TV-Serie
Beschreibung
Inshun Houzouin ist ein Charakter aus der zweiten Staffel der Hyakka-Ryouran-Serie. Sie ist ein kleines, zierliches Mädchen, das als Meister-Samurai und Mitglied der Dunklen Samurai dient. Ihr Erscheinungsbild wird durch eine mechanische Maske geprägt, die ihren Mund bedeckt, wenn sie ihre Kräfte einsetzt – ein Gerät, das ihr einzigartige Fähigkeiten verleiht, während es ihr die natürliche Stimme nimmt. Ihre bevorzugte Waffe ist ein Jumonji, ein kreuzförmiger Speer, der deutlich länger ist als sie selbst. Außerhalb des Kampfes nimmt sie die Maske oft ab und zeigt ein gewöhnlicheres, wenn auch zurückhaltendes junges Mädchen.

Als geistige Nachfahrin des Begründers der Hozoin-Speertechnik wurde Inshun als Teil der Dunklen Samurai wiederbelebt oder in die Welt gerufen. Dieser Wiederbelebungsprozess führte dazu, dass sie ihre Stimme verlor, sodass sie auf die hochentwickelte Maske angewiesen ist, um zu sprechen und ihre Fähigkeiten einzusetzen.

Inshun ist von Natur aus schweigsam und spricht sehr wenig, selbst wenn sie nicht durch ihre Maske eingeschränkt ist. Sie zeigt ein ruhiges und zurückhaltendes Wesen, das im Kontrast zu ihrer beeindruckenden Kampfkunst steht. Trotz ihrer Stille zeigt sie einen starken persönlichen Stolz als Samurai und eine Entschlossenheit, gegen ihr eigenes tragisches Schicksal zu kämpfen. Abseits ernster Situationen kann man sie dabei beobachten, wie sie einfache Freuden genießt, etwa indem sie glücklich einen ganzen Teller Omurice verschlingt, was eine liebenswerte und menschliche Seite ihres Charakters offenbart. Ihre Loyalität und ihr Verantwortungsbewusstsein zeigen sich auch, als sie den Charakter Sarutobi Sasuke zum Yagyu-Dojo führt.

Die bedeutendste Beziehung, die Inshun eingeht, ist die zu Jubei Yagyu. Bei einem Vorfall mit Straßenschlägern entsteht eine Bindung zwischen ihnen, und Jubei gibt Inshun den liebevollen Spitznamen Inko-chan, was sie sehr glücklich macht. Jubei besteht darauf, dass es keinen Grund gibt, nicht befreundet zu sein, selbst wenn sie dazu bestimmt sind zu kämpfen – ein Gefühl, das Inshun tief berührt. Sie belegt Muneakira Yagyu zudem mit einem Fluch und verlangt, dass er Jubei zu ihr bringt, als Bedingung.

Inshuns Rolle in der Geschichte beinhaltet einen tiefgreifenden inneren Konflikt. Sie ist sich ihrer eigenen Natur als Wiedergänger oder wiederbelebter Geist bewusst und entschlossen, sich dem für sie bestimmten Schicksal zu widersetzen. Dieser Konflikt erreicht seinen Höhepunkt, als sie Muneakira und Kojiro Sasaki gegenübertritt, um die Zerstörung eines Schutzsteins zu verhindern. Letztlich wird sie überwältigt und von rachsüchtigen Geistern übernommen. In diesem besessenen Zustand wird sie gezwungen, gegen diejenigen zu kämpfen, die ihr am Herzen liegen – eine tragische Situation, die ihr Tränen in die Augen treibt. In diesem Zustand äußert sie den Wunsch nach einem echten Kriegerduell und bittet Jubei, ihr Leben zu beenden, anstatt ein Werkzeug des Bösen zu bleiben. Am Ende wird Jubei zu einer Samurai-Braut und kann Inshun retten, die Besessenheit brechen und ihrem Geist ermöglichen, Frieden zu finden und aufzusteigen.

Ihre einzigartigen Fähigkeiten sind direkt mit ihrer mechanischen Maske verbunden. Die Maske ermöglicht es ihr, eine besondere resonante Stimme zu erzeugen, mit der sie Tiere befehligt und sie in einfache Shikigami, also Geisterdiener, verwandelt. Im Kampf führt sie ihren Jumonji-Speer mit immensem Geschick und Kraft, was zeigt, dass ihre kleine Statur kein Abbild ihrer Stärke ist.