Gankutsuou

Daten

  • Herkunft: Japan
  • Japanischer Originaltitel: Gankutsuou
  • Englischer Alternativtitel: The Count of Monte Christo
  • Genre: Anime, Abenteuer, Drama, Mystery, Romantik, SiFi
  • Serienumfang: 24 Episoden
  • Veröffentlichung: 2004 - 2007-02-07
  • Titelsong: “We Were Lovers” von Jean-Jacques Burnel
  • Endingtheme: #1: “You Won't see me coming” von Jean-Jacques Burnel #2: “We Were Lovers” von Jean-Jacques Burnel
  • Regie: Mahiro Maeda
  • Drehbuch: Natsuko Takahashi, Tomohiro Yamashita
  • Musik: Jean Jacques Burnel, Koji Kasamatsu, Reiji Kitazato
  • Charakterdesign: Hidenori Matsubara

Zur Serie

„Genkutsuou“, oder vielleicht im englischsprachigen Alternativtitel die bekannter gewordene Serie „The Count of Monte Christo“, wurde wie die meisten Serien in Japan konzipiert. In den insgesamt 24 Episoden wird die bemerkenswerte und spannende Geschichte des jungen Albert erzählt. Den Titelsong “We Were Lovers”, sowie die beiden Endingthemes “You Won't see me coming” und “We Were Lovers” zu dieser Verfilmung schrieb der Musiker Jean-Jacques Burnel, der ebenfalls wie der Komponiste und Musiker Koji Kasamatsu, Reiji Kitazato an der musikalischen Untermalung zu dieser fantastischen Geschichte beteiligt war. Regie zu dem futuristischen, an die Geschichte des doch recht bekannten „Grafen von Monte Christo“ angelehnten Romans, führte Mahiro Maeda. Das Drehbuch schrieb letztlich das Autoren-Duo „Natsuko Takahashi und Tomohiro Yamashita“.

Die insgesamt 24 Folgen wurden zunächst im Jahre 2004 in Japan ausgestrahlt. Doch der Erfolg liess nicht sehr lange auf sich warten und so wurde die Serie schliesslich in ganz Europa gesendet, wo sie zum aktuellen Zeitpunkt im Jahre 2007 immer noch läuft. Insgesamt schillert die Story in diversen Facetten so, dass sie diversen Genres wie zum Beispiel den der Romantik, der Geschichte, dem Drama und dem Mystery zuzuordnen ist.

Handlung

Der junge Albert ist Sohn einer reichen und adeligen Familie. Dank der Marcerf’s geniesst er auf Erden den Luxus im Überfluss. Jedoch scheint ihn dies mit der Zeit mehr und mehr zu langweilen so, dass er kurzerhand beschliesst mit seinem Freund Frantz in seinem privaten Space-Shuttel auf den Mond Luna zu fliegen. Die beiden Jungs suchen dort ihren persönlichen Kick. Auf Luna herrscht aktuell Karneval, den die verwöhnten High-Society-Boys mächtig geniessen wollen.

Als sie sich des Abends eine Oper anschauen, treffen sie auf Edmont Dantes, den Grafen von Monte Christo. Dieser lädt sie auch prompt in ihre Villa ein, jedoch tut er dies nicht ohne Hintergedanken, wie sich im Laufe der Serie noch heraus stellen soll. Trotz diverser Warnungen von Frantz, dem der Graf missfällt, denn er besitzt nicht nur einen sehr individuellen Geschmack was seine Kleidung angeht, sondern auch noch ein gar schauriges Erscheinungsbild. Der Graf ist klein, hat eiskalte, blaue Haut, langes und welliges Haar und übermässig höflich. Was die beiden Jungs noch nicht ahnen ist die Tatsache, dass der Graf ein düsteres Geheimnis hütet, in welches die Familie Alberts verwickelt zu sein scheint.

Einst plante der Graf ein neues Leben mit seiner Geliebten Mercedes zu beginnen. Sein Plan wurde jedoch von seinen Freunden Danglars sowie Villefort vereitelt und er an den Rand des Universums verbannt. Erst nach Jahren sollte es dem Grafen gelingen seine Freiheit wieder zu erlangen. Vor nicht allzu langer Zeit schloss der Graf einen mysteriösen Packt, mit dessen Hilfe ihm seine Befreiung gelang. Seine Wege kreuzten die, des Dämonen Faria mit dem er sich verband. Seither sind er und der Dämon eins.

Nun Jahre sind vergangen, jedoch hegt der Graf immer noch seine düsteren Rachepläne gegen seine einstigen Freunde, die ihn damals verrieten. Getrieben von dem Plan alles und jeden zu vernichten, was sich ihm in den Weg stellt verfolgt er verbittert sein Ziel. Nun scheint sein Plan zum greifen nah, denn Albert, der Sohn von Mercedes, seiner einstigen Geliebten scheint ihm da gerade recht zu kommen.

Durch Albert versucht der Graf letztlich eine Verbindung zwischen ihm und seiner Mutter und somit gleichermassen zu Fernand de Morcerf herzustellen, einem der Männer der an seinem damaligen Unglück scheinbar beteiligt gewesen ist. Getrieben durch den Dämon, der nun in ihm haust, keimen jedoch noch ganz andere und viel finsterere Pläne in ihm auf, die seinen persönlichen Rachefeldzug nur als Spitze des Eisbergs erscheinen lassen.