Mamotte Shugogetten

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Die Serie „Mamotte Shugogetten“, hierzulande auch unter dem deutschen Titel „Shao, die Mondfee“ bekannt, wurde erstmalig im Jahre 1998 in Japan ausgestrahlt. Die Geschichte um den jungen Tasuke, erfreute sich derart grosser Popularität, dass sie später auch in weiten Teilen Europas ausgestrahlt wurde.

Die Story enthält in ihren insgesamt 22 Episoden unterschiedliche Handlungselemente, aufgrund derer man die Serie den Genres Komödie, Magisches und Romantik zuordnen lässt. Regie bei diesem Projekt führte der Serien- und Filmemacher Yukio Kaizawa, der auch in dieser Produktion auf seine langjährige Erfahrung zurückgreifen konnte. Für das Drehbuch konnte das Trio „Kenichi Yamada, Shoichi Sato und Yoshimichi Hosoi“ gewonnen werden, während das musikalische Thema der Komponist Rinoie Jo entwarf. Die einzelnen Figuren entwarf der Charakterdesigner Ken Ueno.

Daten

  • Japanischer Originaltitel: Mamotte Shugogetten
  • Deutscher Originaltitel: Shao die Mondfee
  • Englischer Originaltitel: Guardian Angel Getten
  • Englischer Alternativtitel: Protect Me Shugogetten
  • Genre: Komödie, Magisches, Romantik
  • Serienumfang: 22
  • Regie: Yukio Kaizawa
  • Drehbuch: Kenichi Yamada, Shoichi Sato, Yoshimichi Hosoi
  • Musik: Rinoie Jo
  • Charakterdesign: Ken Ueno

Handlung

“Niaho, Tasuke. Ich bin gerade in China und studiere die Geschichte der Yousen. Das ist wahnsinnig interessant. In diesem Brief findest Du auch dieses tolle Ding namens Shitenrin, das ich unterwegs gefunden habe. Es gibt ein grosses Mysterium über das Licht, das darin verborgen sein soll. Ich hoffe, dass es dir Glück bringt, mein Sohn.” Mit dieser Nachricht beginnt unsere Geschichte.

Tasukes Vater ist Archäologe und schickt seinem Sohn diesen Brief. Ihm beiliegend packt Tasuke ein uraltes Artefakt aus. Als er es in die Hand nimmt, entspringt dem heiligen Stück auch sofort eine kleine und ebenso naive Fee, die sich als Shugogetten Shaolin vorstellt. Die Mission, der kleinen Fee ist einfach: Sie hat die Aufgabe ihren Besitzer vor allen Gefahren zu schützen. Es dauert ein wenig bis sich Shaolin in der neuen Welt zu Recht findet. Denn zunächst betrachtet sie nicht nur Übeltäter, sondern auch Autos, Fernseher und andere Alltagsgegenstände als ihre Feinde.

Kaum hat sich Tasuke an seine kleine Freundin gewöhnt, dauert es auch nicht lange und sein Vater sendet ihm erneut ein Paket, diesmal handelt es sich nicht um einen Spiegel, sondern um eine kleine Flöte, der eine kleine Fee entspringt. Im Gegensatz zu Shaolin, hat Ruuan, die Aufgabe seinen Besitzer glücklich zu machen.

Die beiden magischen Wesen nehmen ihre Aufgabe derart ernst, dass es hin und wieder zu kleinen Rivalitäten kommt. Und da beide über durchaus beachtliche magische Fähigkeiten verfügen, ist es wohl besser ihren Streitereien direkt aus dem Weg zu gehen. Tasuke hat mit den beiden also eine Menge zu tun und seine neuen Freunde sorgen durchaus für eine Menge Wirbel.

Charaktere

Shichiri Tasuke

Tasuke ist eigentlich ein ganz normaler Schüler. Zumindest war sein Leben recht normal bis zu dem Zeitpunkt, als die beiden Feen Shaolon und Ruuan in sein Leben traten und fortan alles auf den Kopf stellen. Doch da der Junge sein Herz am rechten Fleck sitzen hat, bringt er es nicht über sich die beiden Wirbelwinde vor die Tür zu setzen und behält sie kurzerhand.

Shugogetten Shaolin

Ihr sehnlichster Wunsch ist es, Tasuke zu beschützen. Leider gelingt ihr dies alleine nicht so recht und so muss sie bei allen möglichen Gelegenheiten die Wunsch-Götter herbei zu rufen. Leider bleibt dies nicht immer ohne Folgen.

Keikounitten Ruuan

Sie ist ebenfalls in die Welt von Tasuke gekommen um ihm seine Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Seit man denken kann, ist sie die Rivalin von Shaolin. Mit ihrem Zauberspruch “Youtenshin Shourai” ist es ihr möglich, jeden Gegenstand lebendig werden zu lassen. Mit dieser Fähigkeit tritt sie nun gegen Shaolin an, um in Tasukes Gunst zu steigen.

Bemerkung

Den einen oder anderen Zuschauer mag die Geschichte vielleicht ein wenig an die Serie „Oh my Goddess“ erinnern, mit Recht, denn einige Elemente dieser Geschichte, lassen sich durchaus miteinander vergleichen. Jedoch sollte man an dieser Stelle nicht vergessen, dass „Mamotte Shugogetten“ ebenfalls unzählige eigene Ideen hervorbringt, die einen immer wieder zum Schmunzeln bringen. Das Design der Charaktere bietet eine Spanne, die von lieblich bis rau und schroff reicht. Doch auch die Animationen, lassen keinerlei wünsch übrig und wirken überdurchschnittlich gut.

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