Beschreibung
Jede Woche um 17 Uhr erscheint ein alter Mann mit einer gelben Maske auf einem Kinderspielplatz. Er ist der Kamishibaiya, ein reisender Geschichtenerzähler, der eine miniature hölzerne Bühne auf dem Gepäckträger seines Fahrrads trägt. Mit der traditionellen Kamishibai-Methode illustrierter Papierrollen versammelt er die Kinder um sich und beginnt, eine Geistergeschichte zu erzählen. Jede Erzählung ist eine in sich abgeschlossene Kurzgeschichte, die aus japanischen Mythen, Folklore und modernen urbanen Legenden schöpft. Die Geschichten dauern nur wenige Minuten, sind aber beunruhigend und atmosphärisch und enden oft mit einer mehrdeutigen oder erschreckenden Note.
Die Serie selbst ist eine Anthologie: Es gibt keine wiederkehrenden Charaktere in den Geschichten, nur den Erzähler, der jede Episode einrahmt. Die Identität des Erzählers bleibt geheimnisvoll, und im Laufe der Staffeln entwickeln sich die Art seines Erscheinens und die Umgebung seines Geschichtenerzählens weiter. In der dritten Staffel wird der alte Mann durch einen jungen Jungen ersetzt, der auf einer Spielzeugrutsche sitzt, einen kryptischen Reim singt und dabei die Kreaturen aus den Erzählungen zeichnet; am Ende jeder Episode vervielfältigt sich seine Maske und bedeckt schließlich sein eigenes Gesicht, was ihn als kindliche Version desselben Erzählers offenbart. Ab der vierten Staffel kehrt der alte Mann zu seinem ursprünglichen Format zurück, aber jede Staffel platziert ihn in einer anderen Umgebung: In der fünften Staffel erzählt er seine Geschichten einer Menge von Frauen, die als Silhouetten versammelt sind; in der sechsten Staffel entfalten sich die Erzählungen in einem Wald, wobei ein Schatten seine Gestalt annimmt; in der siebten erscheint er in einer dunklen Wohnung; in der achten steht er an einer belebten städtischen Kreuzung, umgeben von gesichtslosen Passanten. Die neunte Staffel verlagert das Publikum auf Tiere, wobei jede Episode mit einem Wesen des chinesischen Tierkreises verbunden ist. Die zehnte Staffel ist um die Tradition des Hyakumonogatari Kaidankai herum aufgebaut, ein Spiel, bei dem hundert Geistergeschichten bei Kerzenlicht erzählt werden.
Trotz der wechselnden Hintergründe bleibt der Kern konstant: ein maskierter Erzähler, ein kleines Publikum und jede Woche eine neue Horrorgeschichte. Die Animation imitiert das statische, theatralische Gefühl von Kamishibai mit begrenzter Bewegung, kräftigen Farben und einem Schwerpunkt auf Sounddesign und Stille. Die Serie erstreckt sich über viele Staffeln mit Episoden, die auf häufige Ängste eingehen – rachsüchtige Geister, verfluchte Gegenstände, verlassene Schulen, heimgesuchte Krankenhäuser und die Folgen gebrochener Traditionen. Es gibt keine fortlaufenden Handlungsstränge oder Charakterbögen jenseits der ritualistischen Auftritte des Erzählers; stattdessen baut sich die Spannung innerhalb jeder Kurzgeschichte auf, und der Horror beruht auf Andeutung und Atmosphäre statt auf grafischer Gewalt. Die Serie enthält auch ein Spin-off mit dem Titel Ninja Collection, das denselben Anthologie-Ansatz auf ninja-bezogene Folklore anwendet.
Die Serie selbst ist eine Anthologie: Es gibt keine wiederkehrenden Charaktere in den Geschichten, nur den Erzähler, der jede Episode einrahmt. Die Identität des Erzählers bleibt geheimnisvoll, und im Laufe der Staffeln entwickeln sich die Art seines Erscheinens und die Umgebung seines Geschichtenerzählens weiter. In der dritten Staffel wird der alte Mann durch einen jungen Jungen ersetzt, der auf einer Spielzeugrutsche sitzt, einen kryptischen Reim singt und dabei die Kreaturen aus den Erzählungen zeichnet; am Ende jeder Episode vervielfältigt sich seine Maske und bedeckt schließlich sein eigenes Gesicht, was ihn als kindliche Version desselben Erzählers offenbart. Ab der vierten Staffel kehrt der alte Mann zu seinem ursprünglichen Format zurück, aber jede Staffel platziert ihn in einer anderen Umgebung: In der fünften Staffel erzählt er seine Geschichten einer Menge von Frauen, die als Silhouetten versammelt sind; in der sechsten Staffel entfalten sich die Erzählungen in einem Wald, wobei ein Schatten seine Gestalt annimmt; in der siebten erscheint er in einer dunklen Wohnung; in der achten steht er an einer belebten städtischen Kreuzung, umgeben von gesichtslosen Passanten. Die neunte Staffel verlagert das Publikum auf Tiere, wobei jede Episode mit einem Wesen des chinesischen Tierkreises verbunden ist. Die zehnte Staffel ist um die Tradition des Hyakumonogatari Kaidankai herum aufgebaut, ein Spiel, bei dem hundert Geistergeschichten bei Kerzenlicht erzählt werden.
Trotz der wechselnden Hintergründe bleibt der Kern konstant: ein maskierter Erzähler, ein kleines Publikum und jede Woche eine neue Horrorgeschichte. Die Animation imitiert das statische, theatralische Gefühl von Kamishibai mit begrenzter Bewegung, kräftigen Farben und einem Schwerpunkt auf Sounddesign und Stille. Die Serie erstreckt sich über viele Staffeln mit Episoden, die auf häufige Ängste eingehen – rachsüchtige Geister, verfluchte Gegenstände, verlassene Schulen, heimgesuchte Krankenhäuser und die Folgen gebrochener Traditionen. Es gibt keine fortlaufenden Handlungsstränge oder Charakterbögen jenseits der ritualistischen Auftritte des Erzählers; stattdessen baut sich die Spannung innerhalb jeder Kurzgeschichte auf, und der Horror beruht auf Andeutung und Atmosphäre statt auf grafischer Gewalt. Die Serie enthält auch ein Spin-off mit dem Titel Ninja Collection, das denselben Anthologie-Ansatz auf ninja-bezogene Folklore anwendet.
Besetzung
- Storyteller
Kommentar(e)
Mitarbeiter
- RegisseurAkira Funada
- StoryboardChōji YoshikawaKazuma TaketaniShōma Mutō
- SkriptHiromu KumamotoMitsuhiro SasakiKanako Ishigami
- ProduzentNorio YamakawaTakuya IwasakiAkira Funada
Produktion
- Animation ProduktionILCA
Relationen
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