Heaven and Earth

Daten

  • Japanischer Originaltitel: Tenjho Tenge
  • Englischer Originaltitel: Heaven and Earth
  • Genre: Komödie, Drama, Romantik, Übernatürliches, Shounen
  • Serienumfang: 24 Episoden
  • Veröffentlichung: 2004 - 2007
  • Titelsong: “Bomb A Head! V” von m.c.A•T
  • Endingtheme: “Aishitene Motto” von Aiko Kayo
  • Regie: Toshifumi Kawase
  • Drehbuch: Toshiki Inoue
  • Musik: Yasunori Iwasaki
  • Charakterdesign: Takahiro Umehara

Zur Serie

Wie die meisten ihrer Artgenossen stammt auch die Serie „Tenjho Tenge“, vielen auch eher bekannt unter dem englischsprachigen Titel „Heaven and Earth“ aus dem Anime-Land „Japan“.

Aufgrund seines Handlungsfadens, lässt sich die Geschichte den unterschiedlichsten Genres wie beispielsweise dem der Komödie, oder auch dem des Drama zuordnen. Aber auch die Romantiker sollen hier an dieser Stelle nicht zu kurz kommen. Ein bunter Mix an verschiedenen Stilrichtungen erwartet hier den Zuschauer. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ebenfalls das Genre des Übernatürlichen, wie es in einem Grossteil japanischer Zeichentrickserien der Fall ist, auch in dieser Produktion am Start ist.

In den insgesamt 24 Episoden der Serie wird die rasante Geschichte der beiden widerborstigen Schüler Makihara Bob und Soichiro Nagi erzählt, die eines Tages auf die Todo-Akademie kommen und dort recht zügig mit den Problemen und der düsteren Vergangenheit der Schule konfrontiert werden.

Den Titelsong zur Serie, welche im Zeitraum zwischen 2004 und 2007 zunächst in Japan und später auch in Europa ausgestrahlt wurde, schrieb die Gruppe „m.c.A•T“. Für das Endingtheme, welches nicht von minderer Qualität ist konnte der Musiker „Aiko Kayo“ gewonnen werden. Die eigentliche musikalische Untermalung zu „Heaven and Earth“ schrieb jedoch der Interpret „Yasunori Iwasaki“ der sein Können bereits in unzähligen anderen Animeproduktionen wie beispielsweise „Sailor Moon“ oder auch „Happy Lesson“, unter Beweis stellen konnte.

Regie bei dem recht aufwendigen Projekt führte der Regisseur „Toshifumi Kawase“, während hingegen „Toshiki Inoue“ für das facettenreiche Drehbuch gewonnen werden konnte. Erst Danke dem Zeichner und Mangaka „Takahiro Umehara“ sollte es gelingen, den Charakteren ihre unvergleichlichen Züge zu verleihen. Auch Umehara, konnte seine Erfahrung bereits in den unterschiedlichsten Produktionen sammeln, in denen er unter anderem als Chef-Animateur „Akagi“ oder auch „Ehrgeiz“ an dem Erfolg der Serien nicht unmassgeblich beteiligt war.

Kurz und knapp, bietet diese Serie obwohl sie sich mit Sicherheit aufgrund seiner Stilkomponenten dem Shounen-Genre zuordnen lässt, nicht nur jungen heranwachsenden Männern eine gelungene Unterhaltung.

Handlung

Bob Makihara und Soichiro Nagi sind beides Schüler auf der Todo-Akademie. Sie gehen noch nicht lange auf diese Schule und neigen gelegentlich dazu aufzufallen. Die beiden neuen Schüler prügeln sich oft mit ihren Mitschülern um ihre Grenzen auf der Schule kennen zu lernen. In seinem ersten Kampf mit einer seiner Mitschülerinnen, verliert er auch prompt gegen das attraktive, junge Mädchen Matsume.

Diese, ist aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten in der Lage, sich in ein kleines Mädchen zu verwandeln. Als wäre die Schmach und Schande jedoch noch nicht genug, von einem kleinen Mädchen besiegt worden zu sein, verliebt sich der Junge auch noch Hals über Kopf in seine Mitschülerin. Die Katastrophe steigert sich bis in den Höhepunkt, als Natsumes kleine Schwester sich auch noch in Nagi verliebt.

Zum Dankeschön kommt es kurz darauf noch zu einem Kampf mit dem so genannten „Executive-Komitee“, die von der ganzen Sache Wind bekommen haben. Dabei handelt es sich um eine Organisation der Schule, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die als „unrein“ bezeichneten Schüler zu bestrafen.

Bob und Nagi finden zu ihrem Leidwesen jedoch kurz darauf heraus, dass sie weniger zu den stärkeren Schülern ihrer Schule, sondern vielmehr zu den Schwächeren Schülern ihrer Schule gehören. Trotz dieser Erkenntnis machen es sich die beiden Jungen zum Ziel, Rache an dem für sie übermächtig erscheinenden Komitee zu üben.

Gewissenhaft bereiten sie die zwei auf ihre Aufgabe vor, indem sie ihre Fähigkeiten formen und fortan nahezu jede freie Minute im „Juken-Club“ verbringen, um zu trainieren. Nagi tut dies nicht ganz uneigennützig, denn er fand bereits recht früh heraus, dass Maya eben genau diesen Club leitet. Dort erfahren die Beiden nicht nur mehr über ihre Schule, sondern auch über die düstere Vergangenheit von Maya und Mitsuomi, dem Chef des ihnen so verhassten Executive-Komitees und fördern gleichzeitig bei ihren Nachforschungen einige recht brisante Details ans Tageslicht.