Kyuuketsuhime Miyu

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Aufgrund der Vorlage des gleichnamigen Mangas wurde die Geschichte um die Vampir-Prinzessin Miyu, auch als Anime heraus gebracht. Sowohl als TV-Serie als auch als Film flimmerte die junge Schülerin als Miyu über die Bildschirme.

Regie bei diesem Grossprojekt, führte der Serien- und Filmemacher „Toshiki Hirano“, der bereits seine Erfahrung in unzähligen Produktionen erfolgreich unter Beweis stellen konnte. Da die Geschichte nie an Spannung verlieren sollte, arbeiteten gleich unterschiedliche Autoren an dem Drehbuch.

Die Musik zur Serie komponierte der Musiker und Komponist „Kenji Kawai“. Dieser war unter anderem für den Soundtrack zu einem der wohl erfolgreichsten Animes „Ghost in the Shell“ - verantwortlich. Der Zeichner „Toshiki Hirano“, war es schliesslich, der die einzelnen Figuren anhand seines unvergleichlichen Strichs erst zum Leben erweckte. Es ist unverkennbar, dass er sich bei seiner Arbeit von der Vorlage von „Narumi Kakinouchi“ inspirieren liess. Toshiki Hirano wirkte sowohl bei dem Anime als Zeichner mit als auch bei dem ursprünglichen Manga.

Daten

  • Japanischer Originaltitel: Kyuuketsuhime Miyu
  • Englischer Originaltitel: Vampire Princess Miyu (TV)
  • Genre: Action, Drama, Dämonen, Horror, Vampire, Übernatürliches
  • Serienumfang: 26
  • Veröffentlichung: 1997 - 1998
  • Regie: Toshiki Hirano
  • Drehbuch: Chiaki J. Konaka, Hiroshi Hayami, Mitsuhiro Yamada, Sadayuki Murai, Tamio Hayashi, Toshiki Hirano, Yasutomo Yamada, Yuji Hayami, Yutaka Hirata
  • Musik: Kenji Kawai
  • Charakterdesign: Toshiki Hirano
  • Romanvorlage von: Narumi Kakinouchi, Toshiki Hirano

Handlung

Vorgeschichte

Einst erzählte eine uralte Geschichte davon, dass die Geisterwesen der Shinma kein Recht mehr besässen, sich fortan in der Welt der Lebenden aufzuhalten – doch es halten sich nicht noch lange nicht alle Shinma an dieses Abkommen.

Hauptplot

Eigentlich ist die 14-jährige Miyu ein ganz normales Mädchen. Die Schülerin besucht die Mittelschule in Japan und freundet sich recht schnell mit ihren Klassenkameradinnen an. Jedoch scheint niemand zu ahnen, dass es eigentlich ihre Bestimmung ist, ein Dasein als unsterbliche Vampir-Prinzessin zu fristen.

Das Mädchen hat die Aufgabe die in der Welt der Lebenden alle noch existierenden Shinma zu finden und diese zurück in die Unterwelt zu bannen. Diese Aufgabe ist weniger leicht zu bewältigen als man denken mag, denn kaum ein Shinmal begibt sich freiwillig wieder zurück. Um weiter in der Welt der Lebenden bleiben zu können, entwickeln einige Shinma sogar einen heimtückischen Plan gegen Miyu.

Ein erbitterter Kampf beginnt nun, denn die Shinma setzen alles daran Miyu und ihren Begleiter Larva aus dem Weg zu räumen.

Manga
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Handlung

Bereits im Jahre 1989 begann der Autor “Kakinochi Narumi” mit dem Schreiben seiner Geschichten um die mutige, kleine Vampir-Prinzessin. Zunächst entstanden sechs kurze Storys, die vorerst nur in einem Manga-Magazin als Reihe entstanden. Die Geschichten verkaufen sich jedoch so gut, dass erneut als Band heraus gegeben wurden.

Nach einem kurzen Exkurs, indem die Geschichten um die Vampir-Prinzessin zunächst ad Acta gelegt wurden, wandte sich der Autor jedoch wieder der Welt Miyus zu. Zwar wurde nicht die ursprüngliche Geschichte weiter erzählt, sondern eine neue Geschichte konzipiert in der, der Storyfaden beschreibt wie Miyu den Angriff europäischer Shinma vereiteln möchte.

Der Comic erfreute sich jedoch so grosser Beliebtheit, dass es später ebenfalls als Anime umgesetzt wurde.

Bemerkung

Zum Manga

Während das Anime gespickt mit heiteren Szenen ist, zeichnet sich der Manga durch eine tiefe Melancholie aus, deren Geschichten die Gefühle und Tragödien, seiner Charaktere widerspiegeln. Zudem schaffte es der Autor durch seinen unvergleichlichen Strich wunderschöne Bilder zu kreieren, die allein schon durch ihre symbolische Ausdruckskraft zum Betrachten einladen.

Zum Anime

Auffällig ist an dieser Geschichte besonders, dass die erste Hälfte des Anime sich die Thematik der Shinma annimmt. Teils verwirrend, teils ein wenig aus dem Konzept gerissen, fehlt im ersten Teil ein wenig der „rote Faden“. Für alle, die jedoch bis zum Schluss durchhalten, bietet sich als Entschädigung jedoch ein unvergleichlicher Showdown.

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