TV-Serie
Beschreibung
Hiyori Iki ist ein menschliches Mädchen, dessen Leben nach einer selbstlosen Tat untrennbar mit dem Göttlichen verbunden wird. Zunächst als Mittelschülerin vorgestellt, die später die Oberschule besucht, stammt Hiyori aus einer Familie, die ein privates Krankenhaus betreibt, was ihr eine stabile und recht wohlhabende Erziehung ermöglicht. Sie hat ein gepflegtes und vornehmes Aussehen mit schulterlangem dunklem Haar und pinken Augen, doch diese damenhafte Fassade verbirgt eine überraschende Leidenschaft für Kampfsport und Wrestling, da sie eine hingebungsvolle Fan eines Kämpfers namens Touno ist.

Was ihre Persönlichkeit betrifft, so ist Hiyori durch ihr reines Herz und ihre mutige Natur geprägt, kombiniert mit einem unglaublich starken Gerechtigkeitssinn. Sie neigt dazu, in Gefahr zu stürzen, um andere zu beschützen, selbst völlig Fremde, ohne Rücksicht auf ihre eigene Sicherheit. Diese Kerneigenschaft führt zu ihrer misslichen Lage, als sie Yato aus dem Weg eines herannahenden Busses stößt und sich selbst in Gefahr bringt. Nach diesem Unfall wird sie zu einem Halbgeist, einem Zustand, in dem sich ihre Seele häufig und unfreiwillig von ihrem physischen Körper trennt und ihren echten Körper bewusstlos zurücklässt, wo immer er hinfällt. In dieser ätherischen Form verbindet eine Schnur, bekannt als ihr „Schwanz“, ihre Seele mit ihrem Körper, und wenn diese Schnur durchtrennt würde, würde sie sterben.

Trotz ihres mutigen und fürsorglichen Wesens kann Hiyori etwas zerstreut sein und wird leicht aus der Fassung gebracht, besonders bei romantischen Angelegenheiten. Sie ist auch bemerkenswert wahrnehmungsfähig und kann oft die guten Absichten hinter harten Worten erkennen oder die tieferen Gefühle der Menschen um sie herum verstehen, wie zum Beispiel, als sie erkennt, dass Yatos Zurückhaltung, bestimmten Menschen zu helfen, auf seiner Sorge um seine eigenen Regalien beruht, die Geister von Toten sind, die unbedingt leben wollten. Sie hat eine auffällige Fixierung auf Yatos persönlichen Geruch, den sie beruhigend findet, was zu einem Schlüsselfaktor für ihre Fähigkeit wird, sich an ihn zu erinnern, selbst wenn ihre Erinnerungen bedroht sind.

Hiyoris Hauptmotivation im Laufe der Geschichte ist es, zu ihrem normalen, vollständig menschlichen Leben zurückzukehren, und zunächst schließt sie einen Deal mit Yato, dem herrenlosen Gott, um ihr dabei zu helfen. Doch je mehr sie sich mit ihm und seinem Shinki Yukine einlässt, desto mehr entwickeln sich ihre Beweggründe weiter. Sie wird ihnen gegenüber zutiefst ergeben, betrachtet sie als Erweiterung ihrer Familie und fühlt ein tiefes Verantwortungsgefühl für ihr Wohlergehen. Selbst wenn sich ihr eine klare Gelegenheit bietet, ihre spirituellen Bindungen zu kappen und wieder menschlich zu werden, lehnt sie ab, weil es bedeuten würde, Yato und alles, was sie gemeinsam erlebt haben, zu vergessen. Ihre Rolle in der Geschichte ist die eines entscheidenden emotionalen Ankers sowohl für Yato, einen Gott ohne Anhänger, der zur Einsamkeit neigt, als auch für Yukine, einen geplagten jungen Geist. Sie bietet ihnen eine Verbindung zur Menschlichkeit und ein Gefühl von Zuhause, geht sogar so weit, Yato einen Miniatur-Schrein zu bauen, eine Geste, die seinen tiefsten Wunsch erfüllt.

In Bezug auf Beziehungen ist ihre Bindung zu Yato der Eckpfeiler der Serie. Anfangs geschäftsmäßig, wächst sie zu einem tiefen, gegenseitigen Vertrauen und Zuneigung heran, wobei Hiyori oft als die reifere und besonnenere in ihrer Partnerschaft agiert. Sie ermutigt seine Träume und unterstützt ihn bedingungslos, und ihre Gefühle entwickeln sich schließlich zu romantischer Liebe. Mit Yukine geht sie eine starke geschwisterliche Bindung ein, wird eine vertraute Vertraute und Nachhilfelehrerin, als er den Wunsch zu lernen äußert, bietet ihm sogar einen Platz zum Bleiben an und setzt sich für ihn in seinen dunkelsten Momenten ein.

Im Laufe ihrer Entwicklung wird Hiyori mehr als nur ein Mädchen mit einem Fluch. Sie gewinnt ein größeres Verständnis für die Welt der Götter und Geister und lernt, ihre Astralprojektion bis zu einem gewissen Grad zu kontrollieren. Ihre natürliche körperliche Stärke, kombiniert mit ihren Kampfsportkenntnissen, macht sie zu einer fähigen Kämpferin in ihrer Halbgeist-Form, die mit kraftvollen Tritten und Savate-Techniken Phantome abwehrt und ihre Freunde beschützt.

Was ihre bemerkenswerten Fähigkeiten betrifft, so ist Hiyoris Hauptkraft die Astralprojektion, die es ihr ermöglicht, ihren physischen Körper zu verlassen und als Seele zu existieren. In diesem Halbgeist-Zustand erhält sie verbesserte physische Eigenschaften wie übermenschliche Stärke, Geschwindigkeit und Beweglichkeit, was es ihr ermöglicht, Gebäude zu erklimmen und sich im Kampf zu behaupten. Sie entwickelt auch einen übernatürlichen Geruchssinn oder Klaralience, der es ihr erlaubt, die einzigartigen Gerüche von Göttern und Shinki aus großer Entfernung zu erkennen. Darüber hinaus verleiht ihr ihr Zustand die Fähigkeit, die verschiedenen Geister und Kreaturen des „Fernen Ufers“ normal zu sehen und zu hören, die für gewöhnliche Menschen normalerweise unsichtbar sind.