Jigoku Shojo

Die Serie „Jigoku Shoujo“, hierzulande wohl eher bekannt unter dem deutschen Titel „Höllenmädchen“, entstand in den Jahren 2005 – 2006 in Japan.

In den insgesamt 26 Episoden der Animeserie, wird die Geschichte der Dämonin „Ai Enma“ sowie ihren Klienten erzählt, die für das Höllenmädchen stets recht ungewöhnliche Aufträge parat halten. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Stilelemente lässt sich die Story von „Jigoku Shoujo“ den verschiedenen Genre von Mystery, Psychologisches sowie dem Übernatürlichen zuordnen.

Den Titelsong „Sakasama no Chou“ zu dieser ungewöhnlichen Serie, schrieb die Gruppe Snow. Das Endingtheme „Karinui“ jedoch stammt von dem Musiker Mamiko Noto. Für die eigentliche musikalische Untermalung zur spannenden Geschichte konnte der Musiker „Yasuharu Takanashi“ gewonnen werden, der bereits Erfahrung auf diesem Gebiet in den unterschiedlichsten Produktionen wie beispielsweise „Eyeshield 21“ sammeln konnte.

Regie zu dem Projekt führte niemand geringeres als der Filme- und Serienmacher „Takahiro Omori“, der ebenso wie Takanashi, seine Erfahrung bereits schon auf den ungewöhnlichsten Anime- und Serienproduktionen sammeln konnte.

Das Drehbuch jedoch wurde von einer Reihe erfahrenen aber jungen Künstlern konzipiert. Sowohl junge als auch ältere Autoren liessen sich voneinander inspirieren, welches der Serie erst ihren unvergleichlichen Charme verlieh. Beteiligt bei der Konzeption des Drehbuchs waren hierbei Kenichi Kanemaki, Maki Hiro, Masashi Suzuki, Natsuko Takahashi, Noburu Takagi, Satoru Nishizono und Yukinori Fukushima.

Den einzelnen Charakteren ihre unvergleichlichen Züge, verlieh ihnen jedoch erst der Zeichner und Künstler „Mariko Oka“. Somit war zwar ein Erfolgsrezept garantiert, jedoch sorgten erst die einzelnen japanischen und englischen Broadcaster wie beispielsweise KIDS STATION, MBS, Tokyo MX TV, Animax-asia für die Verbreitung und trugen somit massiv zum Erfolg der Serie erst bei.

Daten

  • Deutscher Originaltitel: Höllenmädchen
  • Genre: Horror, Mystery, Psychologisches, Übernatürliches
  • Serienumfang: 26 Episoden
  • Veröffentlichung: 2005 – 2006
  • Titelsong: „Sakasama no Chou“ von SNoW
  • Endingtheme: “Karinui” von Mamiko Noto
  • Regie: Takahiro Omori
  • Drehbuch: Kenichi Kanemaki, Maki Hiro, Masashi Suzuki, Natsuko Takahashi, Noburu Takagi, Satoru Nishizono, Yukinori Fukushima
  • Musik: Yasuharu Takanashi
  • Charakterdesign: Mariko Oka
  • Broadcaster: Animax (J), KIDS STATION (J), MBS (J), Tokyo MX TV (J), Animax-asia (E)

Handlung

Man schreibt die heutige Zeit. Es kursiert seit einer geraumen Weile das Gerücht, dass es möglich ist von einer Webseite aus, an jedem Tag um Punkt Mitternacht eine so genannte Jigoku Shojo zu schicken. Dabei handelt es sich um eine Nachricht der besonderen Art. Diese „Höllennachricht“ sollte man jedoch lediglich seinem ärgsten Feind schicken. Ist dies geschehen, wird die betroffene Person von dem Höllenmädchen (wie der Titel bereits verrät) „Ai Enma“ und ihren Helfern aufgesucht und anschliessend mit einer Mischung aus Alptraum und verzerrter Realität bestraft. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, wird das Opfer zu allem Überfluss noch in die Hölle entführt, wo es fortan den Rest seines Lebens fristen darf. Doch der Preis für die Jigoku Shojo ist hoch – denn bestellt man „Ai Enma“ kostet dies die eigenen Seele, die nach dem Ableben schliesslich in der Hölle schmoren muss.

In verschiedenen Episoden wird die tragische Geschichte verschiedener Opfer und ihrer Peiniger der Jigoku Shojo erzählt. Doch stets ist es für den Zuschauer nachvollziehbar, wieso die Entscheidung Einzelner auf eine solch harte Strafe fiel. Denn für einen jeden einzelnen ist nun der Zeitpunkt der Rache gekommen. Wer einst in der Vergangenheit Opfer, ist nun Peiniger und umgekehrt.

Die Handlungsweise bleibt in jeder Geschichte stets die gleiche. Erhält eine Person eine Jigoku Tsushin, wird dem Absender eine schwarze Strohpuppe mit einem roten Faden um den Hals überreicht. Erst wenn sich der Knoten im Faden der Puppe gelöst hat, akzeptiert das „Höllenmädchen“ den Vertrag und das Leiden des einstigen Peinigers nimmt seinen Lauf. Doch Ruhe soll der Auftraggeber nicht durch seine Rache finden, denn stets wird er durch ein Stigma, das bis zu seinem Tode als mahnendes Mal bleibt, an seinen teuflischen Vertrag und sein Ende in der Hölle erinnert. Lediglich die süsse Befriedigung der Rache soll ein schwacher Trost für diese schwarze Zukunft sein.

Charaktere

Ai Enma (Jigoku Shôjo)

Erhält sie einen Jigoku Shojo, so schickt sie nach eingehender Prüfung der Fakten, die Opfer der Auftraggeber in die Hölle. Doch leer geht sie für ihre Dienste niemals auf. Denn nach dem Ableben des Auftraggebers leistet er seinem Opfer bis in alle Ewigkeit Gesellschaft in der Hölle.

Für ihre Tätigkeit stehen Ai drei verschiedene Helfer zur Seite. Sie handeln ausschliesslich auf ihren Befehl und sind ihr stets loyal ergeben.

Ichimoku Ren (dt. Einaugen-Ren)

Er ist einer der finsteren Helfer Ais. Sein Markenzeichen ist die Haarsträhne, die stets sein linkes Auge verbirgt. Mit diesem geheimnisvollen Auge ist er in der Lage Alles in seiner Umgebung wahrzunehmen. Diese Fähigkeit schliesst die Gedanken seiner Mitmenschen, die sich in seiner näheren Umgebung befinden mit ein. Ai hat sich dies zu Nutze gemacht und nutzt die Informationen, die sie durch Ichimoku Ren erhält, für ihre Aufträge.

Hone Onna (dt. „Knochenfrau“)

Das bildhübsche Äussere von Hone Onma mag zunächst das holde Auge des Betrachters täuschen. Denn bei der anmutigen Frau handelt es sich um ein wahres Skelett. Aus diesem Grunde nennt man sie auch nur „Die Knochenfrau“.

Ihr Äusseres Erscheinungsbild ist es schliesslich auch, dass ihr es ermöglicht nahezu jeden Mann mit ihren erotischen Künsten zu verführen. Weiter verfügt die ungewöhnliche Frau über die Fähigkeit auf Ais Befehl hin, jede Gestalt anzunehmen, die sie wünscht. Somit ist es Onma möglich sich fast überall hin Zutritt zu verschaffen.

Wanyudo (dt. Rad-Glatzkopf)

Wanyudo verfügt über die Fähigkeit sich in eine fliegende Kutsche mit höllischen und brennenden Dämonenrädern zu verwandeln. Ai nutzt den glatzköpfigen Mann dazu, um sich zu ihren Aufträgen befördern zu lassen. Weiter verwandelt er sich bei Bedarf in eine schwarze Strohpuppe, die einen roten Faden um ihren Hals trägt. Kommt ein Vertrag zustanden, so löst sich der Knoten um Wanyudos Hals und der Vertrag mit dem einst so gepeinigten Auftraggeber gilt als bestätigt.

Shibata Hajime

Er ist es, der versucht das Geheimnis der Jigoku Shojo zu lüften. Der engagierte Reporter setzt alles daran Ais Treiben Einhalt zu gebieten und dem höllischen Spiel ein Ende zu bereiten. Begleitet wird Shibata Haijme dabei von seiner Tochter Tsugumi. Sie bilden die direkten Kontrahenten zu Ai in dem Anime.

Bemerkung

Einen steten Handlungsverlauf scheint es zunächst nicht zu geben. Doch kommt nach der achten Folge der Journalist „Hajime Shibata“ mit seiner Tochter dem Höllenmädchen auf die Spur. Nach und nach versucht er die Identität und Machenschaften des Höllenmädchens aufzudecken und so verläuft eine zweite Geschichte parallel zur ersten.

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