Sketchbook Berlin

Die 16-jährige Leila ist ein ganz normaler Teenager, wie andere auch.

Sie ist hübsch, beliebt, selbstbewusst und dazu mit einem besonderen Talent gesegnet: Sie ist eine begabte Zeichnerin. Mit ihren besten Freunden, dem schwulen Danny und der ausgeflippten Gothik-Anhängerin Tatjana lebt sie so in den Tag und verbringt diesen zu einem nicht geringen Teil damit, sich Taktiken zu überlegen, wie sie an ihren großen Schwarm Victor rankommen kann. Nicht einfach, denn die Konkurrenz ist groß. Doch eine geeignete Chance bietet sich, als eine tolle Party ansteht und Leila und Tatjana den Schönling dort tatsächlich alleine erwischen. Ran an den Mann, heißt es und die drei kommen schnell ins Gespräch. Leider muss Leila aber feststellen, das Victor wohl eher ein Auge auf ihre Freundin zu werfen scheint, als auf sie und als sie die beiden gegen späteren Abend knutschend auf einer Couch erwischt, kann sie ihren Augen nicht trauen. Was für ein Verrat durch ihre beste Freundin.

Leila ist total frustriert, doch auch zu Hause ist die Stimmung nicht viel besser. Ihre geschiedenen Eltern beginnen gerade so richtig mit dem Unterhaltskrieg, so dass Leila's Mutter wichtigere Dinge im Kopf hat, als dem Problem ihrer Tochter zu lauschen. Dann ist auch Danny ausgerechnet jetzt im Urlaub in Südfrankreich, so dass kein offenes Ohr zu finden ist. Um sich abzulenken von Victor und seiner neuen "Liebe" widmet sich Leila ihrem Hobby, dem Zeichnen und begibt sich auf die belebten Straßen von Berlin, um geeignete Motive zu finden. Im Naturkundemuseum, wo Leila sich einigen präparierten Dinosauriern widmen wollte, trifft sie dann zum ersten Mal auf Sebastian. Der etwa gleichaltrige Junge hinterlässt bei Leila zuerst einen etwas eigentümlichen Eindruck, dabei soll er in diesem Sommer noch eine große Rolle in ihrem Leben spielen. Kurz nach dem Treffen im Museum spricht Sebastian sie im Park an und die beiden verstehen sich auf Anhieb einfach toll. Leila kann mit ihm über alles reden, auch über Victor, Tatjana und ihre zerbrochene Familie. Und Sebastian hört ihr zu, beflügelt ihre Fantasie und macht Leila nach und nach klar, das es schlimmeres im Leben gibt, als sich mit seiner kleinen Schwester zu zanken, oder einem Schürzenjäger nachzutrauern. Doch trotz seiner Hilfe und den guten Ratschlägen umgibt Sebastian ein Geheimnis, dem Leila noch nicht auf die Spur gekommen ist. Warum ist er so merkwürdig gekleidet und taucht immer aus dem Nichts auf? Woher wusste er, wo sie wohnt und wieso strahlt er so eine unglaubliche Lebenserfahrung aus, wo er doch kaum älter ist als sie? Nun, bis sie das Geheimnis erfährt, vergeht noch einige Zeit, in der Leila die wichtigen Dinge im Leben zu schätzen lernt und sich so ihren Freunden und ihrer Familie so stark nähert, wie nie zuvor. Denn was gibt es wohl Wichtigeres?

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