Vagabond

Segikara in Japan, Anfang des 17. Jahrhunderts:

Der Bürgerkrieg gegen die Tokugawa ist verloren und hat nur trostlose Schlachtfelder und Meere von Blut zurückgelassen. Über diese suchen nun zwei Überlebende den Weg in eine neue Schlacht. Die beiden Jugendlichen Takezo Shinmen und Matahachi Honiden waren gegen den Willen von Matahachis Mutter Osugi und seiner Verlobten Otsu in diesen aussichtslosen Krieg gezogen, weil sie hofften, als ruhmreiche Krieger nach Hause zurück zu kehren. Nun schleppen sie sich bis zur Bewußtlosigkeit zwischen den Toten dahin und kurz bevor sie vor Schwäche zusammenbrechen, bemerken sie in der Dunkelheit der Nacht ein junges Mädchen, das zwischen den zahllosen Leichen herumspaziert, als sei es das Natürlichste der Welt.

Das Mädchen stellt sich als Akemi vor und nimmt die beiden Kämpfer mit nach Hause zu ihrer Mutter Oko, wo sie sich schnell von ihren Strapazen erholen. Von Oko erfahren sie auch den Grund für den nächtlichen Streifzug des Mädchens: Die beiden Frauen verdienen ihren Lebensunterhalt mit dem Verkauf von Waffen und Rüstungen, die sie den gefallenen Kriegern abnehmen. Doch eine reife Frau braucht nicht nur Geld zum Leben und Oko begehrt nichts mehr als den muskulösen und durchtrainierten Takezo. Doch es ist der eher unscheinbare Matahachi, der schließlich den Reizen der schönen Frau erliegt. Denn Takezo dürstet es nach ganz anderen Dingen: Kampf und Abenteuer.

Eine willkommene Abwechslung bietem ihm da die Räuber, die eines Tages das Haus der Frauen angreifen und die er ganz allein in die Flucht schlägt. Daraufhin beschließen die beiden, zusammen mit Matahachi, das Dorf zu verlassen und auch Takezo will weiterziehen. Er will zumindest kurz in sein Heimatdorf zurückkehren, um der alten Osugi und der verlassenen Verlobten Otsu Nachricht zu geben, das Matahachi noch am Leben ist.

Das erweist sich aber als nicht so einfach, da Takezo mittlerweile des öfteren seinem enormen Kampfdurst nachgegeben und regelrechte Blutorgien angerichtet hat und deshalb gesucht wird. Auf seinem Weg trifft er den alten Mönch Takuan, der Takezo unter seine Fittiche nimmt und ihm beibringt, nicht jeden in seiner Umgebung als seinen Feind zu betrachten und seiner Wut und der Blutgier, die ihn verblendet, nicht einfach freien Lauf zu lassen. Ausserdem verschafft er ihm eine neue Identität als Miyamoto Musashi. Musashi begibt sich nach all seinen Lehren auf eine lange Reise durch Japan, und fordert jeden Schwertkämpfer zum Kampf heraus, um sich zu üben.

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