Gata Pishi

Daten

  • Japanischer Originaltitel: Gata Pishi
  • Genre: Komödie
  • Anzahl der Bände: 2
  • Veröffentlichung: 2004 – 2006
  • Autor: Misuzu Asaoka
  • Verlag: Tokyopop

Zur Serie

Der japanische Manga entstand zunächst in den Jahren 2004 – 2005. Erst als die zweibändige Geschichte einen recht grossen Erfolg feierte wurde sie schliesslich auch in Deutschland vom recht bekannten Tokyopop-Verlag veröffentlicht. Für die amüsanten und gelegentlich noch verspielten Zeichnungen ist dem Autor und Mangaka Musuzu Asaoka zu danken. Insgesamt lässt sich die actiongeladene Geschichte dem Genre der Komödie zuordnen.

Handlung

Ein normales Leben führt die junge Ageha nicht, soviel ist sicher. Zwar leben viele junge Frauen allein, jedoch haben diese nicht wie Ageha, zwangsläufig eine Dämonenjägerin zu Mutter. Nach ihrem Tod vermachte sie Ageha ein magisches Armand, das ihre Tochter schützen sollte.

Als Aghea eines Tages einen Raum, in ihrem Haus öffnet, der ihr zuvor noch nie aufgefallen ist muss sie doch stutzen. Denn dort findet sie einen Jungen vor, der wie ein kleines Paket in Schnüre gewickelt ist. Auf die Frage wer er sei und wie er in ihr Haus käme, antwortet der Junge jedoch nur, dass er ein Gott der Unterweilt sei, der sich offensichtlich in einer Notlage befände. Gutgläubig wie Ageha nun ist befreit sie den Jungen, indem sie ihm einen Namen gibt. Leider stellt sich schon nach kurzer Zeit heraus, dass dies ein grober Fehler ist. Denn was der Junge dem Mädchen verschwiegen hat, ist die Tatsache, dass er eigentlich ein Dämon ist, den ihre Mutter einst fing und in ihrem Hause sicher verwahrte.

Nachdem Ageha den Dämon auf den Namen Madoka taufte, versucht er sich als Dankeschön direkt auf das Mädchen zu stürzen. Doch er hat nicht mit ihrem Armband Misumaru gerechnet, dass Agehas Mutter ihr einst vermachte. Dem Armband gelingt es den Dämon erfolgreich abzuwehren und verwandelt ihn in einen völlig machtlosen und waffenlosen Jungen.

Als Ageha bereits schon hoffte, dass dieses Spektakel nun ein Ende habe, ahnt sie noch nicht, dass sie ein grösseres Unglück durch ihre kleine Befreiungsaktion herauf beschworen hat als ihr zunächst bewusst war. Durch die Namensgebung und somit Befreiung des Dämons wurde kurzerhand fast die komplett Unterwelt alarmiert so, dass weitere Dämonen nicht lange auf ihren Besuch warten lassen. Zunächst muss sich das verdutzte Mädchen mit dem Dämon Gildra und anschliessend Dai-Vd messen. Beide versuchen Madoka zu töten, was Ageha jedoch in keinster Weise akzeptieren kann. Während der Dämon Gildra jedoch recht schnell wieder verschwindet, entpuppt sich Dai-Vd als eher hartnäckiger.

Schliesslich soll es dem Mädchen mit Hilfe ihres magischen Armbands dennoch gelingen Dai-Vd zu überreden zu bleiben. Nun kann auch Ageha mit Hilfe ihrer neu gewonnen Freunde endlich in die Fussstapfen ihrer Mutter treten und gegen die finsteren Dämonen der Unterwelt angehen.