TV-Serie
Beschreibung
Okiku, deren Name wörtlich „Chrysantheme“ bedeutet, ist eine wiederkehrende Figur im Anime und Manga von Konohana Kitan. Sie ist keine der Fuchsdienerinnen, die das Gasthaus Konohanatei betreiben; stattdessen ist sie eine lebende traditionelle japanische Puppe, die in das Gasthaus kommt und dort schließlich als Dienstmädchen arbeitet.

Okiku war ursprünglich eine fein gefertigte Puppe eines berühmten Kunsthandwerkers. Ihre ursprüngliche Besitzerin fand sie unheimlich, fürchtete sie und lehnte sie ab, und genau diese Ablehnung führte dazu, dass sie als verfluchte Puppe galt. Trotz dieses Etiketts ist sie auf ihre eigene Weise wirklich lebendig: Sie kann sprechen, sich selbstständig bewegen und sogar ihre Haare wachsen lassen – Fähigkeiten, die sie für ihre Umgebung verstörend wirken ließen. Ein buddhistischer Priester wurde gebeten, eine Gedenkfeier für sie abzuhalten, aber statt sie zur Ruhe zu legen, brachte er sie in das Gasthaus Konohanatei. Dort erhielt sie eine Verwandlung und übernahm die Rolle eines Dienstmädchens, wobei sie sich als Teil des Gasthaus-Haushalts einlebte.

In der Geschichte erscheint Okiku erstmals im zweiten Band des Mangas als Nebenfigur und wird danach zu einer wiederkehrenden Präsenz. Ihr Debütkapitel und ihre Debütepisode drehen sich um ihre Verwandlung und ihr neues Leben im Gasthaus, wo sie akzeptiert statt gefürchtet wird. Der Kontrast zwischen ihrer Vergangenheit und ihrer Gegenwart definiert ihren Charakter: Einst als etwas Erschreckendes angesehen, das man wegwerfen sollte, findet sie im Gasthaus einen Ort, an dem ihr eine Rolle, ein Zuhause und ein alltäglicher Zweck als eine der Arbeiterinnen gegeben wird.

Ihre wichtigsten Beziehungen spiegeln diesen Weg wider. Ihre ursprüngliche Besitzerin steht für Angst und Verlassenheit, während der buddhistische Priester die Figur ist, die ihr Mitgefühl zeigt, indem er sie an einen sicheren Ort bringt. In Konohanatei schließt sie sich der Gemeinschaft des Gasthauses an und arbeitet neben dem Personal, wobei sie eines der vertrauten Gesichter des Haushalts wird, statt eine Außenseiterin zu bleiben.

Was bemerkenswerte Fähigkeiten betrifft, ist Okikus prägendes Merkmal ihre Existenz als belebtes Objekt. Als lebende Puppe kann sie sprechen und sich frei bewegen, und ihre Haare können von selbst wachsen. Diese übernatürlichen Eigenschaften, die sie einst als verflucht kennzeichneten, werden in ihrem neuen Zuhause zu einem akzeptierten Teil dessen, wer sie ist. Durch ihre Zeit im Gasthaus entwickelt sie sich von einem abgelehnten und gefürchteten Objekt zu einem festen Mitglied der Gemeinschaft, das die bescheidene Rolle eines Dienstmädchens an einem Ort erfüllt, der zu ihrem Zuhause geworden ist.
Besetzung