serie wurde jedoch noch der Musiker Jun Irie heran gezogen. Regie führte bei dem Unterfangen Akira Sugino. Das Drehbuch schrieb das Autoren-Trio Kaneko, Isao Shizutani und Sukehiro Tomita insgesamt lässt sich die Verfilmung dem Shounen-Genre zuordnen, da als Zielgruppe hier eindeutig junge heranwachsende Jungen angesprochen werde, wie sich an der Sportgeschichte bereits erahnen lässt.

Handlung

Der wohl grösste Traum des zwölfjährigen Schülers Gregor ist ein grosser Fussballstar zu werden. Sein Talent für diesen Sport und seine unglaubliche Begeisterung sollen ihm dabei ein sehr grosse Hilfe aber auch gleichermassen eine grosse Last sein. Als eines Tages seine Eltern in eine neue Stadt ziehen, scheint zunächst eine Welt für den Jungen zusammen zu brechen. Sein einziger Trost findet der kleine Gregor schliesslich in der Fussballmannschaft den „Kickers“. Sein Enthusiasmus endet jedoch abrupt, als er feststellen muss, dass seine neuen Freunde ihr letztes Spiel als eine Niederlage von 0:21 hinnehmen mussten. Als er ein paar Nachforschungen anstellt wird ihm erst das Ausmass der Katastrophe bewusst. Offensichtlich haben die Kickers es bis jetzt geschafft auch noch jedes Spiel zu verlieren.

Gregor lässt sich davon jedoch nicht entmutigen, mit seiner Begeisterung motiviert er die Spieler weiter zu machen und besser zu werden. Es soll ihm wirklich gelingen ein Spiel gegen die „Teufel“, der wohl besten Mannschaft des Bezirks zu organisieren. Auch wenn das Spiel zunächst nicht ihn ihrem Sinne verläuft, denn nach den ersten zehn Minuten steht es bereits 10:0 für die „Teufel“, erzielen sie einen immensen Achtungserfolg, als Gregor das erste Gegentor schiesst.

Dies mag für die Kickers wohl das ausschlaggebende Spiel gewesen sein, denn nun wissen, sie, dass sie als Team doch mehr leisten können als ihnen bis jetzt bewusst war. Im Spiel gegen die „Schwarzen Blitze“ erzielen sie ein beachtliches 2:2 und nach einem Rückstand gegen die „Shadows“ mit 0:2 gelingt ihnen schliesslich ein erneuter Ausgleich. Nach dieser Erfolgsserie lässt der erste Sieg auch nicht lange auf sich warten. Sie erzielen auch wenn sie zunächst nie damit gerechnet hätten gegen eine Mannschaft, die sich sogar mit Hilfe von Computerprogrammen auf ihre Gegner vorbereitet ein sagenumwobenes 5:2.

Nach und nach scheint für die Kickers ein lang ersehnter Traum in Erfüllung zu gehen – die Teilname an der hiesigen Landesmeisterschaft. Als wären sie es nicht anders gewöhnt, haben sie bis dahin jedoch noch eine ganze Menge an Hürden und Hindernissen zu überwinden, wie zum Beispiel ein einstweiliges Ballverbot. Glücklicherweise stösst eines Tages ein Trainer zu den Kickers, der die Mannschaft nun erst so richtig aufmischt und noch ein ganzes Stück weiter zum Sieg führt.

Ein herber Rückschlag für die Jungs ist jedoch das 1:2 gegen ein Mädchen-Team. Jedoch lassen sich die Kickers von dieser Niederlage nicht runterziehen und trainieren fleissig weiter, denn schliesslich gibt es ein Ziel – den Weg zum Ziel. Nach einem weiteren Down, sind die Kickers ihrem Ziel und Traum jedoch so nah, wie noch nie zuvor. Die erste Runde der Landesmeisterschaft hat begonnen. Zunächst müssen sie sich mit den Spielern von „Blau-Weiss“ messen, was ihnen zu guter letzt auch noch im positiven Sinne gelingen soll. In der zweiten Runde gilt es gegen das „Herkules-Team“ anzutreten. Zunächst mit einem Rückstand von 0:2 gelingt es ihnen auch hier, diesen bis zur letzten Sekunde wieder auszugleichen.

Als die dritte Runde ansteht treffen die Kickers erneut auf die „Roten Teufel“, ihre einstigen Rivalen. Zunächst scheint die Taktik der Teufel absolut unknackbar zu sein, doch nach der Pause scheint es ihnen zu gelingen den „Teufelsdreier“ zu stoppen und sich gegen die Mannschaft zur Wehr zu setzen. Mit einem spannendem 1:2 soll ihnen mit Gregors Hilfe, das ihnen jedoch nicht den erhofften Ausgleich beschert befinden sie jedoch trotzdem mit Stolz ihre Leistung.

Nun könnte der geneigte Zuschauer auf den Gedanken kommen, dass dies das Ende der Geschichte ist, doch dem ist nicht so. In ihrem nächsten Spiel verletzt sich die Hoffung des Teams. Auch Sascha ist nicht fit und muss ebenfalls ausgewechselt werden. Zum Glück bietet sich Harry an, einer Schüler der ebenfalls auf die Schule der Jungs geht. Mit einem glorreichen 3:1 schaffen es die Kickers nun erneut einen Sieg gegen den FC Arsenal zu erzielen. Leider wird bei diesem Spiel recht deutlich, dass Harry nicht wirklich als Team-Spieler taugt. In einer Tour weigert sich Harry den Ball abzuspielen. Zu allem Überfluss verlangt er auch noch von Gregor, seine Position als Mittelsturmspieler. Als er sich der Mannschaft noch als herausragendes Mitglied anbietet sind alle Mitglieder der Mannschaft hin und her gerissen. Einerseits ist Harry ein guter Spieler und würde mit Sicherheit eine Bereicherung für das Team darstellen. Andererseits würde er durch seine Art das Team ein wenig auseinander reissen. Nach langem hin und her nimmt die Mannschaft ihn jedoch trotzdem auf.

Als einige ehemalige Mitspieler dem Team wieder beitreten möchten, boykottiert dieses Vorhaben wo er nur kann. Letzten Endes erklärt die Mannschaft, dass eine Wiederaufnahme der Spieler Kevin, Tino, Jeremy und Charlie nicht zur Diskussion stünde und diese ein Teil der Mannschaft wären, worauf Harry wütend die Mannschaft verlässt.

Harry beschliesst seine eigene Fussballmannschaft zu gründen und fortan lieber gegen die Kickers zu kämpfen. Dieses Vorhaben steht jedoch unter keinem guten Stern, da alle Mitglieder seiner Mannschaft eher Problemkinder zu sein scheinen, denn ebenso wie Harry sind alle Mitglieder einst aus ihren vorherigen Mannschaften geflogen. Ob die Kickers ihren Traum von der Landesmeisterschaft noch ausleben können bleibt abzuwarten.