Film
Beschreibung
Mido ist eine menschliche Frau, die mit ihren beiden Söhnen Lang und Deol auf einer Ziegenfarm im Dorf Helm lebt. Sie ist Witwe; ihr Ehemann wurde Jahre zuvor von einem Renato-Drachen getötet, der sich mit der Rot-Augen-Krankheit infiziert hatte. Als Maquia, eine junge Iorph-Flüchtling, in Helm ankommt und den menschlichen Säugling bei sich trägt, den sie adoptiert und Ariel genannt hat, nimmt Mido beide ohne Zögern bei sich auf. Sie ist die erste Person, die Maquia lehrt, wie man sich um ein menschliches Baby kümmert, und bietet praktische Anleitung und alltägliche Weisheiten, auf die Maquia während Ariels früher Kindheit angewiesen ist. Mido ist eine freundliche und mütterliche Figur, warmherzig in ihrer Gastfreundschaft, aber auch fähig, wenn nötig, bestimmt aufzutreten. Sie ist zudem einfallsreich und zuverlässig und hilft Maquia, Kontakt zu einem Stoffhändler herzustellen, um den Hibiol-Stoff zu verkaufen, den sie webt. Ihre Hauptrolle in der Geschichte besteht darin, eine sichere und nährende Umgebung zu schaffen, die es Maquia ermöglicht, ihre Reise der Mutterschaft zu beginnen. Durch ihre Handlungen zeigt Mido die Bedeutung von Wahlfamilie und gemeinschaftlicher Unterstützung und verkörpert das Thema der Freundlichkeit, die über kulturelle und ethnische Grenzen hinweg gewährt wird. Ihr Einfluss ist am deutlichsten während der ersten Jahre von Ariels Leben, wonach die Erzählung sich von Helm entfernt. Mido durchläuft keinen bedeutenden persönlichen Wandel; sie bleibt eine beständige, unveränderliche Präsenz von Mitgefühl und Praktikabilität. Ihre bemerkenswerte Fähigkeit liegt nicht in übernatürlichen Kräften, sondern in ihrer Empathiefähigkeit und ihrer Bereitschaft, Fremde zu beherbergen – Eigenschaften, die das frühe Leben von Maquia und Ariel grundlegend prägen.