OVA
Beschreibung
Lena ist eine Klerikerin und Adlige, die ursprünglich aus Mazedonien stammt, einem Land in der Region Archanea. Sie wurde in eine mächtige Adelsfamilie hineingeboren; ihre Mutter war eine Bischöfin, die in Grust diente und starb, als Lena zehn Jahre alt war. Nach dem Tod ihrer Mutter wurde Lena zu ihrem Großvater nach Grust geschickt, wo sie zur Klerikerin ausgebildet wurde und ihn regelmäßig in abgelegene Gebiete begleitete, um Bauern zu helfen, die unter Krankheiten und Banditenangriffen litten. In dieser Zeit lernte sie Camus kennen, einen edelmütigen grustischen Ritter, dessen Beispiel der Selbstaufopferung sie tief beeindruckte. Als König Michalis von Mazedonien ihr einen Heiratsantrag machte, lehnte Lena rundweg ab und verließ das Land, um stattdessen ihre Arbeit zur Hilfe für die Armen fortzusetzen. Sie besitzt eine willensstarke und selbstlose Persönlichkeit und glaubt, dass es ihre Pflicht ist, den Kranken und Benachteiligten zu helfen. Ihr Mitgefühl erstreckt sich auf alle Leidenden, und sie kann es nicht ertragen, tatenlos zuzusehen, wenn anderen Unrecht geschieht. Ihre Hauptmotivation ist es, diesen Zweck als Klerikerin zu erfüllen, selbst wenn sie sich dabei in Gefahr bringt.

Im Schattenkrieg wurde Lena von Banditen an den Ghul-Zähnen gefangen genommen, als sie versuchte, sich dort um die Kranken zu kümmern. Julian, ein Dieb, der für dieselben Banditen arbeitete, verriet seine Kameraden, um sie zu retten, und die beiden flohen, um sich Prinz Marths Armee anzuschließen. Lena bestand darauf, zu bleiben und als Heilerin zu helfen, obwohl Marth ihr eine sichere Durchreise anbot. Während des gesamten Krieges dient sie als wichtige Unterstützungseinheit, nutzt ihre Heilungsstäbe und wird praktisch zur Hauptklerikerin der Armee. Später, während des Heldenkrieges, wird sie vom Dunkelmagier Gharnef entführt und als Opfer zur Wiederbelebung des Schattendrachen Medeus verwendet. Julian sucht sie erneut auf und weckt sie, und sie schließt sich Marths Streitkräften für die letzte Schlacht wieder an.

Lenas wichtigste Beziehung ist die zu Julian. Sie ist der Grund, warum er sich von einem Leben als Krimineller abwandte, und ihre Bindung wächst zu tiefer gegenseitiger Liebe. Nach den Kriegen ziehen sie gemeinsam Waisen in einem Kloster in Mazedonien auf. Sie hat auch ein angespanntes Verhältnis zu ihrem älteren Bruder Matthis, den sie ermutigt, für eine Sache zu kämpfen, an die er glaubt, anstatt unter Zwang zu dienen. Ihre Interaktionen mit Camus sind von ideologischen Konflikten geprägt, da sie seine Loyalität gegenüber einem korrupten Bündnis verurteilt. Für Prinz Marth ist sie eine vertrauenswürdige und zuverlässige Verbündete.

Im Laufe der Geschichte entwickelt sich Lena von einer Adligen, die vor einer ungewollten Heirat flieht, zu einer entschlossenen und selbstaufopfernden Heilerin, die bereit ist, ihr Leben für andere zu riskieren. Ihre Gefangennahme und die anschließenden Rettungen betonen ihre Verletzlichkeit, aber auch ihre Widerstandsfähigkeit und die Stärke ihrer Überzeugung.

Bemerkenswerte Fähigkeiten umfassen die Meisterschaft verschiedener Heilungsstäbe. Sie führt den Mend-Stab für bedeutende Heilung, den Warp-Stab, der Verbündete über das Schlachtfeld teleportieren kann, und den Hammerne-Stab, ein Familienerbstück, das beschädigte Waffen und Stäbe repariert. Nach ihrer Beförderung zur Bischöfin erhält sie Zugang zu offensiver Magie, bleibt jedoch in erster Linie eine Heilerin. Ihre klerikalen Gaben werden als Erbe ihrer Mutter angesehen, und ihre Dienste gelten als nahezu unverzichtbar für das Überleben ihrer Verbündeten.
Besetzung