Kamichama Karin

In den insgesamt 7 Bänden wird erzählt, wie das junge Mädchen nach dem Tod ihrer Eltern zunächst ihr Leben als ungeliebte Nichte, bei ihrer Tante verbringen muss. Doch bereits nach kurzer Zeit nimmt ihr Leben eine schlagartige Wendung und sie entdeckt ihre unglaublichen Fähigkeiten und ihre wahre Identität als Göttin „Kamichama“.

Dem Autor und Zeichner „Koge-Donbo“ der Geschichte gelang es mit einem unglaublichen Talent den einzelnen Figuren ihr Leben einzuhauchen und ihnen so ihre ganz individuellen Züge zu verleihen. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass der Egomt Manga & Anime Verlag schliesslich die Geschichte erfolgreich vermarktete.

Daten

  • Japanischer Originaltitel: Kamichama Karin
  • Genre: Romantik, Abenteuer, Fantatsy, Magical Girl
  • Anzahl der Bände: 7
  • Veröffentlichung: 2003 – 2005 / 2005 - 2007
  • Autor: Koge-Donbo
  • Zeichner: Koge-Donbo

Handlung

Seit dem Tod ihrer Eltern, lebt die junge Karin bei ihrer Tante. Dieser ist Karin jedoch eher eine Last. Sie betrachtet das Mädchen als ein lästiges Anhängsel, dass sie viel lieber loswerden möchte. Zudem kommt erschwerend noch hinzu, dass das Mädchen in der Schule nicht zu den allerbesten gehört. Immer wenn ihr dieser Umstand zu schaffen macht, sucht sie Trost bei ihrer Katze „Shii-Chan“, zu den wenigen Freunden des Mädchens gehört.

Als ihre Katze stirbt und sie diese zu Grabe tragen muss, bricht für das junge Mädchen eine Welt zusammen. Tagein tagaus trauert sie am Grab der Katze. Eines Tages jedoch, taucht dort ein frecher Junge auf, der auf den Namen Kazume hört. Mit der Bekanntschaft des Jungen scheint das Mädchen wieder neuen Mut zu fassen, scheint es doch so, als hätte sie einen neuen Freund in Kazume gefunden.

Auch Himeko tritt ebenso unerwartet in das Leben des gebeutelten Mädchens wie zuvor Kazume auch. Diese hat ebenfalls keine Eltern mehr und kann Karins Trauer bestens nachempfinden. Zu Karins Leidwesen stellt sich jedoch heraus, dass es sich bei Himeko um Kazumes Cousine handelt. Doch dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse. Als Kazume sich durch einen Zufall mit Karins Ring beschäftigt, einem Erbstück und Geschenk ihrer leiblichen Mutter, geschieht etwas, was man wohl als Wunder bezeichnen könnte.

Plötzlich scheint Karin mit Glück gesegnet zu sein, denn in der Schule gehört sie nun nicht mehr zu den schlechten Schülerinnen, ihr scheint alles zu gelingen was sie beginnt und sogar das Wetter scheint sich ihrem Willen zu beugen. Als Karin darüber sinniert, ob der Ringe nun wirkliche der Schlüssel zu diesem Geheimnis zu sein scheint trifft sie aus heiterem Himmel den jungen Kirio Karasuma. Dieser führt jedoch nichts Gutes im Schilde, denn sein einziges Interesse scheint darin zu bestehen, den Ring des Mädchens zu entwenden. Als dieser zu dem Versuch ansetzt, eilt Kazume Karin jedoch zu Hilfe.

Es kommt wie es kommen muss. Kirio und Kazume enden in einem erbitterten Kampf. Als nun die auch inzwischen eingetroffene Himeko bedroht wird verwandelt sich Karin in eine Art übernatürliches Wesen um ihre Freundin zu schützen. Als hätten es Kazume und Himiko geahnt, finden sie heraus, dass es sich bei Karin um niemanden geringeres als die Göttin Kamichama handelt.

Jedoch scheinen ihre Kräfte noch nicht komplett erwacht und so machen es sich die drei Freunde zur Aufgabe eben diese Kräfte zu erwecken und aus Karin so die Heldin und Göttin zu machen, die sie eigentlich ist. Nachdem Kazume auch seine Eifersucht überwunden hat, denn auch er verfügt über unnatürliche Fähigkeiten hilft er seiner Freundin Karin wo er nur kann.

Bemerkung

Bei „Kamichama Karin“ handelt es sich um eine recht gewöhnliche Magical-Girl-Serie im Bereich Manga. Dies muss jedoch nicht unbedingt negativ zu erachten sein, denn bei allen Bänden handelt es sich um eine nette Unterhaltung, welche breite Masse ansprechen sollte.

Auch die Handlung trägt zur Heiterkeit der Geschichte bei. Ist die Hauptprotagonistin zu Beginn der Geschichte zunächst recht deprimiert so wandelt sich ihre Einstellung zum Leben und so sprüht das Mädchen im Laufe der Geschichte vor lauter Witz und Heiterkeit. Auch die diversen Gegnern, denen sich das Mädchen mal früher und mal später Stellen muss, handelt es sich bei ihr schliesslich um eine Heldin, sorgen für Spannung und Abwechslung.

Grafisch gesehen bietet die Geschichte der jungen Göttin, die von ihrem Schicksal zunächst nichts ahnt alles, was ein Manga ausmacht. Jedoch sei zu erwähnen, dass hier durch die zeichnerische Umsetzung die optische Gestalt des Mädchens zwischen ihrer Rolle als Karin und ihrer Rolle als „Kamichama“ stark divergiert. So ist das Mädchen im normalen Leben eher recht deformiert dargestellt, während sie als Heldin eher ein niedliches, ja fast schon kindliches Äusseres aufweist.

Suche
Profil
Gast
Style