Hajime Ningen Gon

Daten

  • Herkunft:
  • Japanischer Originaltitel: Hajime Ningen Gon
  • Deutscher Origianltitel: Gon, der kleine Höhlenfratz
  • Englischer Alternativtitel: The first human Gon
  • Genre: Anime, Historisches
  • Serienumfang: 39 Folgen
  • Veröffentlichung: 1996 - 1997
  • Drehbuch: Megumi Sugiwara, Yoshio Urasawa
  • Studio. Pierrot

Zur Serie

Die japanische Zeichentrickserie „Hajime Ningen Gon“, stammt ursprünglich aus dem Studio Pierrot und beschreibt in seinen 39 Episoden die Geschichte des Steinzeitjungen Gon. Im deutschsprachigen Raum erschien die Serie Zeitraum zwischen 1996 - 1997 auf dem Premiere Sender „Junior“ sowie auf „SF2“. Hierzulande ist die Geschichte eher bekannt unter dem Namen „Gon der kleine Höhlenfratz“. Das Drehbuch zu der heiteren Geschichte schrieb das erfolgreiche Autoren-Duo Megumi Sugiwara, sowie Yoshio Urasawa.

Das Besondere der Animeproduktion, sind weniger seine minimalistischen Zeichnungen und Animationen, sondern viel mehr die Tatsache, dass jede Episode aus drei einzelnen Kurzgeschichten besteht in der der kleine Gon mal als Held und mal als Verlierer hervorgeht.

Handlung

Die Geschichte, beschreibt die des kleinen Steinzeitjungen Gon. In den insgesamt 39 Folgen wird auf recht humorvolle Art und Weise geschildert, wie der Junge sein Leben zu meistern hat. Da er immer mal wieder Flausen im Kopf hat, macht er es seinen Eltern nicht immer leicht. Gon erlebt die unterschiedlichsten Abenteuer und Missgeschicke, die er ab und an auch gerne mal selber herbeiführt. In aller Regel finden diese jedoch ein glückliches Ende so, dass der kleine Held immer wieder auf seinen Füssen landet.

Charaktere

Gon

Er ist der eigentliche Held dieser Geschichte. Der kleine Junge aus der Steinzeit lebt zusammen mit seinen Eltern in einer Höhle. Er trägt einen orangefarbenen Lendenschurz und hat einen recht kahlen Kopf. Ausserdem ist der Junge ein recht abenteuerlicher Vertreter seiner Spezies, was ihn immer wieder in die ein oder andere missliche Situation bringt. Doch da er ein hartnäckiges Wesen besitzt gibt er niemals auf.

Olly

Olly ist kein Mensch, sondern ein Gorilla. Nebenbei ist er noch der beste Freund von Gon. Er ist in der Lage zu sprechen, allerdings beherrscht er nur recht kurze Sätze die meist mit dem Wort „Olly“ beginnen. Ausserdem ist Olly geistig ein wenig langsamer als sein Umfeld, jedoch besitzt er ein überaus grosses Herz und dank seiner immensen Kräfte rettet er Gon aus so manch heikler Situation.

Papa

Er ist Gons über alles geliebter Vater und gleichermassen das Familienoberhaupts der Höhlenmenschensippe. Er besitzt eine auffällig rote Nase und hat ein paar Haarstoppel mehr als sein kleiner Sohn. Dank seines lilafarbenen Lendenschurzes ist er nicht zu übersehen. Seine wohl grösste Leidenschaft ist die Mammutjagd, bei der er regelrecht aufgeht. Leider ist er nicht der erfolgreichste Mammutjäger, da er sich nicht gerade als der Geschickteste entpuppt. Das einzige was den stets fröhlichen Menschen ein wenig grummelig stimmt, ist die Gemüsesuppe, die Gons Mutter ihm immer wieder auftischt.

Mama

Sie ist die Güte in Person und liebt ihren kleinen Jungen über alles. Ihre mütterliche Fürsorge nimmt ab und an immer mal wieder Ausmasse an, die Gon erschaudern lassen. Ihr Markenzeichen ist wohl ihr auffälliger Leopardenanzug, andem man sie auch schon bereits in der Ferne erkennen kann.

Jane

Das hübsche Mädchen wohnt direkt in der Nähe von Gon. Ihr rosa Leopardenfellröckchen lässt sie besonders apart erscheinen. Ausserdem trägt sie stets, passend zu ihrem Röckchen eine blaue Blume in ihrem Haar. Leider ist Jane ebenso hübsch wie selbstverliebt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der kleine Gon bis über beide Ohren in das Mädchen verliebt ist. Dieses nützt sie jedoch unweigerlich zu ihren Gunsten aus, indem sie ihn mehr als Sklaven als ihren Freund behandelt.

Die drei Räuber

Bei den drei Räubern handelt es sich um ein paar finstere Gesellen. Sie kennen so was wie Anstand und Moral nicht. Ständig versuchen sie sich an den Vorräten von Gons Familie zu bereichern. Es gelingt Gon jedoch immer wieder zu vereiteln und somit werden die Jäger letzten Endes immer wieder zu Gejagten.

Der Tod

In dieser Geschichte wird der Tod, wie in vielen anderen Erzählungen auch, als altes, reitendes Gerippe auf einem knöchernen Pferd dargestellt. Dabei hält er stets einen langen Stock in der Hand. Jedesmal wenn ein Mensch die Erde verlässt taucht er auf. In Gons dieser Serie handelt es sich jedoch meist um Gons Vater, der sich erneut nach einem missglückten Jagdversuch fast umgebracht hat. Der Tod wird ständig begleitet von seiner mystischen Aura sowie schamanenartigen Gesängen.