Personal Paradise

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Die Geschichte zu „Personal Paradise“ entstand im Jahre 2008 und wurde noch im selben vom bekannten deutschen Carlsen Verlag herausgebracht. Erzählt wird in der Geschichte das triste Dasein Jugendlicher in einer Zukunftsvision. Diese unterliegen einem totalitären Regime.

Aufgrund der unterschiedlichen Handlungselemente lässt sich die Story dem Genre der Action, dem der Teenager, der Komödie und dem Sci-Fi zuordnen. Bei der Autorin Melanie Schober handelt es sich um eines der wenigen Nachwuchstalente in der deutschen Manga-Szene.

Daten

  • Herkunft: Deutschland
  • Genre: Action, Teenager, Komödie, Sci-Fi
  • Anzahl der Bände: 1
  • Veröffentlichung: 2008
  • Autor: Melanie Schober
  • Zeichner: Melanie Schober
  • Verlag: Carlsen Verlag

Handlung

Man schreibt eine ferne Zukunft. Die Jugend wir von kontrollierten Gangs gesteuert. Wer nicht dazu gehärt wird wie Freiwild gejagt.

Anna will sich dem Regime nicht unterwerfen und gerät daher mit Bianca, der Freundin eines Gangleaders aneinander. Glücklicherweise steht ihr Julian gerade noch im rechten Augenblick zur Seite. Auch er ist ein sogenannter Freigänger. Als es zum Kampf kommt, schaffen es Julian und Anna den Kampf für sich zu entscheiden.

Merkwürdiger Weise trinkt Julian nach dem Kampf das Blut seines Gegners. Als sich Anna später bei dem Jungen bedanken möchte, muss sie zu ihrem Entsetzen feststellen, dass Julian über keinerlei Emotionen verfügt. Julian erklärt ihr, dass er nur Gefühle verspürt, wenn er das Blut eines Menschen trinkt.

Anna will und kann Julians Schicksal nicht akzeptieren. Doch nach und nach gerät sie immer tiefer in den Sog von Bandenkriegen, Hass und Gewalt. Eines Tages jedoch eskaliert die Situation, denn Bianca hetzt Nico – ihren Freund gegen Julian auf und auch eine gegnerische Bande scheint von Julian Notiz genommen zu haben. Sie möchten den „Killer“ auf ihre Seite ziehen und somit Oberhand gewinnen. Doch keiner ahnt um der Vergangenheit von Julian und Nico zu ahnen.

Bemerkung

Die Geschichte ist mehr als spannend beschrieben. Auch, kommt die komische Komponente hier nicht zu kurz. Die einzelnen Charaktere sind recht lebendig und individuell designt. Jede Person scheint ihre eigenen Träume und Ziele verwirklichen zu wollen. Zudem ist jede Figur mehr als gut getroffen und sehr facetten- und detailreich gezeichnet.

An einigen Stellen wirkt die Hintergrundstory ein wenig unausgereift, doch schmälert dies den positiven Gesamteindruck in keiner Weise. Fast könnte man meinen, dass sich durch diese unausgewogene Komponente das Bild der Geschichte hervorragend zusammenfügt.

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