Kimagure Orange Road

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Die Geschichte entstand nach der Mangavorlage von Izumi Matsumoto im Jahre 1987 und wurde bis Ende der Achtziger Jahre ausgestrahlt.

In den insgesamt 48 Episoden der Geschichte, erleben die Protagonisten Höhen und Tiefen, welche sich meist auf zwischenmenschlicher Ebene abspielen. Dass der junge Hauptcharakter zudem noch über übernatürliche Kräfte verfügt, macht die Situation für alle Beteiligten nicht unbedingt einfacher. Aufgrund ihrer Handlungselemente, lässt sich die Geschichte den unterschiedlichen Genres, wie beispielsweise dem der Komödie, des Dramas, der Romantik aber auch dem Übernatürlichen zuordnen.

Die unterschiedlichen Titelsongs, sowie die ebenso zahlreich vorhandenen Endingthemes stammen allesamt von den Interpreten Masanori Ikeda, Hideyuki Nagashima, Meiko Nakahara sowie Kanako Wada. Das eigentliche Thema zur Serie komponierte jedoch der Musiker Shiro Sagisu, der seine langjährige Erfahrung bei diesem Projekt, erfolgreich unter Beweis stellen konnte.

Der Regisseur Osamu Kobayashi und der Drehbuchautor Sukehiro Tomita liessen sich bei ihrer Arbeit hinreichend von der Roman- und Mangavorlage des Autors Izumi Matsumoto inspirieren, um der Produktion erst zu ihrem eigentlichen, weltweiten Erfolg zu verhelfen.

Aber auch das Design, der einzelnen Charaktere, die allesamt aus der Feder des Zeichners und Mangakas Akemi Takada stammen, mag ein Garant dafür sein, dass „Kimagure Orange Road“ schliesslich in weiten Teilen Europas ausgestrahlt werden konnte.

Bemerkung

  • Japanischer Originaltitel: Kimagure Orange Road
  • Italienischer Originaltitel: Capricciosa Orange Road
  • Spanischer Originaltitel: Johnny y sus amigos
  • Französischer Originaltitel: Max et Compagnie
  • Schwedischer Originaltitel: Superfamiljen
  • Alternativer Titel: Capricious Orange Road
  • Genre: Drama, Komödie, Romantik, Schicksalsschläge, Shounen
  • Serienumfang: 48 Episoden a 25 Minuten
  • Veröffentlichung: 1987 - 1988
  • Titelsong: “Night Of Summer Side” von Masanori Ikeda, “Orange Mystery” von Hideyuki Nagashima, “Kagami no Naka no Actress” von Meiko Nakahara
  • Endingtheme: “Natsu no Mirage” von Kanako Wada, #02: “Kanashii Heart wa Moete-iru” von Kanako Wada, “Dance in the Memories” von Meiko Nakahara
  • Regie: Osamu Kobayashi
  • Drehbuch: Sukehiro Tomita
  • Musik: Shiro Sagisu
  • Charakterdesign: Akemi Takada
  • Romanvorlage von: Izumi Matsumoto

Handlung

Eigentlich handelt es sich bei dem fünfzehnjährigen Schüler Kyosuke Kasuka um einen ganz normalen Schüler – eigentlich – denn bis vor kurzem ahnte niemand, dass der Junge übernatürliche Kräfte besitzt. In seiner Heimatstadt betrachtet man dies jedoch mit Argwohn und so bleibt dem Jungen nichts anderes übrig, als in eine andere Stadt zu ziehen und dort von vorne anzufangen.

Bereits früh lernt der Junge mit der Gabe, die auch sein Vater besitzt, verantwortungsvoll umzugehen. Bei diesem Geschenk handelt es sich um die Fähigkeiten der Telekinese, Teleportation und der Hypnose.

Kaum ist Kasuka in der neuen Stadt angekommen, überschlagen sich auch schon die Ereignisse für ihn. Als erstes macht er Bekanntschaft mit einem Mädchen, welches sich gleich mit Haut und Haaren in den jungen Schüler verliebt. Zur Freude Madoka Ayukawas, so der Name des Mädchens, stellt sich heraus, dass Kasuka in ihre Klasse geht.

Leider verhält sich das nähere Kennen lernen als sehr schwierig, denn das Mädchen trägt den Ruf eine wahre Rebellin zu sein – und dies lässt sie den Jungen stets spüren. Doch diese Tatsache soll nicht das einzige Hindernis bleiben.

Zu allem Überfluss verliebt sich auch noch Madokas Freundin Hiyama in Kasuka und entdeckt bei einem unglücklichen Zufall, Kasukas Geheimnis. Da sie sich Kasukas Liebe nicht sicher ist, trägt sie sein Geheimnis öffentlich zur Schau. Hiyama bemerkt zu früh, dass auch Madoka sich zu Kasuka hingezogen fühlt und so werden die beiden einstigen Freundinnen zu erbitterten Rivalinnen.

Kasuka selbst ist recht schüchtern und so schliddert er etwas ungewollt in eine Dreiecksbeziehung hinein. Denn nach und nach stellt sich heraus, dass auch Kasuka sich in Madoka verliebt. Doch leider traut er sich nicht, seine Kräfte einzusetzen um das Herz des Mädchens zu erobern. Auch sonst macht er keinerlei Anstalten.

Bedauerlicher Weise entsteht zwischen ihm und Madoka somit nur eine Freundschaft. Diese hat jedoch den Vorteil, dass das Mädchen ein wenig von ihrer rebellischen Art verliert. So hört sie beispielsweise auch das lasterhafte Rauchen auf.

Bemerkung

Aufgrund ihres grandiosen Konzepts, sprach die Serie die kurz nach „Urusei Yatsura“ lief die gleichen Zuschauer an. Da zeitgleich die Geschichte „Maison Ikkoku“ lief, entwickelte sich eine wahre Konkurrenz. Nach einiger Zeit verlagerte sich jedoch der Interessenschwerpunkt auf die „romantische Unterhaltung“.

Bemerkung: Die Katze „Jingoro“ hat in der Serie eine besondere Bedeutung. Ihr Name leitet sich von dem Bildhauer und Künstler „Hidari Jingoro“ ab, welcher sich in der Edo-Zeit auf dem Hoch seiner Schaffensphase befand. Von ihm stammt letztlich auch die berühmte „Schlafende Katze“, bei der es sich um eine filigrane Skulptur handelt.

Die Serie entstand nicht einfach aus dem Nichts, sondern vielmehr liessen sich die Regisseur und Drehbuchautor von der bekannten Mangavorlage von Izumi Matsumoto, welche eher bekannt unter dem Namen „Shin Kimagure Orange Road“ wurde, inspirieren.

Die Geschichte weist streckenweise leicht erotische Züge auf. Der Leser des Mangas oder der Serie sollte dieser Art von Bildern also nicht abgeneigt sein.

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