Inuyasha

Als Enkelin eines ehrwürdigen Shinto-Priesters hat die 14-jährige Kagome nicht unbedingt ein normales Leben. Alte Riten, Traditionen und Legenden gehören zu ihrem Alltag, allerdings hat sie damit nicht viel am Hut. Aber deswegen ist sie auch nicht sonderlich überrascht, als sie zum Geburtstag die vertrocknete Hand eines angeblichen Wassergeistes geschenkt bekommt. Diese dient dem modernen Mädchen bestenfalls als Zwischenmahlzeit für die Katze. Als diese sich jedoch am nächsten Tag im ausgetrockneten Brunnen vor dem Haus verschantzt, bleibt Kagome ja wohl nicht anderes übrig, als dem armen Tier nachzusteigen.

Damit beginnt für die junge Frau ein Abenteuer, auf das sie sich freiwillig wohl nicht eingelassen hätte. Als sie in den Brunnen steigt, wird sie plötzlich von sechs weißen Armen ergriffen und in die schwarze Tiefe gezogen. Was sie da erwischt hat, bleibt Kagome jedoch vorerst noch vorenthalten. Als sie sich auf der anderen Seite des Brunnens widerfindet, erkennt sie ihre Gegend fast nicht wieder. Nur der alte heilige Baum steht noch im Garten bei dem Brunnen. Aber mit dem Unterschied, das auf dieser Seite ein merkwürdiger Junge in Samurai-Tracht und mit Hundeohren mit einem Pfeil in der Schulter an den Baum gefesselt ist.

Es dauert nicht lange, bis sich viele Leute um da junge Mädchen und den Jungen versammelt haben, alle in der Kleidung aus dem japanischen Mittelalter. Sofort kommt eine alte Frau im Priestergewnd uf Kagome zu und stellt sich als Priesterin Kaede vor. Sogleich bemerkt die alte Frau, das das seltsame Mädchen ihrer vor 50 Jahren beim Kampf mit dem Hundedämon Inu-yasha gestorbenen Schwester, der Priesterin Kikyo, ähnelt und sie beschließt, Kagome einen gefährlichen Auftrag zu übertragen. Bevor sie jedoch dazu kommen kann, wird das Dorf von einem schrecklichen Tausendfüßler-artigen Monster angegriffen und nur, indem sie den Jungen, der in Wirklichkeit besagter Hundedämon ist, von dem Pfeil befreien und um Hilfe bitten, kann das Monster besiegt werden. Nun weiter zu dem Auftrag: Kagome soll die Splitter der Kugel Shikon, die vor vielen Jahren zersplittert ist, und die in der Obhut von Kikyo war, wieder zusammentragen und selbsüchtig, wie so mancher Dämon eben ist, erklärt sich Inu-yasha sofort bereit, sie zu begleiten. Der Kugel Shion wird nämlich nachgesagt, das sie dämonische Kräfte verstärken kann und der Hundedämon, der in Wirklichkeit nur ein Halbdämon ist, will die Kugel benutzen, um sich schließlich in einen echten Dämon zu verwandeln.

Und hier beginnt nun eine abenteuerliche Reise, auf der sich die beiden jungen Leute, die ja unterschiedlicher nicht sein könnten, des öfteren in den Haaren liegen und sich in den Clinchpausen gegen zahlreiche Dämonen wehren müssen.

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