TV-Serie
Beschreibung
Mayu ist ein Shinki, eine göttliche Waffe, die dem Gott der Gelehrsamkeit, Tenjin, dient. Ursprünglich war sie ein Shinki des umherirrenden Gottes Yato, der ihr den Namen Tomone gab, doch sie verließ ihn schließlich, weil sie seine faule, verantwortungslose Art und seine beiläufigen Äußerungen über das Töten nicht länger ertragen konnte. Nachdem sie Yato verlassen hatte, wurde sie unter dem Namen Mayu einer von Tenjins Shinki. In ihrem früheren menschlichen Leben lebte sie während des Zweiten Weltkriegs in Japan; sie hatte einen Ehemann, der zum Krieg eingezogen wurde, und eine Tochter namens Kiyoko. Ihre Zeit mit Yato betrachtet sie als einen peinlichen oder bedauerlichen Abschnitt ihrer Existenz.

Mayu zeichnet sich durch ein starkes Ehrlichkeits- und Gerechtigkeitsgefühl aus. Sie ist prinzipientreu, verantwortungsbewusst und beherrscht, mit einer Neigung zum Perfektionismus. Ihre direkte Persönlichkeit bedeutet, dass sie nicht zögert, ihre Missbilligung zu äußern, wenn sie Faulheit oder Fehlverhalten sieht. Dieses moralische Bewusstsein war es, das sie von Yato wegführte, dessen unzuverlässiges und gewalttätiges Verhalten mit ihren eigenen Werten kollidierte. Unter Tenjin findet sie einen stabileren und respektableren Meister und erfüllt ihre Pflichten mit Fleiß und Loyalität.

In der Geschichte tritt Mayu als Nebenfigur auf, die mit anderen Shinki und Göttern interagiert, insbesondere bei Ereignissen, die Tenjin oder Yato betreffen. Sie dient als Kontrast zu Yatos chaotischem, umherziehendem Lebensstil und unterstreicht die verschiedenen Wege, die ein Shinki je nach seinem Meister einschlagen kann. Ihre Beziehung zu Yato bleibt von Spannung und einem gewissen Maß an Peinlichkeit ihrerseits geprägt, obwohl sie im Verlauf der Serie auch Momente widerwilligen Respekts zeigt. Sie durchläuft im Laufe der Erzählung keine große Veränderung, aber ihre Entscheidung, Yato zu verlassen und Tenjin zu dienen, stellt eine bedeutende persönliche Wahl dar, die ihre Rolle definiert. Als Shinki hat Mayu die Fähigkeit, sich in eine Waffe zu verwandeln, wenn ihr Gott ihren wahren Namen ruft, obwohl ihre spezifische Waffenform in der Hauptgeschichte nicht prominent hervorgehoben wird. Sie besitzt auch die typische Verwundbarkeit eines Shinki: Wenn ihr Name durch unreine Handlungen oder Gedanken befleckt wird, kann sie korrumpiert oder schädlich für ihren Meister werden.